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Mittwoch, 19. April 2006

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Neue Wege in der Multiple Sklerose-Behandlung

ml

In Experimenten an Mäusen konnten Wissenschaftler der Universität von Neapel Hinweise dafür finden, dass die Blockade des so genannten Fetthormones Leptin das Fortschreiten der Krankheit bremst. Egal, ob vor oder nach Ausbruch der Erkrankung das Hormon über Antikörper blockiert wurde bzw. die Fettrezeptoren das Leptin nicht binden konnten:
Bei den Versuchstieren verlangsamte sich das Forschreiten der Krankheit; es traten weniger Krankheitsschübe auf. Als Erklärung für diesen positiven Effekt wird eine Verringerung der Immunantwort gegen den Körper durch die körpereigenen T-Abwehrzellen angesehen, die das wichtige nervenisolierende Material Myelin angreifen.

Quelle:
G. Matarese et. al. Leptin neutralization interferes with pathogenic T cell autoractivity in autoimmune encephalomyelitis. The Journal of Clinical Investigation, Feb 2006; 116: 447 – 455.

(Kategorienzuordnung: KB Multiple Sklerose | FB Immunologie,
ICD: G35.9,
Anzahl der Hörer: 2828)