<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" 
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" 
xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" 
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" 
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" 
xmlns:dmr="http://www.medizinradio.de/index.php?id=432">
<channel>
<atom:link href="http://www.medizinradio.de/audio/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
<title>Deutsches Medizinradio: Hörbeiträge</title>
<link>http://www.medizinradio.de</link>
<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
<itunes:summary>Das Deutsche Medizinradio ist ein Internet-Spartenradio bzw. Medizinpodcast. Es stellt  allen Interessierten unterwegs hörbare Informationen aus der praktischen Wissenschaft Medizin zur Verfügung.</itunes:summary>
<description>Das Deutsche Medizinradio ist ein Internet-Spartenradio bzw. Medizinpodcast. Es stellt  allen Interessierten unterwegs hörbare Informationen aus der praktischen Wissenschaft Medizin zur Verfügung.</description>
<language>de-de</language>
<copyright>Deutsches Medizinradio</copyright>
<itunes:owner>
   <itunes:name>www.medizinradio.de</itunes:name>
   <itunes:email>post@medizinradio.de</itunes:email>
</itunes:owner>
<managingEditor>post@medizinradio.de (www.medizinradio.de)</managingEditor>
<itunes:author>www.medizinradio.de</itunes:author>
<image>
   <url>http://www.medizinradio.de/audio/rssimage.jpg</url>
   <title>Deutsches Medizinradio: Hörbeiträge</title>
   <link>http://www.medizinradio.de</link>
</image>
<itunes:image href="http://www.medizinradio.de/audio/itunescover.jpg" />
<pubDate>Sat, 25 May 2013 11:00:39 +0200</pubDate>
<lastBuildDate>Tue, 11 Dec 2012 17:51:00 +0100</lastBuildDate>
<generator>Loudblog</generator>
<dmr:latest_dmr_widget_version>0.86</dmr:latest_dmr_widget_version>
<dmr:dmr_widget_acoustic_time_link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=373&amp;stsnd=j</dmr:dmr_widget_acoustic_time_link><itunes:explicit>no</itunes:explicit>
<itunes:category text="Science &amp; Medicine" />
<itunes:category text="Science &amp; Medicine">
<itunes:category text="Medicine" />
</itunes:category>
<itunes:category text="Health" />
<itunes:category text="Education" />
<category>Science &amp; Medicine</category>
<category>Medicine</category>
<category>Health</category>
<category>Education</category>
<item>
    <pubDate>Tue, 11 Dec 2012 17:51:00 +0100</pubDate>
    <title>Laut, lauter, schwerhörig? Im Gespräch mit dem Tonmeister und Lautheitsexperten Askan Siegfried vom Norddeutschen Rundfunk</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=526</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=526</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;HNO</itunes:keywords>
    <category>FB HNO</category>
    <itunes:subtitle>Dass zu laute Musik zu einer Sch&#228;digung des Ohres f&#252;hrt, ist allgemein bekannt. Doch was genau &#8222;laut&#8220; bedeutet &#8211; dar&#252;ber l&#228;sst sich streiten. Was dem Einen zu leise erscheint, ist dem Andern noch lange nicht laut</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Dass zu laute Musik zu einer Sch&#228;digung des Ohres f&#252;hrt, ist allgemein bekannt. Doch was genau &#8222;laut&#8220; bedeutet &#8211; dar&#252;ber l&#228;sst sich streiten. Was dem Einen zu leise erscheint, ist dem Andern noch lange nicht laut genug, um seine Musik zu genie&#223;en. Und was subjektiv als nicht zu laut empfunden wird, kann bereits zu einer Sch&#228;digung des H&#246;rapparates f&#252;hren. Es besteht ein Unterschied zwischen dem, was wir mit technischen Mitteln objektivieren k&#246;nnen, also zum Beispiel dem Schalldruckpegel, und dem, was wir subjektiv als laut empfinden. Grund genug sich einmal n&#228;her mit dem Thema zu befassen.
Es gibt Krankheitsbilder wie ger&#228;uschbedingte Schwerh&#246;rigkeit und Ohrger&#228;usche, auch Tinnitus aurium genannt, die den Betroffenen extrem belasten k&#246;nnen. Nicht immer ist ein Schalltrauma der Grund f&#252;r H&#246;rsch&#228;digungen. Neben der L&#228;rmschwerh&#246;rigkeit gibt es auch die altersbedingte Schwerh&#246;rigkeit sowie jene Schwerh&#246;rigkeit, die durch eine Mittelohrentz&#252;ndung ausgel&#246;st wird. Aber der Krach, der L&#228;rm, die Lautst&#228;rke von Musik, von Sprache und der Umgebung sind f&#252;r das H&#246;rorgan des Menschen, das entwicklungsgeschichtlich aus leiseren Zeiten stammt, ein gravierendes Problem. 
Freiwillig oder unfreiwillig setzen wir uns vielerlei Schallquellen aus. Verkehrsl&#228;rm, Maschinenl&#228;rm, aber auch Ger&#228;te, die wir nutzen, weil wir zum Beispiel fernsehen oder Musik h&#246;ren wollen. Wenn wir etwas als laut empfinden, dann handelt es sich hierbei zun&#228;chst um eine subjektive Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung l&#228;sst sich durch die Art der Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von Schallwellen beeinflussen. Es sind die Tonmeister, die dar&#252;ber entscheiden. Und so war &#8222;Lautheit&#8220; ein zentrales Thema auf der diesj&#228;hrigen Tonmeistertagung in K&#246;ln. 
Sobald man sich der Frage &#8222;was ist laut?&#8220; n&#228;hert, f&#228;llt einem sofort auf, dass diese komplexer ist, als man im ersten Moment denkt. So existieren viele Begriffe, mit denen man sich besch&#228;ftigen muss, z.B. Lautheit, Lautst&#228;rke, Schall, Sone, Phone, Dezibel.
	Das dmr. sprach mit Diplom-Tonmeister Askan Siegfried vom Norddeutschen Rundfunk.
&#8222;Es gibt viele Begriffe schon lange. Sone, Dezibel, das sind Messeinheiten, die alle sich mit der Messung von Ger&#228;uschen besch&#228;ftigen, um es einmal so ganz allgemein zu sagen und ohne die jetzt zu {...} detailliert zu erkl&#228;ren. Die Entwicklung kommt aus der Messung von Maschinenl&#228;rm. {...} Da kommt die ber&#252;hmte dB-A-Kurve her, die DIN-Kurve mit der A-Bewertung. Damit kann man zum Beispiel in Werkhallen Maschinen messen. Man kann startende Flugzeuge messen und so weiter und so fort.&#8220;
(Im Hintergrund ist ein Maschinenger&#228;usch zu h&#246;ren. Es handelt sich hierbei um die Computer des Serverraumes, in dem das Interview aufgenommen wurde, da es in der Messehalle selbst zu viele Nebenger&#228;usche gab.)
Wer einmal auf einer Musikmesse oder einer der fr&#252;heren Tagungen der Tonmeister gewesen ist, wei&#223;, dass es dort durch das Testen von Instrumenten oder Verst&#228;rkeranlagen recht laut zugehen kann. Und in der Vergangenheit f&#252;hrte dies regelm&#228;&#223;ig zu einem akustischen Chaos. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen ist man auf der Tonmeistertagung in K&#246;ln kl&#252;ger. Denn man wei&#223;, dass das wichtigste Kapital eines Tonmeisters sein Geh&#246;r ist. So &#252;berrascht, dass es bei den Tonmeistern zwar auch einen gewissen Ger&#228;uschpegel gibt, es aber doch verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig leise zugeht. Denn die Tonmeister wissen: Wenn es zu laut ist, dann wird es l&#228;stig.
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=526

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Dass zu laute Musik zu einer Sch&amp;#228;digung des Ohres f&amp;#252;hrt, ist allgemein bekannt. Doch was genau &amp;#8222;laut&amp;#8220; bedeutet &amp;#8211; dar&amp;#252;ber l&amp;#228;sst sich streiten. Was dem Einen zu leise erscheint, ist dem Andern noch lange nicht laut genug, um seine Musik zu genie&amp;#223;en. Und was subjektiv als nicht zu laut empfunden wird, kann bereits zu einer Sch&amp;#228;digung des H&amp;#246;rapparates f&amp;#252;hren. Es besteht ein Unterschied zwischen dem, was wir mit technischen Mitteln objektivieren k&amp;#246;nnen, also zum Beispiel dem Schalldruckpegel, und dem, was wir subjektiv als laut empfinden. Grund genug sich einmal n&amp;#228;her mit dem Thema zu befassen.&lt;br /&gt;
Es gibt Krankheitsbilder wie ger&amp;#228;uschbedingte Schwerh&amp;#246;rigkeit und Ohrger&amp;#228;usche, auch Tinnitus aurium genannt, die den Betroffenen extrem belasten k&amp;#246;nnen. Nicht immer ist ein Schalltrauma der Grund f&amp;#252;r H&amp;#246;rsch&amp;#228;digungen. Neben der L&amp;#228;rmschwerh&amp;#246;rigkeit gibt es auch die altersbedingte Schwerh&amp;#246;rigkeit sowie jene Schwerh&amp;#246;rigkeit, die durch eine Mittelohrentz&amp;#252;ndung ausgel&amp;#246;st wird. Aber der Krach, der L&amp;#228;rm, die Lautst&amp;#228;rke von Musik, von Sprache und der Umgebung sind f&amp;#252;r das H&amp;#246;rorgan des Menschen, das entwicklungsgeschichtlich aus leiseren Zeiten stammt, ein gravierendes Problem. &lt;br /&gt;
Freiwillig oder unfreiwillig setzen wir uns vielerlei Schallquellen aus. Verkehrsl&amp;#228;rm, Maschinenl&amp;#228;rm, aber auch Ger&amp;#228;te, die wir nutzen, weil wir zum Beispiel fernsehen oder Musik h&amp;#246;ren wollen. Wenn wir etwas als laut empfinden, dann handelt es sich hierbei zun&amp;#228;chst um eine subjektive Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung l&amp;#228;sst sich durch die Art der Aufnahme, Bearbeitung und Wiedergabe von Schallwellen beeinflussen. Es sind die Tonmeister, die dar&amp;#252;ber entscheiden. Und so war &amp;#8222;Lautheit&amp;#8220; ein zentrales Thema auf der diesj&amp;#228;hrigen Tonmeistertagung in K&amp;#246;ln. &lt;br /&gt;
Sobald man sich der Frage &amp;#8222;was ist laut?&amp;#8220; n&amp;#228;hert, f&amp;#228;llt einem sofort auf, dass diese komplexer ist, als man im ersten Moment denkt. So existieren viele Begriffe, mit denen man sich besch&amp;#228;ftigen muss, z.B. Lautheit, Lautst&amp;#228;rke, Schall, Sone, Phone, Dezibel.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das dmr. sprach mit Diplom-Tonmeister Askan Siegfried vom Norddeutschen Rundfunk.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Es gibt viele Begriffe schon lange. Sone, Dezibel, das sind Messeinheiten, die alle sich mit der Messung von Ger&amp;#228;uschen besch&amp;#228;ftigen, um es einmal so ganz allgemein zu sagen und ohne die jetzt zu {...} detailliert zu erkl&amp;#228;ren. Die Entwicklung kommt aus der Messung von Maschinenl&amp;#228;rm. {...} Da kommt die ber&amp;#252;hmte dB-A-Kurve her, die DIN-Kurve mit der A-Bewertung. Damit kann man zum Beispiel in Werkhallen Maschinen messen. Man kann startende Flugzeuge messen und so weiter und so fort.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
(Im Hintergrund ist ein Maschinenger&amp;#228;usch zu h&amp;#246;ren. Es handelt sich hierbei um die Computer des Serverraumes, in dem das Interview aufgenommen wurde, da es in der Messehalle selbst zu viele Nebenger&amp;#228;usche gab.)&lt;br /&gt;
Wer einmal auf einer Musikmesse oder einer der fr&amp;#252;heren Tagungen der Tonmeister gewesen ist, wei&amp;#223;, dass es dort durch das Testen von Instrumenten oder Verst&amp;#228;rkeranlagen recht laut zugehen kann. Und in der Vergangenheit f&amp;#252;hrte dies regelm&amp;#228;&amp;#223;ig zu einem akustischen Chaos. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen ist man auf der Tonmeistertagung in K&amp;#246;ln kl&amp;#252;ger. Denn man wei&amp;#223;, dass das wichtigste Kapital eines Tonmeisters sein Geh&amp;#246;r ist. So &amp;#252;berrascht, dass es bei den Tonmeistern zwar auch einen gewissen Ger&amp;#228;uschpegel gibt, es aber doch verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig leise zugeht. Denn die Tonmeister wissen: Wenn es zu laut ist, dann wird es l&amp;#228;stig.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Ja. Zum Gl&amp;#252;ck ist jetzt auf dieser Messe eine Unsitte weniger geworden &amp;#8211; deutlich weniger: Man h&amp;#246;rt nicht mehr an jedem Stand Beschallung mit Musik. Das war fr&amp;#252;her hier wie auf einem Weihnachtsmarkt! Und das hat einen wahnsinnig gemacht. Das ist zum Gl&amp;#252;ck schon einmal entfallen. Trotzdem ist es nat&amp;#252;rlich auf solchen Messen laut.&lt;br /&gt;
Man muss ja andererseits sagen: Der Mensch f&amp;#252;hlt sich ja in gewisser Weise wohl, wenn er zumindest Stimmen-Gemurmel ums sich herum h&amp;#246;rt. Und ab einen bestimmten Punkt wird das l&amp;#228;stig. Und &amp;#8222;l&amp;#228;stig&amp;#8220; ist tats&amp;#228;chlich ein Begriff, der auch in der Fachsprache der Messung auftaucht. Man spricht also von Lautst&amp;#228;rke, Lautheit, und auch von L&amp;#228;stigkeit. [F&amp;#252;r die L&amp;#228;stigkeit] gibt es meines Wissens noch keine Ma&amp;#223;einheit. Aber sie wird registriert und man versucht auch diese zu erfassen. Also ein Ger&amp;#228;usch kann l&amp;#228;stig sein. Und ein anderes Ger&amp;#228;usch, was genauso laut ist, wird nicht als l&amp;#228;stig empfunden. Und das sind Dinge, die die Lautheitsmessung jetzt auch versucht zu ber&amp;#252;cksichtigen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden: Einerseits k&amp;#246;nnte man mit einem Messger&amp;#228;t die Lautst&amp;#228;rke objektivieren bzw. messen, aber andererseits gibt es auch eine subjektive Wahrnehmung, also das, was in unserem Gehirn stattfindet. &lt;br /&gt;
Wir haben Ohren, mit denen wir den Schall aufnehmen. Im Innenohr wird die mechanische Energie des Schalls an den feinen Haarsinneszellen registriert und dann &amp;#252;ber den H&amp;#246;rnerv als Aktionspotentiale ins tiefste Innere unseres zentralen Nervensystems weitergeleitet. Bis uns der Schall nach zahlreichen Stationen der Verarbeitung bewusst wird, also in den beiden autitiven Cortices ankommt, dauert es eine gewisse Zeit. Es kommt zu einer Zeitverz&amp;#246;gerung, bis uns ein Schallereignis wirklich bewusst wird. Das Schallereignis wird vom Gehirn unbewusst vorbewertet und wir nehmen es subjektiv als laut oder leise wahr. Die Lautheit ist ein Begriff, der das menschliche Lautheitsempfinden widerspiegelt. Die Ma&amp;#223;einheit der Lautheit ist das Sone. Der Begriff geht zur&amp;#252;ck auf einen Vorschlag von Stanley Smith Stevens aus dem Jahr 1936.&lt;br /&gt;
Die Lautheit kann heute auch mit technischen Ger&amp;#228;ten bestimmt werden. Mit der Empfehlung R-128 der EBU hat die Lautheitsmessung nunmehr eine herausragende Bedeutung f&amp;#252;r H&amp;#246;rfunk und Fernsehen erlangt.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Die EBU ist die Vereinigung aller europ&amp;#228;ischen &amp;#246;ffentlich-rechtlichen Sender &amp;#8211; European Broadcasting Union &amp;#8211; und ich habe mitgearbeitet in einer Arbeitsgruppe, die eine neue Richtlinie zur Lautheitsmessung verabschiedet hat. Diese Richtlinie wird seit dem 31. August in Deutschland von allen Sendern angewandt. Also nicht nur von den &amp;#246;ffentlich-rechtlichen, sondern auch von den privaten Sendern. Und die versucht tats&amp;#228;chlich zu ber&amp;#252;cksichtigen, wie objektiv messbarer Schalldruckpegel bei uns im Ohr und im Gehirn ankommt.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Was subjektiv als unterschiedlich laut empfunden wird, kann objektiv in Dezibel gemessen gleich sein. Dezibel ist die nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsma&amp;#223;einheit zur Kennzeichnung von Pegeln. Dieser Unterschied zwischen subjektivem Lautheitsempfinden und objektiv messbarer Schalldruckpegel f&amp;#252;hrte bisher dazu, dass zum Beispiel eine Werbung vor den Nachrichten als zu laut empfunden wurde.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Es war so, dass wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten den Ton ausgesteuert haben nach dem elektrischen Pegel. Elektrischer Pegel wird in Dezibel gemessen. Der ber&amp;#252;cksichtigt aber tats&amp;#228;chlich nicht, wie laut ein Signal wirkt. Also zwei Signale, die elektrisch gleich ausgesteuert sind, k&amp;#246;nnen durch starke Verdichtung {...}, lauter wirken als andere Signale. Und in sofern war es tats&amp;#228;chlich in den letzten Jahren ein gro&amp;#223;es Problem, dass die Werbung zum Beispiel vor der Tagesschau im Ersten viel zu laut war. Wenn man sie aber elektrisch gemessen hat, konnte man sagen: Ist doch alles in Ordnung. Und das {...} [k&amp;#246;nnen] wir durch die neue Richtlinie und das neue Messverfahren {...} jetzt in den Griff kriegen. Und wenn Sie die Werbung und B&amp;#246;rsennachrichten und die Programmhinweise jetzt im Ersten vor der Tagesschau h&amp;#246;ren, dann werden Sie feststellen: Die sind alle gleich laut. Und die Tagesschau, die dann folgt, ist genauso laut.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Eine Schallquelle, die viele unserer H&amp;#246;rer nutzen, sind MP3-Player oder &amp;#228;hnliche Abspielger&amp;#228;te. Hier wird der Schall direkt &amp;#252;ber einen Kopfh&amp;#246;rer auf das Ohr beziehungsweise das Trommelfell &amp;#252;bertragen. Umso wichtiger ist, dass die Lautst&amp;#228;rke dann einen bestimmten Pegel nicht &amp;#252;berschreitet, damit es nicht zu Sch&amp;#228;digungen des Geh&amp;#246;rs kommt. Tonmeister achten darauf, dass extreme Pegelausschl&amp;#228;ge, die eine H&amp;#246;rsch&amp;#228;digung bedingen k&amp;#246;nnen, vermieden werden. Dar&amp;#252;ber hinaus sind moderne Abspielger&amp;#228;te mit Lautst&amp;#228;rke-Begrenzungen versehen, so dass das Geh&amp;#246;r geschont wird.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;So ein Musikst&amp;#252;ck durchl&amp;#228;uft verschiedene Stufen. Und man muss bei jeder Stufe gucken, was kann man dort tun. Weil die n&amp;#228;chste Stufe &amp;#8211; ich sage einmal, das ist wie ein Staubecken in einem Fluss &amp;#8211; die n&amp;#228;chste Stufe kann wieder etwas v&amp;#246;llig anderes veranstalten. Deswegen muss man sehr genau hinschauen, ehe man mit dem Finger auf jemanden zeigt: Was haben die n&amp;#228;chsten Stufen gemacht. Was sicher das gr&amp;#246;&amp;#223;te Problem ist, das ist die Abh&amp;#246;rlautst&amp;#228;rke mit Kopfh&amp;#246;rern zum Beispiel von MP3-Playern. Ob das vorher eine Rock-Band war, die da gespielt hat, oder ein Mozart-Streichquartett, das spielt keine Rolle! Wenn ich es zu laut abh&amp;#246;re, dann kommt es in meinem Ohr zu laut an. Und zum Gl&amp;#252;ck haben wir in der EU mit die strengsten Richtlinien der Welt, was dies {...} betrifft. Das hei&amp;#223;t: In allen MP3-Playern, die Sie in Europa kaufen, muss eine Lautst&amp;#228;rken-Begrenzung eingebaut sein. Und die k&amp;#246;nnen Sie auch selber beeinflussen. Ich habe zwei T&amp;#246;chter. Bei denen habe ich von vornherein den MP3-Player so eingestellt, dass so etwas nicht passieren kann. Und das ist m&amp;#246;glich. Das hei&amp;#223;t: An dem Punkt sind wir schon sehr weit in Europa. Es gibt sogar Gespr&amp;#228;che der EBU-Arbeitsgruppe mit Musikanbietern im Internet, wie man diese Richtlinie auch auf Internet-Inhalte, die man herunter l&amp;#228;dt, anwenden kann. Und die Gespr&amp;#228;che sind schon sehr weit gediehen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Nicht nur Abspielger&amp;#228;te, die zu laut eingestellt sind, k&amp;#246;nnen zu einer Sch&amp;#228;digung des Geh&amp;#246;rs f&amp;#252;hren. Auch &amp;#246;ffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte, k&amp;#246;nnen zu laut sein. Hier ist es zun&amp;#228;chst einmal egal, um welche Musikrichtung es sich handelt. Wenn man sich z.B. direkt vor einem Lautsprecher aufh&amp;#228;lt, kann dies zu einer Sch&amp;#228;digung f&amp;#252;hren. Hierzu existieren in Deutschland Grenzwerte.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Es gibt sogar sehr strenge Grenzwerte in Deutschland. Die sind allerdings doch wiederum weit gefasst. Ich war im letzten Jahr auf einem Open-Air-Festival. Vorne am B&amp;#252;hnenrand war es so br&amp;#252;llend laut, dass ich selber weggegangen bin. Ich habe aber gesehen, dass hinten an dem Platz, an dem die Beschallungsmischung stattfand, {...} ein Messmikrofon [stand]. Das hei&amp;#223;t, der [f&amp;#252;r die f&amp;#252;r die Abmischung Zust&amp;#228;ndige] hat das schon innerhalb der Richtlinien gemacht, aber die Richtlinien sehen zum Beispiel vor, dass so ein Messmikrofon f&amp;#252;nfzig Meter entfernt von der B&amp;#252;hne stehen kann. Und dort werden die Werte erfasst. {...} Das war dort br&amp;#252;llend laut und es war trotzdem regul&amp;#228;r. Also, wenn wir sagen, dass man sich an Lautsprecheranlagen die Ohren besch&amp;#228;digt oder zumindest vor&amp;#252;bergehend stark bel&amp;#228;stigt oder eingeschr&amp;#228;nkt wird, das halte ich &amp;#252;berhaupt nicht f&amp;#252;r ausgeschlossen, obwohl wir so strenge Richtlinien haben.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Bei einem Konzert findet die Messung zum Beispiel in der N&amp;#228;he des Mischpultes statt. Wer hier steht, wird wahrscheinlich sein Ohr weniger belasten als derjenige, der sich direkt vor die Lautsprecher stellt. Aber auch in der N&amp;#228;he des Mischpultes kann es immer noch zu laut f&amp;#252;r das Ohr sein. Ein L&amp;#246;sung f&amp;#252;r dieses Problem: Man kann sich sogenannte Ausgusspr&amp;#228;parate individuell anfertigen lassen, eine Art ma&amp;#223;geschneiderter Geh&amp;#246;rschutz. Im Unterschied zum simplen Ohrst&amp;#246;psel haben diese den Vorteil, dass sie Frequenzen gleichm&amp;#228;&amp;#223;ig abbilden. Es klingt leiser, aber nicht dumpf.&lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Also ich habe immer Ohrst&amp;#246;psel dabei. {...} Das k&amp;#246;nnen {...} aufw&amp;#228;ndige sein. Die sind aber nicht ganz billig. Die sind zum Beispiel interessant f&amp;#252;r Musiker, die auf der B&amp;#252;hne stehen und den B&amp;#252;hnenl&amp;#228;rm reduzieren wollen. Auch Orchestermusiker in der Wagner-Oper haben zum Teil Lautst&amp;#228;rkepegel zu ertragen, die lauter sind als ein startendes Flugzeug. Dort sind diese ear plugs, also die Ohrst&amp;#246;psel, sehr beliebt. Aber manchmal habe ich auch einfach nur Ohrwatte dabei. Die gibt es in jeder Apotheke zu kaufen. Und Silvester gehe ich ohne &amp;#252;berhaupt nicht aus dem Haus, weil ich &amp;#252;berhaupt nicht wei&amp;#223;, was da passiert, und das w&amp;#228;re f&amp;#252;r meinen Beruf t&amp;#246;dlich. Weil so kurzzeitige Schallereignisse, wir sagen dazu Transienten oder Explosionen, die sch&amp;#228;digen das Ohr enorm. Die k&amp;#246;nnen eben wirklich diese Nervenzellen und die Flimmerh&amp;#228;rchen im Ohr so stark besch&amp;#228;digen, dass sie sich auch nicht mehr erholen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Von Schwerh&amp;#246;rigkeit beziehungsweise Hypakusis sind viele Menschen betroffen. Allein in Deutschland geht man von sch&amp;#228;tzungsweise 13 bis 14 Millionen Behandlungsbed&amp;#252;rftigen aus. Es gibt verschiedene Typen von Schwerh&amp;#246;rigkeit, insbesondere die Alterschwerh&amp;#246;rigkeit, die L&amp;#228;rmschwerh&amp;#246;rigkeit und die Schwerh&amp;#246;rigkeit infolge einer Mittelohrentz&amp;#252;ndung, der sogenannten Otitis media. W&amp;#228;hrend die Altersschwerh&amp;#246;rigkeit eine permanente Beeintr&amp;#228;chtigung darstellt, sind von der Schwerh&amp;#246;rigkeit infolge einer Mittelohrentz&amp;#252;ndung vor allem Kinder betroffen.&lt;br /&gt;
Zwischen Mittelohr und Rachenraum besteht eine Verbindung, die sogenannte Tuba eustachii. Schwillt diese zum Beispiel aufgrund einer Infektion an, kann das Mittelohr nicht mehr ausreichend bel&amp;#252;ftet werden. Die direkte Folge dieser Tubenbel&amp;#252;ftungsst&amp;#246;rung kann dann zu einer vor&amp;#252;bergehenden Schwerh&amp;#246;rigkeit f&amp;#252;hren.&lt;br /&gt;
Eine l&amp;#228;rmbedingte Sch&amp;#228;digung kann auch mit einem Tinnitus einhergehen. Wenn dieses Ohrger&amp;#228;usch nicht mehr verschwindet, kann dies zu einer schweren Belastung werden. &lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Ja, andererseits ist es ja die gute Nachricht f&amp;#252;r Menschen, die einen Tinnitus haben, und viele von uns haben mehr oder weniger ausgepr&amp;#228;gte Ohrger&amp;#228;usche im Alter, also ich bin auch nicht frei davon, die gute Nachricht ist, dass einem das Gehirn sehr dabei hilft, diese Ger&amp;#228;usche zu ignorieren. Die sind trotzdem da, aber das Gehirn kann damit leben und kann damit auch recht gut leben, wenn man die richtige Einstellung dazu findet.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Mit dem Alter ver&amp;#228;ndert sich bei einigen Menschen auch die F&amp;#228;higkeit, verschiedene Inhalte einer akustischen Nachricht zu differenzieren. In jungen Jahren f&amp;#228;llt es leichter, sich in einem Sprachgewirr auf die Stimme eines Einzelnen zu konzentrieren und diesen zu verstehen. Was f&amp;#252;r den Einen selbstverst&amp;#228;ndlich ist, kann f&amp;#252;r den Anderen ein gro&amp;#223;es Problem darstellen, denn die Sprache hat f&amp;#252;r den Menschen herausragender Bedeutung. Dies haben auch die Rundfunk- und Sendeanstalten erkannt und Konsequenzen gezogen. &lt;br /&gt;
Askan Siegfried: &amp;#8222;Mangelnde Sprachverst&amp;#228;ndlichkeit wird oft von unseren Zuschauern bem&amp;#228;ngelt. Dass man sagt: Im Fernsehen sind zu viele Ger&amp;#228;usche zu h&amp;#246;ren. Zu oft ist Musik unterlegt. Ich verstehe einfach nicht mehr, was da gesprochen wird. Das ist ein Thema, das zwar mit der Lautheit zusammenh&amp;#228;ngt, aber anders angegangen wird. Und seitdem wir das Geb&amp;#252;hrenmodell umgestellt haben, ist die Forderung nach verst&amp;#228;ndlichem Ton sehr viel st&amp;#228;rker geworden. ARD und ZDF haben eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der ich auch mitarbeite, wo es darum geht, wie man Tonmischungen so anlegen kann, dass sie f&amp;#252;r die ganze Familie funktionieren. Das ist nat&amp;#252;rlich schwierig. Wenn die Enkel mit Opa zusammen Fernsehen gucken, {...} dann muss die Mischung so sein, dass sie f&amp;#252;r beide funktioniert. Ab einem bestimmten Grad von Schwerh&amp;#246;rigkeit wird man um eine zweite Tonspur nicht herum kommen. In diese Richtung denken wir gerade. So dass man das dann zuhause ausw&amp;#228;hlen kann. Aber im Moment geht es erst einmal darum, zu sagen: Macht euch bewusst, wie &amp;#228;ltere Leute h&amp;#246;ren &amp;#8211; und &amp;#228;lter meint schon ab 50 Jahren &amp;#8211; was sich dort &amp;#228;ndert und wie man in der Tonmischung darauf R&amp;#252;cksicht nehmen muss.&lt;br /&gt;
Laut, lauter, schwerh&amp;#246;rig? So einfach ist es dann doch nicht. Denn nicht immer muss, was wir als laut und l&amp;#228;stig empfinden, zu laut f&amp;#252;r unser H&amp;#246;rorgan sein. Und andererseits ist nicht alles, was wir als zu leise empfinden, f&amp;#252;r unser Ohr v&amp;#246;llig ungef&amp;#228;hrlich. &lt;br /&gt;
Geben Sie auf Ihr Geh&amp;#246;r gut acht, nicht nur bis zur n&amp;#228;chsten Sendung des Deutschen Medizinradios!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview mit Askan Siegfried vom 24. November 2012.  Abbildung 1 mit freundlicher Genehmigung von Herrn Askan Siegfried, Abbildungen 2 und 3 Deutsches Medizinradio.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ebu.ch" title="Internetpräsenz der Europäischen Rundfunkunion"&gt;European Broatcasting Union&lt;/a&gt; – Internetpräsenz der Europäischen Rundfunkunion
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Rundfunkunion" title="Informationen über die EBU bei Wikipedia"&gt;Europäische Rundfunkunion&lt;/a&gt; – Informationen über die EBU bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://tech.ebu.ch/docs/r/r128_2011_DE.pdf" title=""&gt;Deutsche Fassung der Empfehlung der EBU R-128 (Jahr 2011)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EBU-Empfehlung_R_128" title="Informationen über EBU R-128 bei Wikipedia"&gt;EBU R-128&lt;/a&gt; – Informationen über EBU R-128 bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lautstärke" title="Informationen über Lautstärke bei Wikipedia"&gt;Lautstärke&lt;/a&gt; – Informationen über Lautstärke bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schall" title="Informationen über Schall bei Wikipedia"&gt;Schall&lt;/a&gt; – Informationen über Schall bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schallereignis" title="Informationen über Schallereignis bei Wikipedia"&gt;Schallereignis&lt;/a&gt; – Informationen über Schallereignis bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hörereignis" title="Informationen über Hörereignis bei Wikipedia"&gt;Hörereignis&lt;/a&gt; – Informationen über Hörereignis bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel" title="Informationen über Schalldruckpegel bei Wikipedia"&gt;Schalldruckpegel (zählt zu Schallereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Schalldruckpegel bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lautheit" title="Informationen über Lautheit bei Wikipedia"&gt;Lautheit (zählt zu Hörereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Lautheit bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenz" title="Informationen über Frequenz bei Wikipedia"&gt;Frequenz (zählt zu Schallereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Frequenz bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonheit" title="Informationen über Tonheit bei Wikipedia"&gt;Tonheit (zählt zu Hörereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Tonheit bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akustisches_Spektrum" title="Informationen über Spektrum bei Wikipedia"&gt;Spektrum (zählt zu Schallereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Spektrum bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klang" title="Informationen über Klang bei Wikipedia"&gt;Klang (zählt zu Hörereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Klang bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ortsbestimmung" title="Informationen über Ortsbestimmung bei Wikipedia"&gt;Position der Schallquelle (zählt zu Schallereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Ortsbestimmung bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalisation_(Akustik)" title="Informationen über Lokalisation einer Schallquelle bei Wikipedia"&gt;Lokalisation der Schallquelle (zählt zu Hörereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Lokalisation einer Schallquelle bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hörereignisrichtung" title="Informationen über Hörereignisrichtung bei Wikipedia"&gt;Hörereignisrichtung (zählt zu Hörereignis)&lt;/a&gt; – Informationen über Hörereignisrichtung bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerzteblatt.de/pdf/108/25/m433.pdf" title="Deutsches Ärzteblatt | Jg. 108 | Heft 25 | 24. Juni 2011"&gt;Thomas Zahnert: Differenzialdiagnose der Schwerhörigkeit&lt;/a&gt; – Deutsches Ärzteblatt | Jg. 108 | Heft 25 | 24. Juni 2011
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tinnitus" title="Informationen über Tinnitus aurium bei Wikipedia"&gt;Tinnitus aurium&lt;/a&gt; – Informationen über Tinnitus aurium bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=KDsZb8fpOKQ" title="Askan Siegfried bei You Tube"&gt;Loudness -  Why, What and How?&lt;/a&gt; – Askan Siegfried bei You Tube
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2012-12-11-90829.mp3"&gt;File Download (23:42 min / 21.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2012-12-11-90829.mp3" length="22858956" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:23:42</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:45:00 +0100</pubDate>
    <title>Osteologie. Was uns die Knochen und Schädel Enthaupteter noch heute erzählen können. Im Gespräch mit dem forensischen Archäologen Dr. Peter Pieper</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=521</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=521</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Rechtsmedizin,FB&#160;forensische&#160;Arch&#228;ologie,FB&#160;Osteologie,FB&#160;Geschichte&#160;der&#160;Medizin</itunes:keywords>
    <category>FB Rechtsmedizin</category>
    <category>FB forensische Archäologie</category>
    <category>FB Osteologie</category>
    <category>FB Geschichte der Medizin</category>
    <itunes:subtitle>Wenn forensische Arch&#228;ologen wie Dr. Peter Pieper als Wissenschaftler neue Erkenntnisse &#252;ber eine vergangene Zeit gewinnen wollen, dann greifen sie z.B. auf Knochenfunde zur&#252;ck. Diese tragen h&#228;ufig noch immer die Informationen in</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Wenn forensische Arch&#228;ologen wie Dr. Peter Pieper als Wissenschaftler neue Erkenntnisse &#252;ber eine vergangene Zeit gewinnen wollen, dann greifen sie z.B. auf Knochenfunde zur&#252;ck. Diese tragen h&#228;ufig noch immer die Informationen in sich, woran der Mensch gestorben ist. Ein wichtiges Thema, mit dem sich Dr. Pieper besch&#228;ftigt, ist die Osteologie, die Wissenschaft von den Knochen.
F&#252;r den Wissenschaftler ist es g&#252;nstiger, wenn ein komplettes Skelett gefunden wird. Denn so lassen sich eher Fragen &#252;ber Lebensalter und Geschlecht beantworten, aber auch die Frage, wann dieser Mensch gelebt hat. So reicht ein Sch&#228;delfund in der Regel nicht aus, das Geschlecht eindeutig zu bestimmen &#8211; das Becken hingegen schon. Denn dieses ist bei Frauen anders gestaltet, n&#228;mlich zum Kindergeb&#228;ren.
In einem sp&#228;teren Schritt wendet sich der Wissenschaftler Auff&#228;lligkeiten zu, wie zum Beispiel Verletzungen, die vielleicht zum Tode gef&#252;hrt haben. Der erfahrene Osteologe wei&#223;, dass es die unterschiedlichsten Gr&#252;nde f&#252;r L&#246;cher in Sch&#228;deln geben kann. Einerseits kann ein Loch zum Beispiel durch einen stumpfen oder spitzen Gegenstand entstanden sein und dann vermutlich zum Tode gef&#252;hrt haben. Andererseits kennt man die Trepanation. Die Trepanation ist eine Sch&#228;deler&#246;ffnung und wurde zum Beispiel bereits in der Jungsteinzeit angewendet. Hierbei wurde der Sch&#228;del vorsichtig aufgeschabt, um das Leben des Patienten nicht zu gef&#228;hrden. Ob mit der Sch&#228;deler&#246;ffnung b&#246;se Geister entfernt oder Krankheiten bek&#228;mpft werden sollten (wie sie z.B. entstehen, wenn jemand auf den Kopf gest&#252;rzt war oder durch einen stumpfen Schlag auf den Sch&#228;del getroffen wurde) ist bis heute nicht eindeutig.In der heutigen Zeit haben Krankheiten wie die Syphilis dank der Antibiotika ihre Schrecken verloren. Vor der Zeit der Antibiotika allerdings konnte die Syphilis nicht effektiv bek&#228;mpft werden. Und so findet man an den Knochen teilweise auch Spuren dieser Krankheit. Insbesondere in einem sp&#228;ten Stadium kam es zu Knochenverwucherungen. Ebenso kann man Metastasen, die von einem Krebs abgesondert wurden und sich in den Knochen niederlie&#223;en, nachweisen. Um n&#228;heres &#252;ber die Krankheiten der Menschen zu erfahren, werden von Wissenschaftlern auch D&#252;nnschliffe aus Knochpartien angefertigt. &#220;ber die Analyse der Schliffe k&#246;nnen diese dann differenzialdiagnostisch unterscheiden, von welcher Krankheit eine Knochenver&#228;nderung verursacht wurde. Ein weiterer Ansatz ist die Analyse von Erreger-DNA, die man aus Knochenmaterial gewonnen hat. 
Peter Pieper besch&#228;ftigt sich als forensischer Arch&#228;ologe u.a. mit L&#246;chern in Sch&#228;deln. Es gibt die unterschiedlichsten Gr&#252;nde f&#252;r ihre Entstehung. Einige Funde weisen darauf hin, dass Menschen nach ihrer Enthauptung ein Nagel durch den Kopf getrieben und dieser zur Abschreckung zur Schau gestellt wurde.
Enthaupten galt schon seit dem r&#246;mischen Recht als eine ehrenvolle Strafe &#8222;wohl deshalb, weil es auch eine Strafe ist, die zum schnellen Tod f&#252;hrt.&#8220; (P. Pieper) Im Gegensatz dazu war &#8222;beispielsweise das Erh&#228;ngen {...} wesentlich dauernder und qualvoller, oder Verbrennen bei lebendigem Leibe, was man zum Beispiel, das ist ja bekannt, mit Hexen gemacht hat. Noch schlimmer [war] {...} das R&#228;dern, wenn also dem armen Delinquenten von unten nach oben s&#228;mtliche Gelenke eingesto&#223;en wurden, zum Schluss erst der Sch&#228;del, und er dann auf das Rad geflochten wurde. Das Rad wurde dann aufgestellt. Und er wurde buchst&#228;blich den Kr&#228;hen, Geiern und so weiter zum Fra&#223; ausgestellt.&#8220; (P. Pieper)
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=521

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Wenn forensische Arch&amp;#228;ologen wie Dr. Peter Pieper als Wissenschaftler neue Erkenntnisse &amp;#252;ber eine vergangene Zeit gewinnen wollen, dann greifen sie z.B. auf Knochenfunde zur&amp;#252;ck. Diese tragen h&amp;#228;ufig noch immer die Informationen in sich, woran der Mensch gestorben ist. Ein wichtiges Thema, mit dem sich Dr. Pieper besch&amp;#228;ftigt, ist die Osteologie, die Wissenschaft von den Knochen.&lt;br /&gt;
F&amp;#252;r den Wissenschaftler ist es g&amp;#252;nstiger, wenn ein komplettes Skelett gefunden wird. Denn so lassen sich eher Fragen &amp;#252;ber Lebensalter und Geschlecht beantworten, aber auch die Frage, wann dieser Mensch gelebt hat. So reicht ein Sch&amp;#228;delfund in der Regel nicht aus, das Geschlecht eindeutig zu bestimmen &amp;#8211; das Becken hingegen schon. Denn dieses ist bei Frauen anders gestaltet, n&amp;#228;mlich zum Kindergeb&amp;#228;ren.&lt;br /&gt;
In einem sp&amp;#228;teren Schritt wendet sich der Wissenschaftler Auff&amp;#228;lligkeiten zu, wie zum Beispiel Verletzungen, die vielleicht zum Tode gef&amp;#252;hrt haben. Der erfahrene Osteologe wei&amp;#223;, dass es die unterschiedlichsten Gr&amp;#252;nde f&amp;#252;r L&amp;#246;cher in Sch&amp;#228;deln geben kann. Einerseits kann ein Loch zum Beispiel durch einen stumpfen oder spitzen Gegenstand entstanden sein und dann vermutlich zum Tode gef&amp;#252;hrt haben. Andererseits kennt man die Trepanation. Die Trepanation ist eine Sch&amp;#228;deler&amp;#246;ffnung und wurde zum Beispiel bereits in der Jungsteinzeit angewendet. Hierbei wurde der Sch&amp;#228;del vorsichtig aufgeschabt, um das Leben des Patienten nicht zu gef&amp;#228;hrden. Ob mit der Sch&amp;#228;deler&amp;#246;ffnung b&amp;#246;se Geister entfernt oder Krankheiten bek&amp;#228;mpft werden sollten (wie sie z.B. entstehen, wenn jemand auf den Kopf gest&amp;#252;rzt war oder durch einen stumpfen Schlag auf den Sch&amp;#228;del getroffen wurde) ist bis heute nicht eindeutig.In der heutigen Zeit haben Krankheiten wie die Syphilis dank der Antibiotika ihre Schrecken verloren. Vor der Zeit der Antibiotika allerdings konnte die Syphilis nicht effektiv bek&amp;#228;mpft werden. Und so findet man an den Knochen teilweise auch Spuren dieser Krankheit. Insbesondere in einem sp&amp;#228;ten Stadium kam es zu Knochenverwucherungen. Ebenso kann man Metastasen, die von einem Krebs abgesondert wurden und sich in den Knochen niederlie&amp;#223;en, nachweisen. Um n&amp;#228;heres &amp;#252;ber die Krankheiten der Menschen zu erfahren, werden von Wissenschaftlern auch D&amp;#252;nnschliffe aus Knochpartien angefertigt. &amp;#220;ber die Analyse der Schliffe k&amp;#246;nnen diese dann differenzialdiagnostisch unterscheiden, von welcher Krankheit eine Knochenver&amp;#228;nderung verursacht wurde. Ein weiterer Ansatz ist die Analyse von Erreger-DNA, die man aus Knochenmaterial gewonnen hat. &lt;br /&gt;
Peter Pieper besch&amp;#228;ftigt sich als forensischer Arch&amp;#228;ologe u.a. mit L&amp;#246;chern in Sch&amp;#228;deln. Es gibt die unterschiedlichsten Gr&amp;#252;nde f&amp;#252;r ihre Entstehung. Einige Funde weisen darauf hin, dass Menschen nach ihrer Enthauptung ein Nagel durch den Kopf getrieben und dieser zur Abschreckung zur Schau gestellt wurde.&lt;br /&gt;
Enthaupten galt schon seit dem r&amp;#246;mischen Recht als eine ehrenvolle Strafe &amp;#8222;wohl deshalb, weil es auch eine Strafe ist, die zum schnellen Tod f&amp;#252;hrt.&amp;#8220; (P. Pieper) Im Gegensatz dazu war &amp;#8222;beispielsweise das Erh&amp;#228;ngen {...} wesentlich dauernder und qualvoller, oder Verbrennen bei lebendigem Leibe, was man zum Beispiel, das ist ja bekannt, mit Hexen gemacht hat. Noch schlimmer [war] {...} das R&amp;#228;dern, wenn also dem armen Delinquenten von unten nach oben s&amp;#228;mtliche Gelenke eingesto&amp;#223;en wurden, zum Schluss erst der Sch&amp;#228;del, und er dann auf das Rad geflochten wurde. Das Rad wurde dann aufgestellt. Und er wurde buchst&amp;#228;blich den Kr&amp;#228;hen, Geiern und so weiter zum Fra&amp;#223; ausgestellt.&amp;#8220; (P. Pieper)&lt;br /&gt;
Es gab die verschiedensten Gr&amp;#252;nde f&amp;#252;r eine Enthauptung: Sie wurde als Strafe bei Vergehen verh&amp;#228;ngt, konnte aber auch politische oder private Gr&amp;#252;nde haben. Nicht nur politisch unliebsame Leute wurden gek&amp;#246;pft. &amp;#8220;Das haben Sie bei Richard L&amp;#246;wenherz und Sultan Saladin. Die hatten viele Gefangene gemacht. Das bedeutete: Viele Leute auch mit Nahrungsmittel versorgen. Das kosteng&amp;#252;nstigere war in dem Fall die Enthauptung von 3000 Leuten, weil von der Gegenseite kein L&amp;#246;segeld gezahlt wurde!&amp;#8220;, so Pieper. Schlie&amp;#223;lich gab es die Enthauptung &amp;#8222;auch als Gnandenerweis f&amp;#252;r Hexen, die dann hinterher verbrannt wurden.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Die Aufnagelung eines Hauptes hat, so Pieper, &amp;#8222;nat&amp;#252;rlich einen anderen Aspekt. Das hat mit der Strafe nichts mehr zu tun. {...} Da hat man das Haupt aufgenagelt zur Abschreckung, um anderen Leuten zu sagen: Begehe nicht das gleiche Verbrechen, sonst wird dich das gleiche Schicksal treffen.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Wer eine schwere Straftat beging, musste mit seiner Enthauptung oder vielleicht sogar mit der Aufnagelung seines Hauptes rechnen. So erging es auch Piraten wie dem bekannten Klaus St&amp;#246;rtebeker oder vermutlich auch der jungen Frau, deren Sch&amp;#228;del man in Lagenfeld bei D&amp;#252;sseldorf gefunden hat. &amp;#8222;Im Falle von {...} Klaus St&amp;#246;rtebeker aus Hamburg&amp;#8220;, so Pieper, &amp;#8222;hat das eine eigene Bewandtnis: Er ist ja zusammen mit seiner ganzen Crew auf Helgoland {...} gefasst [worden]{...}. Nach seiner Enthauptung ist der Sch&amp;#228;del [f&amp;#252;r die Nagelung] pr&amp;#228;pariert worden {...}. Das hei&amp;#223;t: In den noch blutigen Sch&amp;#228;del muss der Henker oder Henkersknecht ein Loch pr&amp;#228;pariert haben, damit der Nagel, wenn er ohne Stumpf und Stiel einfach durch die Sch&amp;#228;deldecke geschlagen wird, keine Impressionsfrakturen, das sind Ausbr&amp;#252;che rund um das Nagelungsloch, provoziert. Das h&amp;#228;tte eventuell die Erhaltung des gesamten Sch&amp;#228;dels gef&amp;#228;hrdet. Der h&amp;#228;tte zusammenbrechen k&amp;#246;nnen. Und in dem Fall wollte man das verhindern. Das hat man sicherlich nicht mit den 29, 30 anderen Gefolgsleuten von ihm gemacht, {...} sondern dann wirklich mit jemandem, dessen Identifikation oder individuelle Gesichtsz&amp;#252;ge man lange erhalten wollte, dass die Abschreckung darin bestand, wenn die Seeleute elbaufw&amp;#228;rts oder elbabw&amp;#228;rts segelten, sahen: Da sind drei&amp;#223;ig K&amp;#246;pfe aufgenagelt auf den Galgen. Guck, das sind die Piraten! Aber das da vorne auf der Stange, das ist der St&amp;#246;rtebeker! Oder der G&amp;#246;deke Michels.&amp;#8220; Ob es sich bei dem Sch&amp;#228;del wirklich um St&amp;#246;rtebeker handelt, ist nicht eindeutig, So kennt man aus jener Zeit &amp;#8222;f&amp;#252;nf Namen von bedeutenden Seer&amp;#228;uber-F&amp;#252;hrern&amp;#8220;, so Pieper. &amp;#8222;Und davon war St&amp;#246;rtebeker nicht der prominenteste. Das war G&amp;#246;deke Michels.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Ein weiterer einzigartiger Fall ist der jener Frau, deren Sch&amp;#228;del in Langenfeld gefunden wurde. &amp;#8222;Das ist&amp;#8220;, so Pieper, &amp;#8222;der mir einzig bekannte weibliche Sch&amp;#228;del. Wenn Sie ins mittelalterliche Strafrecht zur&amp;#252;ckgehen: Da werden Sie eigentlich keine Darstellung von einer Frau finden, die gek&amp;#246;pft wurde.&amp;#8220; Anders stellt sich dies jedoch in der Neuzeit dar. In den zum Teil illustrierten Archivalien finden sich z.B. Darstellungen von einer Kindsm&amp;#246;rderin oder einer Giftm&amp;#246;rderin. &lt;br /&gt;
Die Enthauptung selbst schien nicht nur ein auf das Diesseits bezogener Akt der Rechtssprechung zu sein. So wurden die Betroffenen &amp;#8222;nat&amp;#252;rlich immer&amp;#8220;, so Pieper, &amp;#8222;mit {...} dem Sterbesakrament versorgt, weil es wichtig war, nicht die Leute zu bestrafen, in erster Linie, sondern sie wieder auf den Weg der Tugend zur&amp;#252;ckzuf&amp;#252;hren, damit die dann doch, obwohl sie tats&amp;#228;chlich Verbrecher waren, eventuell beim j&amp;#252;ngsten Gericht gestehen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview mit Dr. Peter Pieper vom 9.3.2012 im Institut f&amp;#252;r Rechtsmedizin des Universit&amp;#228;tsklinikums D&amp;#252;sseldorf. Abbildungen 1 und 2 Deutsches Medizinradio.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.uniklinik-duesseldorf.de/rechtsmedizin" title=""&gt;Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Düsseldorf&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osteologie" title="Informationen über die Osteologie bei Wikipedia"&gt;Osteologie&lt;/a&gt; – Informationen über die Osteologie bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fossilisationslehre" title="Informationen über die Fossilisationslehre bei Wikipedia"&gt;Taphonomie&lt;/a&gt; – Informationen über die Fossilisationslehre bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuzeit" title="Informationen über die Neuzeit bei Wikipedia"&gt;Neuzeit&lt;/a&gt; – Informationen über die Neuzeit bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trepanation" title="Informationen über die Trepanation bei Wikipedia"&gt;Trepanation&lt;/a&gt; – Informationen über die Trepanation bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jungsteinzeit" title="Informationen über die Jungsteinzeit bei Wikipedia"&gt;Jungsteinzeit&lt;/a&gt; – Informationen über die Jungsteinzeit bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis" title="Informationen über die Syphilis bei Wikipedia"&gt;Syphilis&lt;/a&gt; – Informationen über die Syphilis bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum" title="Informationen über Antibiotika bei Wikipedia"&gt;Antibiotikum&lt;/a&gt; – Informationen über Antibiotika bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metastasen" title="Informationen über Metastasen bei Wikipedia"&gt;Metastasen&lt;/a&gt; – Informationen über Metastasen bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Stuart" title="Informationen über Maria Stuart bei Wikipedia"&gt;Maria Stuart&lt;/a&gt; – Informationen über Maria Stuart bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Löwenherz" title="Informationen über Richard Löwenherz bei Wikipedia"&gt;Richard Löwenherz&lt;/a&gt; – Informationen über Richard Löwenherz bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saladin" title="Informationen über Sultan Saladin bei Wikipedia"&gt;Sultan Saladin&lt;/a&gt; – Informationen über Sultan Saladin bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belagerung_von_Akkon_(1189–1191)" title="Informationen über die Belagerung von Akkon (1189-1191) bei Wikipedia"&gt;Belagerung von Akkon&lt;/a&gt; – Informationen über die Belagerung von Akkon (1189-1191) bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Störtebeker" title="Informationen über Klaus Störtebeker bei Wikipedia"&gt;Klaus Störtebeker&lt;/a&gt; – Informationen über Klaus Störtebeker bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gödeke_Michels" title="Informationen über Gödeke Michels bei Wikipedia"&gt;Gödeke Michels&lt;/a&gt; – Informationen über Gödeke Michels bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Langenfeld-Mitte#Der_genagelte_Sch.C3.A4del_aus_Langenfeld" title="Informationen über den genagelten Schädel aus Langenfeld bei Wikipedia"&gt;Der genagelte Schädel aus Langenfeld&lt;/a&gt; – Informationen über den genagelten Schädel aus Langenfeld bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Archivalien" title="Informationen über den Begriff Archivalie bei Wikipedia"&gt;Archivalie&lt;/a&gt; – Informationen über den Begriff Archivalie bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krankensalbung" title="Informationen über das Sterbesakrament bzw. die Krankensalbung bei Wikipedia"&gt;Sterbesakrament bzw. die Krankensalbung&lt;/a&gt; – Informationen über das Sterbesakrament bzw. die Krankensalbung bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jüngstes_Gericht" title="Informationen über das Jüngste Gericht bei Wikipedia"&gt;Jüngstes Gericht&lt;/a&gt; – Informationen über das Jüngste Gericht bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2012-03-21-53456.mp3"&gt;File Download (13:51 min / 12.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2012-03-21-53456.mp3" length="13421772" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:13:51</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Fri, 08 Apr 2011 23:59:00 +0200</pubDate>
    <title>„Everything is linked“ ... Unsere Zellen reden miteinander ... Gap Junctions</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=517</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=517</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Anatomie,FB&#160;Neurologie,KB&#160;Neurodegenerative&#160;Erkrankung</itunes:keywords>
    <category>FB Anatomie</category>
    <category>FB Neurologie</category>
    <category>KB Neurodegenerative Erkrankung</category>
    <itunes:subtitle>Vielleicht erinnern Sie sich an den Film &#8222;Home&#8220; aus dem Jahre 2009 mit den faszinierenden Bildern unserer Erde? Ein zentraler Satz in diesem beeindruckenden Werk war: &#8220;Everything is linked&#8221; &#8211; Alles ist miteinander</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Vielleicht erinnern Sie sich an den Film &#8222;Home&#8220; aus dem Jahre 2009 mit den faszinierenden Bildern unserer Erde? Ein zentraler Satz in diesem beeindruckenden Werk war: &#8220;Everything is linked&#8221; &#8211; Alles ist miteinander verbunden. &#8222;Nichts existiert ohne Relation zu anderen Dingen&#8220;, k&#246;nnte man schon fast philosophisch sagen.
Was f&#252;r den Makrokosmos gilt, scheint auch f&#252;r den Mikrokosmos zu gelten: Die Zellen unseres K&#246;rpers kommunizieren miteinander und stehen in einer Verbindung. Und sie tun dies &#252;ber weite Distanzen hinweg und hocheffizient, zum Beispiel &#252;ber die Aussch&#252;ttung von Pheromonen, Wachstumsfaktoren, Hormonen oder mithilfe der Nervenfasern. Pheromone sind chemische Substanzen, die von Dr&#252;senzellen an die Umgebung abgegeben werden. Die hochspezialisierten Zellen anderer Organismen reagieren auf diese Stoffe und beeinflussen ihr Verhalten oder ihre Physiologie. Wachstumsfaktoren sind Eiwei&#223;molek&#252;le, die Informationen von einer auf eine andere Zelle &#252;bertragen. Hormone sind Stoffe, die in kleinsten Dosen wie ein Schl&#252;ssel ein bestimmtes Schloss &#246;ffnen oder schlie&#223;en k&#246;nnen. Bei einer Fehlfunktion kann dies zu einer Erkrankung f&#252;hren. Eine gest&#246;rte Aussch&#252;ttung des Hormons Insulin f&#252;hrt zum Beispiel zum Diabetes mellitus. 
Die zahlreichen Zellen unseres K&#246;rpers m&#252;ssen sich abstimmen. Sie m&#252;ssen miteinander reden, damit nicht pl&#246;tzlich alles aus dem Ruder l&#228;uft. Sehr wichtig ist deshalb auch die direkte Kommunikation zwischen den Zellen, die nebeneinander liegen. 
Das Deutsche Medizinradio besuchte Professor Colin Green von der Auckland University in Neuseeland. Colin Green erforscht seit &#252;ber drei&#223;ig Jahren Gap Junctions. Gap Junctions sind Kan&#228;le und Zellkontakte zugleich, &#252;ber die die Kommunikation von Zellen zu ihren Nachbarzellen stattfindet. Sie bestehen aus Proteinen, den sogenannten Connexinen. Sechs dieser Proteine bilden ein Connexon. Zwei Connexone bilden wiederum eine Gap Junction.

	Colin Green (dt.&#220;bers.): &#8220;In unserem K&#246;rper m&#252;ssen alle Zellen miteinander kommunizieren. Und sie kommunizieren miteinander &#252;ber weite Distanzen hinweg &#8211; zum Beispiel mit Hilfe von Pheromonen, Wachstumsfaktoren oder &#252;ber Nerven. Aber sehr wichtig ist die direkte Kommunikation &#252;ber Kan&#228;le, die eine Zelle mit der Nachbarzelle verbindet. Dies gilt f&#252;r alle Zellen unseres K&#246;rpers. Ausgenommen hiervon sind die zirkulierenden Blutzellen.&#8221;

	Alle Zellen &#8222;sprechen&#8220; miteinander &#252;ber Kan&#228;le. Sie tauschen Informationen aus, indem sie verschieden gro&#223;e Molek&#252;le oder Ionen verschicken. Die Kan&#228;le ihrerseits besitzen eine klar definierte Gr&#246;&#223;e. Sie lassen nur Molek&#252;le bis zu einer bestimmten Gr&#246;&#223;e passieren.

	Colin Green: &#8220;Und weil die Kan&#228;le eine klar definierte Gr&#246;&#223;e besitzen, es k&#246;nnen nur Molek&#252;le bis zu einem Molekulargewicht von 1000 hindurch, beh&#228;lt jede Zelle auch weiterhin ihre Identit&#228;t. Jede Zelle ist auch weiterhin eine eigenst&#228;ndige Zelle. Aber sie spricht zu ihrer Nachbarzelle, indem sie kleine Molek&#252;le, wie zum Beispiel das ATP, cGMP und Ionen, verschickt.&#8221;

	Gap Junctions haben f&#252;r unsere Existenz eine herausragende Bedeutung: &#220;ber sie sind die Zellen aneinander gekoppelt. &#220;ber sie werden f&#252;r die Ern&#228;hrung der Zellen bzw. eines Zellverbandes wichtige Stoffe, aber auch chemische und elektrische Signale ausgetauscht. &#220;ber sie erfolgt die Erregungsausbreitung im Herzen sowie im zentralen Nervensystem. Und &#252;ber sie erfolgt die Kontrolle des Zellwachstums und die Regulation fr&#252;her Entwicklungsprozesse.
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=517

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Vielleicht erinnern Sie sich an den Film &amp;#8222;Home&amp;#8220; aus dem Jahre 2009 mit den faszinierenden Bildern unserer Erde? Ein zentraler Satz in diesem beeindruckenden Werk war: &amp;#8220;Everything is linked&amp;#8221; &amp;#8211; Alles ist miteinander verbunden. &amp;#8222;Nichts existiert ohne Relation zu anderen Dingen&amp;#8220;, k&amp;#246;nnte man schon fast philosophisch sagen.&lt;br /&gt;
Was f&amp;#252;r den Makrokosmos gilt, scheint auch f&amp;#252;r den Mikrokosmos zu gelten: Die Zellen unseres K&amp;#246;rpers kommunizieren miteinander und stehen in einer Verbindung. Und sie tun dies &amp;#252;ber weite Distanzen hinweg und hocheffizient, zum Beispiel &amp;#252;ber die Aussch&amp;#252;ttung von Pheromonen, Wachstumsfaktoren, Hormonen oder mithilfe der Nervenfasern. Pheromone sind chemische Substanzen, die von Dr&amp;#252;senzellen an die Umgebung abgegeben werden. Die hochspezialisierten Zellen anderer Organismen reagieren auf diese Stoffe und beeinflussen ihr Verhalten oder ihre Physiologie. Wachstumsfaktoren sind Eiwei&amp;#223;molek&amp;#252;le, die Informationen von einer auf eine andere Zelle &amp;#252;bertragen. Hormone sind Stoffe, die in kleinsten Dosen wie ein Schl&amp;#252;ssel ein bestimmtes Schloss &amp;#246;ffnen oder schlie&amp;#223;en k&amp;#246;nnen. Bei einer Fehlfunktion kann dies zu einer Erkrankung f&amp;#252;hren. Eine gest&amp;#246;rte Aussch&amp;#252;ttung des Hormons Insulin f&amp;#252;hrt zum Beispiel zum Diabetes mellitus. &lt;br /&gt;
Die zahlreichen Zellen unseres K&amp;#246;rpers m&amp;#252;ssen sich abstimmen. Sie m&amp;#252;ssen miteinander reden, damit nicht pl&amp;#246;tzlich alles aus dem Ruder l&amp;#228;uft. Sehr wichtig ist deshalb auch die direkte Kommunikation zwischen den Zellen, die nebeneinander liegen. &lt;br /&gt;
Das Deutsche Medizinradio besuchte Professor Colin Green von der Auckland University in Neuseeland. Colin Green erforscht seit &amp;#252;ber drei&amp;#223;ig Jahren Gap Junctions. Gap Junctions sind Kan&amp;#228;le und Zellkontakte zugleich, &amp;#252;ber die die Kommunikation von Zellen zu ihren Nachbarzellen stattfindet. Sie bestehen aus Proteinen, den sogenannten Connexinen. Sechs dieser Proteine bilden ein Connexon. Zwei Connexone bilden wiederum eine Gap Junction.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green (dt.&amp;#220;bers.): &amp;#8220;In unserem K&amp;#246;rper m&amp;#252;ssen alle Zellen miteinander kommunizieren. Und sie kommunizieren miteinander &amp;#252;ber weite Distanzen hinweg &amp;#8211; zum Beispiel mit Hilfe von Pheromonen, Wachstumsfaktoren oder &amp;#252;ber Nerven. Aber sehr wichtig ist die direkte Kommunikation &amp;#252;ber Kan&amp;#228;le, die eine Zelle mit der Nachbarzelle verbindet. Dies gilt f&amp;#252;r alle Zellen unseres K&amp;#246;rpers. Ausgenommen hiervon sind die zirkulierenden Blutzellen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alle Zellen &amp;#8222;sprechen&amp;#8220; miteinander &amp;#252;ber Kan&amp;#228;le. Sie tauschen Informationen aus, indem sie verschieden gro&amp;#223;e Molek&amp;#252;le oder Ionen verschicken. Die Kan&amp;#228;le ihrerseits besitzen eine klar definierte Gr&amp;#246;&amp;#223;e. Sie lassen nur Molek&amp;#252;le bis zu einer bestimmten Gr&amp;#246;&amp;#223;e passieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Und weil die Kan&amp;#228;le eine klar definierte Gr&amp;#246;&amp;#223;e besitzen, es k&amp;#246;nnen nur Molek&amp;#252;le bis zu einem Molekulargewicht von 1000 hindurch, beh&amp;#228;lt jede Zelle auch weiterhin ihre Identit&amp;#228;t. Jede Zelle ist auch weiterhin eine eigenst&amp;#228;ndige Zelle. Aber sie spricht zu ihrer Nachbarzelle, indem sie kleine Molek&amp;#252;le, wie zum Beispiel das ATP, cGMP und Ionen, verschickt.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gap Junctions haben f&amp;#252;r unsere Existenz eine herausragende Bedeutung: &amp;#220;ber sie sind die Zellen aneinander gekoppelt. &amp;#220;ber sie werden f&amp;#252;r die Ern&amp;#228;hrung der Zellen bzw. eines Zellverbandes wichtige Stoffe, aber auch chemische und elektrische Signale ausgetauscht. &amp;#220;ber sie erfolgt die Erregungsausbreitung im Herzen sowie im zentralen Nervensystem. Und &amp;#252;ber sie erfolgt die Kontrolle des Zellwachstums und die Regulation fr&amp;#252;her Entwicklungsprozesse.&lt;br /&gt;
Insbesondere bei gef&amp;#228;&amp;#223;losen Geweben, wie der Hornhaus des Auges, ist der Stoffaustausch &amp;#252;ber Gap Junctions &amp;#252;berlebenswichtig. Denn gerade f&amp;#252;r die Versorgung von Zellen, die weiter entfernt von Blutgef&amp;#228;&amp;#223;en liegen, ist sie bedeutsam. So erfolgt die Ern&amp;#228;hrung durch relevante Stoffe wie Vitamine, Aminos&amp;#228;uren, Zucker oder Nukleins&amp;#228;urevorstufen ebenfalls &amp;#252;ber die Gap Junctions.&lt;br /&gt;
F&amp;#252;r den Fortbestand von Zellen wichtige Stoffe wie das zyklische Adenosinmonophosphat, das zyklische Guanidinmonophosphat oder auch Kaliumionen und Wasserstoffionen k&amp;#246;nnen ebenfalls ausgetauscht werden. Dar&amp;#252;ber hinaus haben sie eine entscheidende Bedeutung f&amp;#252;r die Funktion des Herzens. Ohne sie ist ein synchrones Arbeiten des Herzmuskels undenkbar. &lt;br /&gt;
Es existieren verschiedene Gap Junctions, die sich zum Beispiel auch in ihrer Durchl&amp;#228;ssigkeit f&amp;#252;r Molek&amp;#252;le unterscheiden.&lt;br /&gt;
Alle Zellen kommunizieren miteinander. Egal, welches Organ oder welches Gewebe wir betrachten: Jede Zelle &amp;#8222;spricht&amp;#8220; zu ihrer Nachbarzelle. Und die Kan&amp;#228;le sind so klein, dass die einzelne Zelle nicht ihre Identit&amp;#228;t verliert.&lt;br /&gt;
Es dr&amp;#228;ngt sich nat&amp;#252;rlich die Frage auf, ob die Kommunikation der Zellen &amp;#252;ber Gap Junctions ein Ansatz f&amp;#252;r neue Behandlungsformen sein kann? Sind die Gap Junctions zum Beispiel auch f&amp;#252;r die Wundheilung bei einer Hautverletzung wichtig? Was passiert bei einer Wunde, wenn wir uns an der Haut verletzen? Spielen hier die Gap Junctions auch eine Rolle? M&amp;#252;ssen wir vielleicht unser Verst&amp;#228;ndnis der Wundheilung korrigieren?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Gap Junctions sind absolut entscheidend f&amp;#252;r die Wundheilung. Die Wundheilung scheint allerdings bei uns zu stark zu sein. Als wir noch in H&amp;#246;hlen lebten, herumliefen und all die Mammuts jagten, entwickelten wir eine Antwort, die uns in die Lage versetzte, mit Verletzungen umzugehen und diese zu behandeln. Allerdings leben wir in der modernen Gesellschaft in einem viel saubereren Lebensumfeld.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unser K&amp;#246;rper tr&amp;#228;gt sie immer noch in sich, die Jahrtausende alte Erfahrung. Tief in den Genen ist sie gespeichert. Aber die Umgebung hat sich ge&amp;#228;ndert. Wir leben in einer Umwelt, die bei weitem nicht die Anforderungen an unsere Haut stellt, denen sie vor Jahrtausenden ausgesetzt war. Die Haut scheint in der Lage zu sein, eine Wunde schneller zu reparieren, wenn man bestimmte Kommunikationskan&amp;#228;le der Zellen beeinflusst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Wir haben Antiseptika. Wir produzieren Antik&amp;#246;rper. Wir ben&amp;#246;tigen nicht diese Antwort. Wir k&amp;#246;nnen die Wundheilung verbessern &amp;#8211; die Wundheilung wird beschleunigt und es entsteht weniger Narbengewebe. &amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Wissenschaftler um Colin Green k&amp;#246;nnen mittlerweile die Zellkommunikation derart beeinflussen, dass die Wundheilung beschleunigt wird und dass die Wunde mit weniger Narbengewebe abheilt. Noch wichtiger erscheint, so Colin Green, diese Erkenntnisse z.B. auf chronische Wunden anzuwenden. Hierzu z&amp;#228;hlt das sogenannte offene Bein, das z.B. durch Venenerkrankungen oder Diabetes mellitus entstehen kann. Diese chronischen Wundheilungsst&amp;#246;rungen scheinen mit der Missregulation der Connexine zusammenzuh&amp;#228;ngen, also jenen Proteinen, aus denen die Gap Junctions aufgebaut werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Wenn wir es schaffen, sie wieder in den Status der normalen Regulation zu versetzen, dann k&amp;#246;nnen wir die normale Wundheilung wieder erm&amp;#246;glichen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r die Wundheilung sind Gef&amp;#228;&amp;#223;e wichtig. Zwischen den Zellen existieren verschieden gro&amp;#223;e Gap Junctions, die auch unterschiedlich gro&amp;#223;e Molek&amp;#252;le passieren lassen. Gap Junctions bestehen aus den Connexinen. Ein unter Wissenschaftlern bekanntes Connexin ist das Connexin 43. Dieses wird bei einer Verletzung in den unteren Schichten der Lederhaut, die anatomisch auch als Dermis bezeichnet wird, verst&amp;#228;rkt gebildet. Allerdings f&amp;#252;hrt das Heraufregeln des Connexins 43 nicht nur zum Aufbau von Gap Junctions, sondern auch zum Absterben der lokalen Blutgef&amp;#228;&amp;#223;e. Dies wiederum vergr&amp;#246;&amp;#223;ert die Wunde. Fr&amp;#252;her, so Green, versuchte man durch Wachstumsfaktoren, die Gef&amp;#228;&amp;#223;e wieder zum Einwachsen in die Wunde zu bewegen. Allerdings besteht das Problem, dass die Gef&amp;#228;&amp;#223;e bei einer nicht heilenden Wunde in eine toxische Umgebung einwachsen m&amp;#252;ssten. Der L&amp;#246;sungsansatz von Green f&amp;#252;r dieses Problem ist ein entscheidend anderer:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8221;&amp;#8230; Ich denke, was wir machen, ist v&amp;#246;llig anders: Wir entfernen die Blockade des Wachstums, indem wir diese Kan&amp;#228;le f&amp;#252;r eine kurze Zeit entfernen. Damit werden Zellen in die Lage versetzt, in die Umgebung einzuwachsen, und der Reparaturprozess kann stattfinden. Er startet erneut an der Stelle, wo er angehalten wurde, wie man es auch bei einer chronischen Wunde beobachten kann.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Durch die Behandlung k&amp;#246;nnen sich die kleinsten Blutgef&amp;#228;&amp;#223;e, die Kapillaren, neu bilden. Die Ergebnisse der Versuche sind vielversprechend und k&amp;#246;nnten schon in naher Zukunft die Wundbehandlung revolutionieren. Indem auf den Wundheilungsprozess auf der Ebene der Zellkommunikation Einfluss genommen wird, er&amp;#246;ffnen sich zahlreiche M&amp;#246;glichkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Everything is linked&amp;#8220; &amp;#8211; Gap Junctions existieren zwischen allen Zellen au&amp;#223;er den zirkulierenden Blutzellen. Hier dr&amp;#228;ngt sich der Gedanke auf, dass &amp;#252;ber diesen Ansatz auch andere Krankheiten therapiert werden k&amp;#246;nnten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Viele der chronischen Krankheiten unseres K&amp;#246;rpers, zum Beispiel neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder auch Parkinson, sind chronisch entz&amp;#252;ndliche Erkrankungen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und die lassen sich vielleicht ebenfalls &amp;#252;ber die Steuerung der Zellkommunikation positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
Die Bedingungen f&amp;#252;r diese Art Forschung sind in Neuseeland hervorragend. Die Forscher um Colin Green k&amp;#246;nnen die Neuseel&amp;#228;ndische Gehirnbank nutzen, die in ihrer Art weltweit einzigartig ist. Oder sie nutzen Netzhaut-Gewebe, auch Retina genannt, um zum Beispiel die Einsatzm&amp;#246;glichkeiten bei der Makuladegeneration, einer Erkrankung der Auges, zu erforschen. Interessanterweise konnte gezeigt werden, dass das Kapillarbett, also die sehr kleinen Blutgef&amp;#228;&amp;#223;e, die f&amp;#252;r den Sauerstoffaustausch und die Nahrungsmitteltransporte erforderlich sind, bei dieser Erkrankung nicht mehr vorhanden ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8221;... Und wir glauben, wenn wir es schaffen k&amp;#246;nnten, die Entz&amp;#252;ndungsumgebung zu d&amp;#228;mpfen und damit auch die Gef&amp;#228;&amp;#223;neubildung anzuregen, dass wir eine Chance haben, auch diese Krankheitsprozesse zu beeinflussen.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vergleichbares konnten die Forscher &amp;#252;brigens bei unfallbedingten Verbrennungen des Auges feststellen. Durch die Beeinflussung der Gap Junctions konnte der Heilungsprozess signifikant beschleunigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Everything is linked&amp;#8220; &amp;#8211; Alle Zellen kommunizieren &amp;#252;ber Gap Junctions miteinander, au&amp;#223;er den zirkulierenden Blutzellen. Dies wirft erneut die Frage auf, ob man nicht mit der Manipulation der Connexine noch weitere Krankheitsbilder positiv beeinflussen kann. Zum Beispiel f&amp;#252;hren Traumata oder Schlaganf&amp;#228;lle aufgrund der massiven Entz&amp;#252;ndungsreaktionen h&amp;#228;ufig zu neurologischen Ausf&amp;#228;llen. Besonders bei Verletzungen von Gehirn und R&amp;#252;ckenmark sind Mediziner bis heute hilflos und stehen vor gro&amp;#223;en Problemen. Denn auch hier kommt es zu Entz&amp;#252;ndungsreaktionen mit Schwellungen der Gewebe (Abb. 1).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Colin Green: &amp;#8220;Gehirnverletzungen, R&amp;#252;ckenmarksverletzungen, Malaria des Gehirns und einige andere Infektionskrankheiten bewirken eine Vergr&amp;#246;&amp;#223;erung der L&amp;#228;sion. Alle diese Erkrankungen gehen mit Lecks der Gef&amp;#228;&amp;#223;e (Abb. 2) einher und f&amp;#252;hren zu einer exzessiven Entz&amp;#252;ndungsreaktion. Wir konnten diese unterdr&amp;#252;cken. &lt;br /&gt;
Das Potential f&amp;#252;r die Behandlung von Schlaganfall ist sehr gro&amp;#223; und wir sind nat&amp;#252;rlich davon begeistert. Im Moment f&amp;#252;hren wir einige Experimente durch, die zeigen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass unser Ansatz funktioniert.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Zellen unseres K&amp;#246;rpers kommunizieren miteinander und stehen in einer Verbindung. &lt;br /&gt;
Alles ist miteinander verbunden. Nichts existiert ohne Relation zu anderen Dingen. Was f&amp;#252;r den Makrokosmos gilt, scheint auch f&amp;#252;r den Mikrokosmos zu gelten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Erforschung der Zellkommunikation &amp;#252;ber Gap Junctions scheint die Zukunft zu geh&amp;#246;ren: Zwischen den Zellen lesen, um den Inhalt ihrer Gespr&amp;#228;che zu verstehen. Und dann die Zellkommunikation beeinflussen, um viele der noch ungel&amp;#246;sten Probleme in der medizinischen Forschung anzugehen &amp;#8211; ein vielversprechender Ansatz, der f&amp;#252;r die Forschung der n&amp;#228;chsten Jahre richtungsweisend sein sollte!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview mit Professor Colin Green vom 28.2.2011 an der University of Auckland in Neuseeland. Abbildungen 1 bis 2 mit freundlicher Genehmigung von Professor Colin Green.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gap_Junctions" title="Informationen über Gap Junctions bei Wikipedia"&gt;Gap Junctions&lt;/a&gt; – Informationen über Gap Junctions bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.codatherapeutics.com/" title="Biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Gap Junction Modulatoren konzentriert"&gt;CoDa Therapeutics, Inc.&lt;/a&gt; – Biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Gap Junction Modulatoren konzentriert
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.fmhs.auckland.ac.nz/faculty/nz-nec/" title=""&gt;New Zealand National Eye Centre (NZ-NEC)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Green%20CR%22%5BAuthor%5D%20Gap%20Junctions%20Connexin43" title=""&gt;Pubmed "Green CR"[Author] Gap Junctions Connexin43&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.fmhs.auckland.ac.nz/som/ophthalmology/research/connexin-biology.aspx" title=""&gt;Connexin Biology &gt; Translational Vision Research in the Department of Ophthalmology&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.fmhs.auckland.ac.nz/sms/anatomy/research/brain_bank.aspx" title=""&gt;Human Brain Bank, University of Auckland&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Molekülmasse" title="Informationen über Molekulargewicht bei Wikipedia"&gt;Molekulargewicht&lt;/a&gt; – Informationen über Molekulargewicht bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connexin" title="Informationen über Connexine bei Wikipedia"&gt;Connexine&lt;/a&gt; – Informationen über Connexine bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connexon" title="Informationen über Connexone bei Wikipedia"&gt;Connexone&lt;/a&gt; – Informationen über Connexone bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCU" title=""&gt;Film Home bei Youtube&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Biggapjunct2.png&amp;filetimestamp=20070909151136" title="Grafik eines Connexons bei Wikipedia)"&gt;(Grafik Connexon&lt;/a&gt; – Grafik eines Connexons bei Wikipedia)
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2011-04-08-41703.mp3"&gt;File Download (14:15 min / 13.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2011-04-08-41703.mp3" length="14050918" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:14:15</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Sun, 13 Sep 2009 18:22:00 +0200</pubDate>
    <title>Vorbeugen ist besser als Heilen - Gesundheitspolitik im Bundestagswahlkampf 2009</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=513</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=513</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Gesundheitspolitik</itunes:keywords>
    <category>Gesundheitspolitik</category>
    <itunes:subtitle>&#8222;B&#252;rgerversicherung oder Kopfpauschale&#8220; &#8211; das waren zwei zentrale Schlagworte im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2005. Und damit war vor vier Jahren die Gesundheitspolitik eines der ganz gro&#223;en Themen. In der</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=513

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;#8222;B&amp;#252;rgerversicherung oder Kopfpauschale&amp;#8220;&lt;/b&gt; &amp;#8211; das waren zwei zentrale Schlagworte im Wahlkampf zur &lt;b&gt;Bundestagswahl 2005&lt;/b&gt;. Und damit war vor vier Jahren die Gesundheitspolitik eines der ganz gro&amp;#223;en Themen. In der Gro&amp;#223;en Koalition taten sich CDU/CSU und SPD dann schwer, einen Kompromiss zwischen diesen beiden h&amp;#246;chst unterschiedlichen Konzepten zu finden. Heraus kam der umstrittene &lt;b&gt;Gesundheitsfonds&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;2009&lt;/b&gt; steht die Gesundheitspolitik nicht im Mittelpunkt des Wahlkampfes; die Wirtschaftskrise und die Bew&amp;#228;ltigung ihrer Folgen erscheinen aktuell dr&amp;#228;ngender. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;#252;r alle H&amp;#246;rerinnen und H&amp;#246;rer, denen die Zukunft des Gesundheitswesens und der Sozialversicherungen bei ihrer Wahlentscheidung wichtig ist, &lt;b&gt;haben wir die Wahlprogramme der f&amp;#252;nf gro&amp;#223;en Parteien unter die Lupe genommen&lt;/b&gt; und in den Grundaussagen zur Gesundheitspolitik wenig &amp;#220;berraschendes, aber auch kaum wirklich Innovatives gefunden. {...}&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Zukunft der Krankenversicherung und der medizinischen Versorgung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vergleicht man die Aussagen der f&amp;#252;nf gro&amp;#223;en Parteien in ihren Programmen zur Bundestagswahl, findet man wenig &amp;#220;berraschendes und kaum Neues. Das f&amp;#228;ngt bei den Zukunftskonzepten zur Krankenversicherung und zur medizinischen Versorgung an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Nein&amp;#8220; zu einer staatlichen Einheitsversicherung und &amp;#8222;Ja&amp;#8220; zur privaten &lt;b&gt;Krankenversicherung&lt;/b&gt; &amp;#8211; das sind zentrale gesundheitspolitische Aussagen in den Programmen von CDU/CSU und FDP. Die Liberalen lehnen dabei ausdr&amp;#252;cklich sowohl die B&amp;#252;rgerversicherung als auch die Gesundheitspr&amp;#228;mie ab. SPD und Gr&amp;#252;ne hingegen wollen die B&amp;#252;rgerversicherung und damit langfristig alle B&amp;#252;rger und alle Einkommensarten in die Versicherungspflicht einbeziehen. Die beiden unterscheiden sich aber im Weg dahin: W&amp;#228;hrend die SPD ihre &amp;#8222;solidarische B&amp;#252;rgerversicherung&amp;#8220; durch Weiterentwicklung des Gesundheitsfonds erreichen will, soll dieser f&amp;#252;r die &amp;#8222;gr&amp;#252;ne B&amp;#252;rgerversicherung&amp;#8220; schnellstm&amp;#246;glich wieder &amp;#8222;abgewickelt&amp;#8220; werden. Auch die Linke hat sich die &amp;#8222;solidarische B&amp;#252;rgerversicherung&amp;#8220; unter Einbeziehung aller Berufsgruppen und Einkommensarten ins Programm geschrieben, geht aber mit der Forderung nach einem &amp;#8222;System der &amp;#246;ffentlichen Daseinsvorsorge&amp;#8220; noch deutlich dar&amp;#252;ber hinaus.{...}&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Christdemokraten und Liberale sprechen sich gegen eine &amp;#8222;Staatsmedizin&amp;#8220; aus. Die Union will die Selbstverwaltung in der gesetzlichen Krankenversicherung st&amp;#228;rken und mehr M&amp;#246;glichkeiten f&amp;#252;r &amp;#8222;passgenaue und einzelvertragliche Regelungen&amp;#8220; zwischen Kassen und Leistungserbringern erm&amp;#246;glichen. Versicherungsfremde Leistungen sollen aus Steuermitteln finanziert und die Lasten damit auf mehr Schultern verteilt werden. Die Liberalen wollen den Wettbewerb im Gesundheitswesen st&amp;#228;rken, und zwar sowohl bei den Krankenversicherungen als auch bei den Leistungserbringern. Sie pl&amp;#228;dieren deshalb f&amp;#252;r eine starke private Krankenversicherung, Beitragsautonomie auch bei den gesetzlichen Kassen und freie Therapeutenwahl f&amp;#252;r alle. Die Praxisgeb&amp;#252;hr ist aus Sicht der FDP zu b&amp;#252;rokratisch. An ihre Stelle w&amp;#252;rden &amp;#8222;unb&amp;#252;rokratisch ausgestaltete Selbstbeteiligungen&amp;#8220; treten, die &amp;#8222;f&amp;#252;r ein kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten&amp;#8220; als &amp;#8222;unerl&amp;#228;sslich&amp;#8220; angesehen werden. Das aus der Privaten Krankenversicherung bekannte Prinzip der Kostenerstattung soll auf alle Versicherten ausweitet werden: Patienten sollen f&amp;#252;r jede erbrachte Leistung eine Rechnung erhalten, die die Kosten transparent macht. Langfristig muss f&amp;#252;r die FDP &amp;#8222;der Weg wegf&amp;#252;hren von der Lohnbezogenheit der Beitr&amp;#228;ge und vom Umlageverfahren hin zu einem leistungsgerechten Pr&amp;#228;miensystem, das &amp;#252;ber Kapitaldeckung eine sichere Grundlage f&amp;#252;r eine generationengerechte Verteilung der Lasten schafft.&amp;#8220; {...}&lt;/p&gt;&lt;p&gt;W&amp;#228;hrend die Liberalen die Freiheitsrechte des Einzelnen in den Mittelpunkt stellen, setzen sich die Sozialdemokraten f&amp;#252;r &amp;#8222;die Garantie sozialer B&amp;#252;rgerrechte durch solidarische Sozialversicherungen&amp;#8220; ein und lehnen eine allgemeine Privatisierung der Krankenversicherung ab. Die SPD spricht sich gegen eine Zweiklassenmedizin aus und will hierf&amp;#252;r eine einheitliche Geb&amp;#252;hrenordnung f&amp;#252;r privat und gesetzlich Versicherte in der ambulanten Versorgung. Die private Krankenversicherung soll in den Gesundheitsfonds und den morbidit&amp;#228;tsorientierten Risikostrukturausgleich zwischen den Kassen einbezogen werden. Der Steueranteil an der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung soll erh&amp;#246;ht und damit alle Einkommen zur Finanzierung von Gesundheitsaufgaben herangezogen werden. Und schlie&amp;#223;lich wollen die Sozialdemokraten die R&amp;#252;ckkehr zur parit&amp;#228;tischen Finanzierung der Kassenbeitr&amp;#228;ge zu jeweils der H&amp;#228;lfte durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus Sicht von B&amp;#252;ndnis 90/Die Gr&amp;#252;nen ist die Zweiklassenmedizin bereits Realit&amp;#228;t. Diese zu &amp;#252;berwinden, schl&amp;#228;gt die Partei die &amp;#8222;gr&amp;#252;ne B&amp;#252;rgerversicherung&amp;#8220; vor. Auf dem Weg dorthin sollen der Gesundheitsfonds z&amp;#252;gig abgewickelt und die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden. Alle B&amp;#252;rger sollen entsprechend ihrer Leistungsf&amp;#228;higkeit in den Fonds einzahlen. Hierzu sollen &amp;#8211; wie in den Konzepten von SPD und Linken &amp;#8211; neben dem Erwerbseinkommen auch weitere Einnahmen wie Kapitalertr&amp;#228;ge und Ertr&amp;#228;ge aus Vermietung und Verpachtung herangezogen werden. F&amp;#252;r mehr Kostentransparenz planen die Gr&amp;#252;nen Quartalsabrechnungen &amp;#252;ber alle Gesundheitsleistungen auch f&amp;#252;r die Mitglieder der Gesetzlichen Kassen. Medikamentenzuzahlungen und die Praxisgeb&amp;#252;hr sollen hingegen abgeschafft werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Abschaffung aller Zuzahlungen verlangt auch die Linke. Dar&amp;#252;ber hinaus will sie die Privatisierung von Krankenh&amp;#228;usern stoppen oder (wo bereits erfolgt) r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig machen. Gesundheit sei keine Ware &amp;#8211; so lautet eine zentrale gesundheitspolitische Aussage im linken Wahlprogramm. {...}&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Pflege&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben der Zukunft der Krankenversicherung ist das Thema &amp;#8222;Pflege&amp;#8220; in den letzten Jahren ins Zentrum der gesundheitspolitischen Diskussion ger&amp;#252;ckt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der &lt;b&gt;Pflege&lt;/b&gt; setzen CDU und CSU auf mehr Zeit f&amp;#252;r pers&amp;#246;nliche Ansprache und Zuwendung sowie eine bessere Qualifizierung pflegender Angeh&amp;#246;riger. Die Liberalen machen sich f&amp;#252;r einen Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung stark: Statt der bisherigen b&amp;#252;rokratischen Regulierung von Strukturen und Prozessen soll sich das Augenmerk auf das Ergebnis der Pflege richten. Der gleitende &amp;#220;bergang in ein kapitalgedecktes Pflegeversicherungssystem mit einkommensunabh&amp;#228;ngigen Versicherungspr&amp;#228;mien soll die Pflegeversicherung &amp;#8222;aus der demographischen Falle befreien&amp;#8220; und eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen gew&amp;#228;hrleisten. Der soziale Ausgleich k&amp;#246;nne aus Steuermitteln finanziert werden. Eine erg&amp;#228;nzende private Vorsorge f&amp;#252;r den Pflegefall will die FDP steuerlich f&amp;#246;rdern. Die Linke fordert auch in der Pflegeversicherung das Prinzip der &amp;#8222;Solidarischen B&amp;#252;rgerversicherung&amp;#8220; unter Einbeziehung aller Berufsgruppen und Einkommensarten und die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Die Sozialdemokraten pl&amp;#228;dieren f&amp;#252;r einen neuen Begriff der Pflegebed&amp;#252;rftigkeit: weg von der derzeitigen &amp;#8222;Minutenpflege&amp;#8220; hin zu einer Einsch&amp;#228;tzung des Pflegebedarfs, die sich an den Einschr&amp;#228;nkungen der Selbstst&amp;#228;ndigkeit des Pflegebed&amp;#252;rftigen orientiert. F&amp;#252;r die Einf&amp;#252;hrung einer dreimonatigen Pflegezeit mit einer Lohnersatzleistung, die alle Pflegende (also nicht nur enge Verwandte, sondern beispielsweise auch Freunde) in Anspruch nehmen k&amp;#246;nnen, setzen sich die Gr&amp;#252;nen ein. {...}&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Besch&amp;#228;ftigten im Gesundheitswesen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kranke behandeln und therapieren, alte Menschen pflegen &amp;#8211; f&amp;#252;r immer mehr Menschen wird das zum Beruf. Laut Statistischem Bundesamt sind mehr als vier Millionen Menschen und damit etwa jeder zehnte Erwerbst&amp;#228;tige im Gesundheitswesen besch&amp;#228;ftigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie stehen die Parteien zu den &lt;b&gt;Besch&amp;#228;ftigten im Gesundheitswesen?&lt;/b&gt; Die Union macht den &amp;#8222;Dienst am Menschen&amp;#8220; zu einem von insgesamt sechs gro&amp;#223;en &amp;#8222;Zukunftsprojekten&amp;#8220; in ihrem &amp;#8222;Regierungsprogramm&amp;#8220;. In diesem Zusammenhang sollen die Attraktivit&amp;#228;t von Kranken- und Altenpflegeberufen gest&amp;#228;rkt und Umschulungen gef&amp;#246;rdert werden. Der Grundsatz &amp;#8222;Qualifizierung vor Zuwanderung&amp;#8220; gelte gerade beim &amp;#8222;Dienst am Menschen&amp;#8220;. &amp;#196;rztliche T&amp;#228;tigkeiten sollen teilweise auf das Pflegepersonal &amp;#252;bertragen werden. Die Christdemokraten bekennen sich ausdr&amp;#252;cklich zu den Freien Berufen und heben die Bedeutung von &amp;#196;rzten, Zahn&amp;#228;rzten, Apothekern, Gesundheitshandwerkern und Heilmittelerbringern als eine tragende S&amp;#228;ule des Gesundheitswesens hervor. Besondere Bedeutung kommt aus CDU/CSU-Sicht den pflegenden Angeh&amp;#246;rigen zu, f&amp;#252;r die das Weiterbildungsangebot ausgebaut und Pflegest&amp;#252;tzpunkte als Anlaufstellen eingerichtet werden sollen. Auch wollen die Christdemokraten die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern, beispielsweise durch Kooperationen von Unternehmen mit Tagespflegeeinrichtungen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im SPD-Programm hei&amp;#223;t es zur Zukunft der Gesundheitsberufe: &amp;#8222;Auch die Gesundheitsberufe m&amp;#252;ssen sich ver&amp;#228;ndern. Es bleibt der freien Wahl der &amp;#196;rztinnen und &amp;#196;rzte &amp;#252;berlassen, ob sie selbstst&amp;#228;ndig oder als Angestellte arbeiten wollen, in niedergelassener Praxis oder im Medizinischen Versorgungszentrum. &amp;#196;rztliche und nicht-&amp;#228;rztliche medizinische Berufe m&amp;#252;ssen st&amp;#228;rker als bisher zusammenarbeiten, so dass jeder im Gesundheitswesen seine Kompetenz optimal einbringen kann. Flache Hierarchien, Entlastung der &amp;#196;rzte von b&amp;#252;rokratischen Aufgaben durch spezialisierte Assistenzkr&amp;#228;fte und mehr technologische Unterst&amp;#252;tzung, mehr Kompetenzen f&amp;#252;r pflegerische Berufe sind der Weg der Zukunft.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;W&amp;#228;hrend sich die FDP zum Prinzip der Freiberuflichkeit bekennt und dabei offenbar vor allem auf &amp;#196;rzte, Zahn&amp;#228;rzte und Apotheker zielt, hebt die Linke die Forderung nach tariflicher Bezahlung und besserer Qualifizierung hervor, und bezieht sich damit in erster Linie auf Pflegekr&amp;#228;fte. {...}&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere gesundheitspolitische Aussagen, Forderungen und Versprechen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben den gro&amp;#223;en Themen Krankenversicherung, medizinische Versorgung, Pflege und Gesundheitsberufe gibt es im &amp;#8222;Kleingedruckten&amp;#8220; der Wahlprogramme noch eine Reihe weiterer Aussagen, Forderungen und Versprechen zu einer bunten Palette an gesundheitspolitischen Themen: &lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;CDU/CSU, SPD und Gr&amp;#252;ne wollen die &lt;b&gt;Patientenrechte&lt;/b&gt; st&amp;#228;rken und in einem eigenst&amp;#228;ndigen Gesetz festschreiben. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Freien Demokraten setzen sich daf&amp;#252;r ein, dass die &lt;b&gt;elektronische Gesundheitskarte&lt;/b&gt;, auf der sensible Daten des Versicherten gespeichert sind, erst dann eingef&amp;#252;hrt wird, wenn der Datenschutz wirklich gew&amp;#228;hrleistet ist. Die Linken lehnen die elektronische Gesundheitskarte grunds&amp;#228;tzlich ab, weil es ihrer Ansicht nach darum gehe, &amp;#8222;den kranken Menschen statt den gl&amp;#228;sernen Patienten in den Mittelpunkt solidarischer Gesundheitspolitik (zu) stellen.&amp;#8220;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mit der Union ist sich die Linke einig, dass die medizinische Versorgung im &lt;b&gt;l&amp;#228;ndlichen Raum&lt;/b&gt; sichergestellt werden muss. Die Linke schl&amp;#228;gt hierzu die Schaffung von Gemeindeschwesterstationen vor. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die SPD will die &lt;b&gt;Krankenh&amp;#228;user&lt;/b&gt; weiter f&amp;#252;r die &lt;b&gt;ambulante Versorgung&lt;/b&gt; &amp;#246;ffnen. Die engere Vernetzung von ambulanten und station&amp;#228;ren Einrichtungen in Polikliniken steht auf der Agenda der Linken. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Christdemokraten machen die &lt;b&gt;Gesundheitsforschung&lt;/b&gt; zu einem ihrer sechs besonders f&amp;#246;rderungsw&amp;#252;rdigen &amp;#8222;Zukunftsprojekte&amp;#8220;. Den Ausbau des &lt;b&gt;betrieblichen Gesundheitsmanagements&lt;/b&gt; sehen hingegen die Sozialdemokraten als bedeutsam an. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;In der &lt;b&gt;Drogenpolitik&lt;/b&gt; pl&amp;#228;dieren Die Gr&amp;#252;nen f&amp;#252;r einen &amp;#8222;Dreiklang aus Pr&amp;#228;vention, Hilfe und Entkriminalisierung&amp;#8220; anstatt Strafverfolgung. Dies soll auch die legale Abgabe weicher Drogen wie Cannabis in lizensierten Fachgesch&amp;#228;ften und die medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin umfassen. Die Freien Demokraten setzen auf &amp;#8222;die drei S&amp;#228;ulen Pr&amp;#228;vention, Therapie und, wo notwendig, Repression.&amp;#8220; Sie wollen fl&amp;#228;chendeckende Pr&amp;#228;ventionsprogramme, die Zulassung von Cannabis f&amp;#252;r die medizinische Schmerzbehandlung und keine Ausweitung der Verbotspolitik. Die Linke will &amp;#228;hnlich wie beim Alkoholkonsum Grenzwerte f&amp;#252;r den Cannabiskonsum bei Teilnahme im Stra&amp;#223;enverkehr festlegen. CDU/CSU hingegen lehnen die Legalisierung weicher Drogen strikt ab. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Christdemokraten setzen sich ausdr&amp;#252;cklich f&amp;#252;r ein &lt;b&gt;&amp;#8222;Sterben in W&amp;#252;rde&amp;#8220;&lt;/b&gt; ein und lehnen die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ab. Gr&amp;#252;ne und Liberale haben sich die F&amp;#246;rderung der Palliativmedizin auf die Fahne geschrieben. Alle drei Parteien &amp;#8211; CDU, FDP und B&amp;#252;ndnis 90/Die Gr&amp;#252;nen wollen die Hospizbewegung st&amp;#228;rken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die FDP will die &lt;b&gt;Organ-Lebendspende&lt;/b&gt; erleichtern. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;CDU und CSU bekennen sich zu den strengen Grunds&amp;#228;tzen des deutschen &lt;b&gt;Embryonenschutzgesetzes&lt;/b&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Gr&amp;#252;nen planen die &amp;#220;bernahme einer begrenzten Anzahl von &lt;b&gt;reproduktionsmedizinischen Behandlungszyklen&lt;/b&gt; aus Steuermitteln, und zwar f&amp;#252;r alle Zielgruppen von Ehepaaren &amp;#252;ber Lebenspartnerschaften bis zu Alleinstehenden. &lt;b&gt;Schwangerschaftsabbr&amp;#252;che&lt;/b&gt; sollen auch ohne Pflichtberatung vorgenommen werden d&amp;#252;rfen. Im gr&amp;#252;nen Wahlprogramm findet der Leser schlie&amp;#223;lich auch die Absicht, die Zahl ungewollter &lt;b&gt;Kaiserschnittentbindungen&lt;/b&gt; deutlich zu senken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Den &lt;b&gt;Verbraucherschutz&lt;/b&gt; sieht die Union als ein immer wichtigeres Handlungsfeld im Gesundheitsbereich an. Sie will deshalb &amp;#8222;die Transparenz &amp;#252;ber die Qualit&amp;#228;t von Anbietern im Grenzbereich Gesundheit &amp;#8211; Sch&amp;#246;nheit &amp;#8211; Wohlf&amp;#252;hlen steigern und f&amp;#252;r notwendige Schutzregelungen und Mindestqualit&amp;#228;tsstandards sorgen.&amp;#8220;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sozialdemokraten und Gr&amp;#252;ne betrachten auch den &lt;b&gt;Umweltschutz&lt;/b&gt; als Gesundheitsschutz, beispielsweise wenn es um die Bek&amp;#228;mpfung der Feinstaubemissionen oder L&amp;#228;rmvermeidung im Stra&amp;#223;enverkehr geht. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;{...}&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;#220;bereinstimmung aller Parteien bei der Pr&amp;#228;vention&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei allen parteipolitischen Grabenk&amp;#228;mpfen um Finanzierung und Strukturen des Gesundheitswesens, B&amp;#252;rgerversicherung oder Privatisierung, Steuer- oder Beitragsfinanzierung, Zweiklassen- oder Staatsmedizin: Wer meint, es g&amp;#228;be keine einzige &amp;#220;bereinstimmung zwischen allen f&amp;#252;nf gro&amp;#223;en Parteien, hat sich get&amp;#228;uscht. Denn in einem sind sich Christ- und Sozialdemokraten, Liberale, Gr&amp;#252;ne und Linke &amp;#252;berraschend einig: Die &lt;b&gt;Pr&amp;#228;vention&lt;/b&gt; soll gest&amp;#228;rkt werden. Diese Forderung taucht unisono in allen f&amp;#252;nf Wahlprogrammen quer durch die politischen Lager auf. In der Frage, wie das am besten geschieht, haben die Parteien dann allerdings schon wieder unterschiedliche Vorstellungen: CDU und CSU wollen mit Bonus-Modellen, Wahl- und Selbstbehalttarifen die Eigenverantwortung st&amp;#228;rken. Die SPD h&amp;#228;lt die Gestaltung der Arbeitsbedingungen f&amp;#252;r wesentlich: &amp;#8222;Arbeitsverdichtung und unsichere Besch&amp;#228;ftigungen k&amp;#246;nnen krank machen: nicht zuletzt ist daher der Einsatz f&amp;#252;r Gute Arbeit ein wichtiger Beitrag zu einer pr&amp;#228;ventiven Gesundheitspolitik.&amp;#8220; Die Linke denkt an konsequente Gesundheitsf&amp;#246;rderung, vor allem in Bildungseinrichtungen, um insbesondere Kinder und Jugendliche zu erreichen. Ebenfalls Kinder, aber auch sozial Benachteiligte hat die FDP im Blick, wenn sie mit dem Schlagwort &amp;#8222;Pr&amp;#228;vention&amp;#8220; vor allem die &amp;#8222;zielgruppenorientierte, umfassende Aufkl&amp;#228;rung&amp;#8220; mit besonderem Augenmerk auf &amp;#8222;diejenigen, die es nicht oder nur eingeschr&amp;#228;nkt schaffen, gesund zu leben&amp;#8220; verbindet. F&amp;#252;r die Gr&amp;#252;nen bedeutet Pr&amp;#228;vention, das Gesundheitswesen nicht als &amp;#8222;blo&amp;#223;en Reparaturbetrieb&amp;#8220; zu begreifen. Gr&amp;#252;ne, Linke und SPD wollen ihre Vorstellungen jeweils in ein spezielles Pr&amp;#228;ventionsgesetz einbringen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie auch immer das Ergebnis der Wahl am 27. September aussehen wird, eines ist also jetzt schon sicher: Die Volksweisheit &amp;#8222;Vorbeugen ist besser als Heilen&amp;#8220; wird in jedem Fall Regierungsprogramm. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Quellen: Parteiprogramme (siehe Links). Abbildung 1 dmr.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.cdu.de/portal2009/27890.htm" title="&amp;apos;Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land&amp;apos; – Gemeinsames Regierungsprogramm von CDU und CSU"&gt;CDU&lt;/a&gt; – &amp;apos;Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land&amp;apos; – Gemeinsames Regierungsprogramm von CDU und CSU
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.csu.de/bundestagswahl/wahlprogramm/index.htm" title="&amp;apos;Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land&amp;apos; – Gemeinsames Regierungsprogramm von CDU und CSU"&gt;CSU&lt;/a&gt; – &amp;apos;Wir haben die Kraft - Gemeinsam für unser Land&amp;apos; – Gemeinsames Regierungsprogramm von CDU und CSU
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.spd.de/de/politik/regierungsprogramm/index.html" title="SPD-Regierungsprogramm „Sozial und Demokratisch“"&gt;SPD&lt;/a&gt; – SPD-Regierungsprogramm „Sozial und Demokratisch“
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.deutschlandprogramm.de/webcom/show_article.php/_c-1213/_nr-4/i.html" title="„Deutschlandprogramm 2009“ der FDP"&gt;FDP&lt;/a&gt; – „Deutschlandprogramm 2009“ der FDP
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/unser-wahlprogramm.html" title="„Der neue grüne Gesellschaftsvertrag“ – Wahlprogramm von Bündnis 90/DieGrünen"&gt;Bündnis 90 / Die Grünen&lt;/a&gt; – „Der neue grüne Gesellschaftsvertrag“ – Wahlprogramm von Bündnis 90/DieGrünen
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://die-linke.de/wahlen/positionen" title="„Konsequent sozial. Für Demokratie und Frieden.“ – Wahlprogramm der Partei „Die Linke“"&gt;Die Linke&lt;/a&gt; – „Konsequent sozial. Für Demokratie und Frieden.“ – Wahlprogramm der Partei „Die Linke“
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php" title="Wahlomat der Bundeszentrale für Politische Bildung (Vergleich der Standpunkte der Parteien mit den eigenen Präferenzen)"&gt;Wahlomat&lt;/a&gt; – Wahlomat der Bundeszentrale für Politische Bildung (Vergleich der Standpunkte der Parteien mit den eigenen Präferenzen)
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2009-09-13-78712.mp3"&gt;File Download (14:49 min / 13.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2009-09-13-78712.mp3" length="14260633" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:14:49</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Mon, 19 Jan 2009 18:33:00 +0100</pubDate>
    <title>Dem Unbewussten auf der Spur</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=509</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=509</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Tiefenpsychologie,FB&#160;Psychiatrie,FB&#160;Neurologie</itunes:keywords>
    <category>Tiefenpsychologie</category>
    <category>FB Psychiatrie</category>
    <category>FB Neurologie</category>
    <itunes:subtitle>Seit &#252;ber hundert Jahren werden Patienten mithilfe der Psychoanalyse behandelt. Den Namen Sigmund Freud und seine ber&#252;hmte Couch kennt jeder. Doch wie genau ist die Psychoanalyse entstanden? 
Die Psychoanalyse, die insbesondere ein</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Seit &#252;ber hundert Jahren werden Patienten mithilfe der Psychoanalyse behandelt. Den Namen Sigmund Freud und seine ber&#252;hmte Couch kennt jeder. Doch wie genau ist die Psychoanalyse entstanden? 
Die Psychoanalyse, die insbesondere ein Behandlungsverfahren ist, hat ihren Ursprung in Sigmund Freuds Versuch, das Seelische bzw. das Psychische besser zu verstehen. Hierzu w&#228;hlte Freud zun&#228;chst einen rein neurologischen Ansatz mit dem Ziel, die Gehirnfunkionen zu erfassen. Beeinflusst von seinen Eindr&#252;cken &#252;ber das Krankheitsph&#228;nomen der Hysterie, die er w&#228;hrend seines Aufenthaltes bei dem ber&#252;hmten Pariser Neurologen Jean-Martin Charcot sammelte, entwickelte er eine Methode, mit der er den Bereich des Seelischen, das Unbewusste, zu erfassen versuchte. Diese Methode nannte er dann sp&#228;ter &#8222;Psychoanalyse&#8220;.Das Unbewusste und seine Pr&#228;gung durch TraumenDer Grundgedanke ist, dass es das Unbewusste gibt, das sich auf verschiedene Weise Ausdruck zu verschaffen sucht. Allerdings tut es dies eher auf verschlungenen Pfaden, denn auf dem direkten Weg. Das Unbewusste kann sich zum Beispiel in Verhaltensweisen &#228;u&#223;ern, die f&#252;r den Betroffenen in seiner symbolischen, tieferliegenden Bedeutung nicht erkennbar sind. Bei den Hysterikern studierte Freund zum Beispiel den so genannten Arc de Cercle, eine K&#246;rperinszenierung, die er insbesondere bei Hysterikerinnen beobachtete. Von gro&#223;er Bedeutung f&#252;r die Pr&#228;gung des Unbewussten sind Traumen, die bereits in jungen Jahren gesetzt werden und mit denen der Betroffene dann sp&#228;ter klarkommen muss. Er muss mit ihnen leben. Freud erkannte dies und suchte zun&#228;chst die Erkl&#228;rung im Bereich der fr&#252;hkindlichen Sexualit&#228;t, so Johannes Pf&#228;fflin, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. F&#252;r Freud sind &#8221;... es vor allem die fr&#252;hkindlichen Traumen {...}, die das Unbewusste sehr stark mitpr&#228;gen und die dann etwas Unverarbeitetes in uns zur&#252;cklassen, was dann einer &#196;u&#223;erungsform bedarf. Wir haben dann in unserem weiteren Leben mit diesen fr&#252;kindlichen schwerwiegenden Beeinflussungen zu leben.
Ein zentrales Movens dieser Traumen war nach Freud die fr&#252;hkindliche Sexualit&#228;t,  und er ging [zun&#228;chst] davon aus {...}, dass die fr&#252;hkindliche Sexualit&#228;t durch massive Verf&#252;hrungen oder manifeste Verf&#252;hrungen vollzogen wird. Das hei&#223;t, dass das Kind nicht kindgem&#228;&#223; behandelt wird, sondern in seiner Sexualit&#228;t &#252;berfordert und missverstanden wird und dies dann tats&#228;chlich zu traumatischen &#220;berforderungen, &#220;berflutungen durch Reize f&#252;hrt, die dann das Traumatische beinhaltet haben. Das hei&#223;t also: Ursprung des Traumas ist eine reale Misshandlung &#8211; ein reales Ereignis &#8211; in dem das Kind in seinen M&#246;glichkeiten &#252;berfordert ist, oder auch unterfordert. {...} Ein Reizentzug wirkt auf den Organismus und auf die menschliche Seele, auf die kindliche Seele genauso traumatisch &#8211; in Form einer Deprivation &#8211; wie eine Reiz&#252;berflutung traumatisch wirken kann.
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=509

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Seit &amp;#252;ber hundert Jahren werden Patienten mithilfe der Psychoanalyse behandelt. Den Namen Sigmund Freud und seine ber&amp;#252;hmte Couch kennt jeder. Doch wie genau ist die Psychoanalyse entstanden? &lt;br /&gt;
Die Psychoanalyse, die insbesondere ein Behandlungsverfahren ist, hat ihren Ursprung in Sigmund Freuds Versuch, das Seelische bzw. das Psychische besser zu verstehen. Hierzu w&amp;#228;hlte Freud zun&amp;#228;chst einen rein neurologischen Ansatz mit dem Ziel, die Gehirnfunkionen zu erfassen. Beeinflusst von seinen Eindr&amp;#252;cken &amp;#252;ber das Krankheitsph&amp;#228;nomen der Hysterie, die er w&amp;#228;hrend seines Aufenthaltes bei dem ber&amp;#252;hmten Pariser Neurologen Jean-Martin Charcot sammelte, entwickelte er eine Methode, mit der er den Bereich des Seelischen, das Unbewusste, zu erfassen versuchte. Diese Methode nannte er dann sp&amp;#228;ter &amp;#8222;Psychoanalyse&amp;#8220;.&lt;/p&gt;&lt;b&gt;Das Unbewusste und seine Pr&amp;#228;gung durch Traumen&lt;/b&gt;&lt;p&gt;Der Grundgedanke ist, dass es das Unbewusste gibt, das sich auf verschiedene Weise Ausdruck zu verschaffen sucht. Allerdings tut es dies eher auf verschlungenen Pfaden, denn auf dem direkten Weg. Das Unbewusste kann sich zum Beispiel in Verhaltensweisen &amp;#228;u&amp;#223;ern, die f&amp;#252;r den Betroffenen in seiner symbolischen, tieferliegenden Bedeutung nicht erkennbar sind. Bei den Hysterikern studierte Freund zum Beispiel den so genannten Arc de Cercle, eine K&amp;#246;rperinszenierung, die er insbesondere bei Hysterikerinnen beobachtete. Von gro&amp;#223;er Bedeutung f&amp;#252;r die Pr&amp;#228;gung des Unbewussten sind Traumen, die bereits in jungen Jahren gesetzt werden und mit denen der Betroffene dann sp&amp;#228;ter klarkommen muss. Er muss mit ihnen leben. Freud erkannte dies und suchte zun&amp;#228;chst die Erkl&amp;#228;rung im Bereich der fr&amp;#252;hkindlichen Sexualit&amp;#228;t, so Johannes Pf&amp;#228;fflin, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. F&amp;#252;r Freud sind &amp;#8221;... es vor allem die fr&amp;#252;hkindlichen Traumen {...}, die das Unbewusste sehr stark mitpr&amp;#228;gen und die dann etwas Unverarbeitetes in uns zur&amp;#252;cklassen, was dann einer &amp;#196;u&amp;#223;erungsform bedarf. Wir haben dann in unserem weiteren Leben mit diesen fr&amp;#252;kindlichen schwerwiegenden Beeinflussungen zu leben.&lt;br /&gt;
Ein zentrales Movens dieser Traumen war nach Freud die fr&amp;#252;hkindliche Sexualit&amp;#228;t,  und er ging [zun&amp;#228;chst] davon aus {...}, dass die fr&amp;#252;hkindliche Sexualit&amp;#228;t durch massive Verf&amp;#252;hrungen oder manifeste Verf&amp;#252;hrungen vollzogen wird. Das hei&amp;#223;t, dass das Kind nicht kindgem&amp;#228;&amp;#223; behandelt wird, sondern in seiner Sexualit&amp;#228;t &amp;#252;berfordert und missverstanden wird und dies dann tats&amp;#228;chlich zu traumatischen &amp;#220;berforderungen, &amp;#220;berflutungen durch Reize f&amp;#252;hrt, die dann das Traumatische beinhaltet haben. Das hei&amp;#223;t also: Ursprung des Traumas ist eine reale Misshandlung &amp;#8211; ein reales Ereignis &amp;#8211; in dem das Kind in seinen M&amp;#246;glichkeiten &amp;#252;berfordert ist, oder auch unterfordert. {...} Ein Reizentzug wirkt auf den Organismus und auf die menschliche Seele, auf die kindliche Seele genauso traumatisch &amp;#8211; in Form einer Deprivation &amp;#8211; wie eine Reiz&amp;#252;berflutung traumatisch wirken kann.&lt;br /&gt;
Freud kam nat&amp;#252;rlich durch diesen Ansatz, durch diese Ungeheuerlichkeit {...} in seiner Zeit, dass er sagt, es gibt sexuelle Verf&amp;#252;hrungen in der Kindheit, durch Erwachsene an Kindern vollzogen, {...} in eine ungeheuerliche moralische Drucksituation. Es war ein Tabubruch ohne Gleichen, dies zu behaupten. Und &amp;#8211; sicherlich {...} auch unter dem Druck dieser &amp;#214;ffentlichkeit, hat Freud dann das Traumatische ins Innerseelische verlegt: {...} Er ging in seiner zweiten Traumatheorie davon aus, dass die Phantasie des Kindes viel mehr bestimmend sei f&amp;#252;r das Unverdauliche und Unbew&amp;#228;ltigbare im sp&amp;#228;teren Leben als etwa die reale Handlung, die an dem Kind {...} vollzogen worden sei und die ja dann f&amp;#252;r die  Erzieher, die Eltern, die Erwachsenen einen schweren Vorwurf beinhalten. Die kindliche Sexualit&amp;#228;t wurde als polymorph pervers beschrieben und bedurfte {...} einer gewissen Kultivierung, das war jetzt der Hauptaspekt, und &amp;#8230; es war nicht so, dass das Kind durch manifest sexuelle Misshandlungen missbraucht und damit traumatisiert wurde. Also, die Verlagerung wurde jetzt deutlich in den Bereich hineingelegt, in dem eben das Seelische stattfindet. ...&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;Dem Ph&amp;#228;nomen des Unbewussten nachgehen&lt;/b&gt;&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund wurde eine Theorie des Seelischen entwickelt, die die Voraussetzung f&amp;#252;r die Psychoanalyse als Behandlungsmethode lieferte. Gesucht wurde ein Ansatz, der es dem Unbewussten erleicht, sich auszudr&amp;#252;cken und so dem Betroffenen in seinem Leiden hilft. Freud entwickelte in der Konsequenz die Methode der Psychoanalyse, die bis heute in vielen Bereichen eingesetzt wird. Seine Methode erleichtert es dem Umbewussten, sich zum Ausdruck zu bringen, und die erlaubt es, dem Ph&amp;#228;nomene des Unbewussten nachzugehen. Ph&amp;#228;nomene des Unbewussten, so Pf&amp;#228;fflin, sind zum Beispiel Versprecher oder auch Witze, in denen sich die &amp;#8222;Latenz, also das Ungeheuerliche, was man eigentlich nicht ausspricht, oder was man vielleicht sogar gar nicht denkt und denken darf&amp;#8220;, Ausdruck verschafft. Die Witze m&amp;#252;ssen hierzu allerdings in ihrer Gesamtheit ernst genommen werden, also auch jener Teil, der dann das Verp&amp;#246;nte beinhaltet und meint. Genau dann, so Pf&amp;#228;fflin, sei man dem Unbewussten auf der Spur: &amp;#8222;Freud hat dann {...} aufgefordert, so freim&amp;#252;tig wie m&amp;#246;glich seinen Einf&amp;#228;llen zu folgen, so frei wie m&amp;#246;glich zu assoziieren, auch wenn es einem unwichtig erscheint, trotzdem einen Gedanken auszusprechen, wenn er denn auftaucht. Oder einem Gef&amp;#252;hl nachzugehen, wenn es denn auftaucht. Er hat auf diese Art und Weise einen Weg beschritten, der geeignet war, das einstmals Unbewusste bewusster zu machen. &amp;#8230;&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;Die Couch&lt;/b&gt;&lt;p&gt;In der psychoanalytischen Sitzung wird dem Patienten &amp;#252;ber die &amp;#228;u&amp;#223;ere Struktur  erm&amp;#246;glicht, sich mehr in sich zu vertiefen. Hierbei komm die Couch zum Einsatz. Auch die Position des Therapeuten zum Patienten ist wichtig. So verst&amp;#228;rkt die Behandlung auf der Couch die Projektionen auf den Behandler.&lt;br /&gt;
Pf&amp;#228;fflin: &amp;#8222;Der Patient liegt auf der Couch und schaut quasi in den Raum und nicht ins Gesicht des Analytikers. {...} Dieses Setting bef&amp;#246;rdert die Projektion auf den Analytiker, so dass dieser die fr&amp;#252;heren Bezugspersonen und die Einfl&amp;#252;sse, die von diesen fr&amp;#252;heren Bezugspersonen ausgingen, viel besser erfassen und verstehen und sehen kann, insofern {...} er nicht so sehr als Realperson, sondern eher als Spiegel der Seele des Patienten &amp;#8211; so das Konzept damals &amp;#8211; in Erscheinung tritt. &amp;#8230;&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;b&gt;&amp;#220;bertragung und Gegen&amp;#252;bertragung.&lt;br /&gt;
Ein-  und Zwei-Personen-Psychologie&lt;/b&gt;&lt;p&gt;Der Behandler und der Patient stehen w&amp;#228;hrend der Behandlung in einer Beziehung zueinander, die schnell zu den Ph&amp;#228;nomenen der &amp;#220;bertragung und der Gegen&amp;#252;bertragung f&amp;#252;hren k&amp;#246;nnen. So ist denkbar, dass sich der Patient vom Therapeuten gut verstanden und zu ihm hingezogen f&amp;#252;hlt und dies auch durch Signale, z.B. Geschenke, &amp;#228;u&amp;#223;ert. Im Gegenzug kann der Behandler den Patienten ebenfalls sympathisch finden und das Gef&amp;#252;hl entwickeln, auf das Angebot eingehen zu wollen. Im Wissen um diese Gefahren wird eine hinreichende emotionale Distanz voraussetzt, die auch der Berufsethos der Psychotherapeuten fordert. Die Beobachtung der Ph&amp;#228;nomene der &amp;#220;bertragung und Gegen&amp;#252;bertragung gehen auf Freud zur&amp;#252;ck, wurden aber in ihrer Bedeutung und Einsch&amp;#228;tzung weiterentwickelt. Sie wurden dann unter anderen theoretischen Voraussetzungen neu definiert und neu verstanden. Freuds Ansatz war zun&amp;#228;chst eine Ein-Personen-Psychologie. Pf&amp;#228;fflin: &amp;#8222;Das beinhaltet, dass der Patient ganz im Fokus steht und der Analytiker aufgrund seiner theoretischen Kenntnisse dann schon wei&amp;#223;, was {...} beim Patienten los ist, wie er zu behandeln sei, welchen Grundkonflikt man erkennen kann und wie der zu behandeln ist. Es war Paula Heilmann, die in den f&amp;#252;nfziger Jahren das Konzept der Gegen&amp;#252;bertragung {...} aufgegriffen hat. Und sie postuliert nunmehr eine Zwei-Personen-Psychologie: {...} Der Analytiker mit seinen eigenen Latenzen, mit seinen eigenen Sichtweisen und Blickrichtungen kommt als zweite Person quasi gleichberechtigt in die Therapie mit herein, so dass es mehr um die Interaktion, die Ber&amp;#252;cksichtigung der Interaktion geht und nicht so sehr um die diagnostische Betrachtung des Patienten und dessen Entwicklung, die man dann bef&amp;#246;rdert. {...} Man versteht jetzt pl&amp;#246;tzlich die Analyse mehr als einen Prozess, der sich zwischen zwei Personen abspielt. Und insofern kommt es in gleicher Weise auf den Analytiker an wie auf den Patienten. Beide m&amp;#252;ssen diese Bereitschaft mitbringen, sich auf diesen Prozess einzulassen. {...}&amp;#8221;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Gespr&amp;#228;ch mit Johannes Pf&amp;#228;fflin, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Interview vom 2. Januar 2009. Abbildung 1 dmr.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Martin_Charcot" title=""&gt;Jean-Martin Charcot [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deprivation" title=""&gt;Deprivation [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud" title=""&gt;Siegmund Freud [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenübertragung_(Psychologie)" title=""&gt;Gegenübertragung [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Heimann" title=""&gt;Paula Heimann [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hysterie" title=""&gt;Hysterie [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse" title=""&gt;Psychoanalyse [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psyche" title=""&gt;Psyche [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Übertragung_(Psychologie)" title=""&gt;Übertragung [Wikipedia]&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.epf-eu.org/Public" title=""&gt;Europäische Psychoanalytische Föderation&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dgpt.de" title=""&gt;Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2009-01-19-79692.mp3"&gt;File Download (17:45 min / 16.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2009-01-19-79692.mp3" length="17091788" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:17:45</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 10 Dec 2008 10:20:00 +0100</pubDate>
    <title>Akustischer Rundgang Medica 2008 Teil 2</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=508</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=508</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Fachmesse,Ausbildung,Biotechnologie,Bildgebende&#160;Verfahren</itunes:keywords>
    <category>Fachmesse</category>
    <category>Ausbildung</category>
    <category>Biotechnologie</category>
    <category>Bildgebende Verfahren</category>
    <itunes:subtitle>Im Gespr&#228;ch mit
Daniel Stein, Dipl.-Informatiker der Medizin, Abteilung Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg &#252;ber ein neues Lernprogramm f&#252;r Studenten, das die Technik des</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Im Gespr&#228;ch mit
Daniel Stein, Dipl.-Informatiker der Medizin, Abteilung Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg &#252;ber ein neues Lernprogramm f&#252;r Studenten, das die Technik des optischen Trackings nutzt (Abb. 1), Manuela Ahlers, Dipl.-Biologin, Leitende Seniorauditorin T&#220;V Nord CERT GmbH, &#252;ber die Arbeit der T&#220;V Nord CERT GmbH, Uwe Sch&#246;n, Dipl.-Physiker, Hauptabteilung Biophysik und Kryotechnologie, Arbeitsgruppe Kryoequipment und Kryorobotik, Fraunhofer-Institut Biomedizinische Technik IBMT, &#252;ber neue M&#246;glichkeiten, die sich mit der Einf&#252;hrung eines tieftemperaturtauglichen Robotergreifers er&#246;ffnen (Abb. 2), Wolfgang Schlaak, Dipl.-Physiker, Business Development Marketing Services, Fraunhofer-Institut f&#252;r Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), &#252;ber die ber&#252;hrungsfreie Steuerung an einem 3D-Bildschirm, der ohne 3D-Brille das 3D-Bild beim Nutzer entstehen l&#228;&#223;t (Abb. 3).

	Quellen: Interviews vom 21.11.2008. Abbildungen 1 und 2 dmr. Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Schlaak

Links:
- Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
http://www.dkfz.de
- Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg
http://www.dkfz-heidelberg.de/de/mbi/
- T&#220;V Nord
http://www.tuev-nord.de
- T&#220;V Nord HealthNet
http://www.tuev-nord.de/healthnet
- T&#220;V Nord CERT GmbH
http://www.tuev-nord-cert.de
- Fraunhofer-Institut Biomedizinische Technik IBMT
http://www.ibmt.fraunhofer.de
- Fraunhofer-Institut f&#252;r Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI)
http://www.hhi.fraunhofer.de/

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=508

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Im Gespr&amp;#228;ch mit&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Daniel Stein, Dipl.-Informatiker der Medizin, Abteilung Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg &amp;#252;ber ein neues Lernprogramm f&amp;#252;r Studenten, das die Technik des optischen Trackings nutzt (Abb. 1), &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Manuela Ahlers, Dipl.-Biologin, Leitende Seniorauditorin T&amp;#220;V Nord CERT GmbH, &amp;#252;ber die Arbeit der T&amp;#220;V Nord CERT GmbH, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Uwe Sch&amp;#246;n, Dipl.-Physiker, Hauptabteilung Biophysik und Kryotechnologie, Arbeitsgruppe Kryoequipment und Kryorobotik, Fraunhofer-Institut Biomedizinische Technik IBMT, &amp;#252;ber neue M&amp;#246;glichkeiten, die sich mit der Einf&amp;#252;hrung eines tieftemperaturtauglichen Robotergreifers er&amp;#246;ffnen (Abb. 2), &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wolfgang Schlaak, Dipl.-Physiker, Business Development Marketing Services, Fraunhofer-Institut f&amp;#252;r Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), &amp;#252;ber die ber&amp;#252;hrungsfreie Steuerung an einem 3D-Bildschirm, der ohne 3D-Brille das 3D-Bild beim Nutzer entstehen l&amp;#228;&amp;#223;t (Abb. 3).&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interviews vom 21.11.2008. Abbildungen 1 und 2 dmr. Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Schlaak&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dkfz.de" title=""&gt;Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dkfz-heidelberg.de/de/mbi/" title=""&gt;Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.tuev-nord.de" title=""&gt;TÜV Nord&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.tuev-nord.de/healthnet" title=""&gt;TÜV Nord HealthNet&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.tuev-nord-cert.de" title=""&gt;TÜV Nord CERT GmbH&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ibmt.fraunhofer.de" title=""&gt;Fraunhofer-Institut Biomedizinische Technik IBMT&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.hhi.fraunhofer.de/" title=""&gt;Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-12-10-47267.mp3"&gt;File Download (14:40 min / 6.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-12-10-47267.mp3" length="7130316" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:14:40</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 26 Nov 2008 09:17:00 +0100</pubDate>
    <title>Akustischer Rundgang Medica 2008 Teil 1</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=507</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=507</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Fachmesse,Rehabilitation,Bildgebende&#160;Verfahren,FB&#160;Arbeitsmedizin</itunes:keywords>
    <category>Fachmesse</category>
    <category>Rehabilitation</category>
    <category>Bildgebende Verfahren</category>
    <category>FB Arbeitsmedizin</category>
    <itunes:subtitle>Im Gespr&#228;ch mit 
PD Dr. Hartmut Weigelt (MEDECON Ruhr, Bochum) &#252;ber die Arbeit des MEDECON Ruhr e.V., Thomas Winkelmann (Diplom-Sportlehrer, Leiter des Instituts f&#252;r Gesundheitsbildung, RAG Bildung GmbH) &#252;ber</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Im Gespr&#228;ch mit 
PD Dr. Hartmut Weigelt (MEDECON Ruhr, Bochum) &#252;ber die Arbeit des MEDECON Ruhr e.V., Thomas Winkelmann (Diplom-Sportlehrer, Leiter des Instituts f&#252;r Gesundheitsbildung, RAG Bildung GmbH) &#252;ber den BG-R&#252;cken-Parcours und die Pr&#228;vention von Wirbels&#228;ulenerkrankungen,Dominik Raab, (Dipl. Ing., Lehrstuhl f&#252;r Mechanik und Robotik der Universit&#228;t Duisburg-Essen, LMR) &#252;ber MobileBody, einem Diagnosesystem f&#252;r Operations- und Rehabilit&#228;tsma&#223;nahmen (Abb. 2), Peter Matulat  (Ltd. Diplom-Psychologe  und Psychologischer Psychotherapeut der Klinik und Poliklinik f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie des Universit&#228;tsklinikums M&#252;nster) &#252;ber das Thema Neugeborenen-H&#246;rscreening (Ab 2009 werden Neugeborene einen gesetzlichen Anspruch auf eine Fr&#252;herkennungsuntersuchung auf H&#246;rst&#246;rungen als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung haben), Matthias Raspe, (Dipl.-Informatiker, Institut f&#252;r Computervisualistik, Univertsit&#228;t Koblenz-Landau bzw. MTI, Institut f&#252;r Medizintechnik und Informationsverarbeitung Mittelrhein) &#252;ber visualisierungsgest&#252;tze Segmentierung und Quantifizierung am Beispiel von Bauchaortenaneurysmen (Abb. 3).

	Quelle: Interviews vom 20.11.2008. Abbildungen 1 und 2 dmr, Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung von Dipl.-Informatiker Matthias Raspe

Links:
- MedEcon Ruhr e.V.
http://www.medeconruhr.de
- RAG Bildung GmbH
http://www.ragbildung.de
- Bergbau-Berufsgenossenschaft
http://www.bergbau-bg.de/
- Steinbruchs-Berufsgenossenschaft
http://www.stbg.de/
- Lehrstuhl f&#252;r Mechanik und Robotik. Universit&#228;t Duisburg Essen
http://www.uni-due.de/lmr
- Projekt MobileBody
http://www.uni-due.de/mechanikb/MobileBody.php
- www.vicon.de
http://www.vicon.com/
- Neugeborenen-H&#246;rscreening f&#252;r Westfalen-Lippe
http://www.hoerscreening-wl.de/
- Projekttr&#228;ger Energie, Technologie und Nachhaltigkeit (ETN)
http://www.fz-juelich.de/etn/etn_home/
- MTI. Institut f&#252;r Medizintechnik und informationsverarbeitung. Universit&#228;t Koblenz - Landua
http://www.mti-mittelrhein.de
- Projektbeschreibung Visualisierungsgest&#252;tzte Segmentierung und Quantifizierung zur Verbesserung der Gef&#228;&#223;diagnostik
http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/einrichtungen/mti/projekte/projekt1
- MEDICA
http://www.medica.de
- COMPAMED
http://www.compamed.de

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=507

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Im Gespr&amp;#228;ch mit &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;PD Dr. Hartmut Weigelt (MEDECON Ruhr, Bochum) &amp;#252;ber die Arbeit des MEDECON Ruhr e.V., &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Thomas Winkelmann (Diplom-Sportlehrer, Leiter des Instituts f&amp;#252;r Gesundheitsbildung, RAG Bildung GmbH) &amp;#252;ber den BG-R&amp;#252;cken-Parcours und die Pr&amp;#228;vention von Wirbels&amp;#228;ulenerkrankungen,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dominik Raab, (Dipl. Ing., Lehrstuhl f&amp;#252;r Mechanik und Robotik der Universit&amp;#228;t Duisburg-Essen, LMR) &amp;#252;ber MobileBody, einem Diagnosesystem f&amp;#252;r Operations- und Rehabilit&amp;#228;tsma&amp;#223;nahmen (Abb. 2), &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Peter Matulat  (Ltd. Diplom-Psychologe  und Psychologischer Psychotherapeut der Klinik und Poliklinik f&amp;#252;r Phoniatrie und P&amp;#228;daudiologie des Universit&amp;#228;tsklinikums M&amp;#252;nster) &amp;#252;ber das Thema Neugeborenen-H&amp;#246;rscreening (Ab 2009 werden Neugeborene einen gesetzlichen Anspruch auf eine Fr&amp;#252;herkennungsuntersuchung auf H&amp;#246;rst&amp;#246;rungen als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung haben), &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Matthias Raspe, (Dipl.-Informatiker, Institut f&amp;#252;r Computervisualistik, Univertsit&amp;#228;t Koblenz-Landau bzw. MTI, Institut f&amp;#252;r Medizintechnik und Informationsverarbeitung Mittelrhein) &amp;#252;ber visualisierungsgest&amp;#252;tze Segmentierung und Quantifizierung am Beispiel von Bauchaortenaneurysmen (Abb. 3).&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quelle: Interviews vom 20.11.2008. Abbildungen 1 und 2 dmr, Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung von Dipl.-Informatiker Matthias Raspe&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.medeconruhr.de" title=""&gt;MedEcon Ruhr e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ragbildung.de" title=""&gt;RAG Bildung GmbH&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.bergbau-bg.de/" title=""&gt;Bergbau-Berufsgenossenschaft&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.stbg.de/" title=""&gt;Steinbruchs-Berufsgenossenschaft&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.uni-due.de/lmr" title=""&gt;Lehrstuhl für Mechanik und Robotik. Universität Duisburg Essen&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.uni-due.de/mechanikb/MobileBody.php" title=""&gt;Projekt MobileBody&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.vicon.com/" title=""&gt;www.vicon.de&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.hoerscreening-wl.de/" title=""&gt;Neugeborenen-Hörscreening für Westfalen-Lippe&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.fz-juelich.de/etn/etn_home/" title=""&gt;Projektträger Energie, Technologie und Nachhaltigkeit (ETN)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.mti-mittelrhein.de" title=""&gt;MTI. Institut für Medizintechnik und informationsverarbeitung. Universität Koblenz - Landua&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/einrichtungen/mti/projekte/projekt1" title=""&gt;Projektbeschreibung Visualisierungsgestützte Segmentierung und Quantifizierung zur Verbesserung der Gefäßdiagnostik&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.medica.de" title=""&gt;MEDICA&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.compamed.de" title=""&gt;COMPAMED&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-11-26-44115.mp3"&gt;File Download (16:11 min / 7.5 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-11-26-44115.mp3" length="7864320" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:16:11</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:18:00 +0200</pubDate>
    <title>Steinzeitchirurgen retteten Leben</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=505</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=505</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Ausstellung,FB&#160;Geschichte&#160;der&#160;Medizin,FB&#160;Neurochirurgie,FB&#160;Rechtsmedizin</itunes:keywords>
    <category>Ausstellung</category>
    <category>FB Geschichte der Medizin</category>
    <category>FB Neurochirurgie</category>
    <category>FB Rechtsmedizin</category>
    <itunes:subtitle>Den Sch&#228;del eines Menschen &#246;ffnen zu m&#252;ssen ist nicht jedermanns Sache. Umso erstaunlicher ist, dass die Trepanation, wie die Sch&#228;deler&#246;ffnung heute genannt wird, eine der &#228;ltesten Operationen der Menschheit ist. Schon</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Den Sch&#228;del eines Menschen &#246;ffnen zu m&#252;ssen ist nicht jedermanns Sache. Umso erstaunlicher ist, dass die Trepanation, wie die Sch&#228;deler&#246;ffnung heute genannt wird, eine der &#228;ltesten Operationen der Menschheit ist. Schon vor Jahrtausenden operierten die Chirurgen mit einfachsten Mitteln. W&#228;hrend heute mit speziellen chirurgischen Instrumenten gearbeitet wird, f&#252;hrten die Steinzeitmenschen die Trepanation zum Beispiel mit Steinmessern und einer Schabetechnik durch. Frau Dr. Auffermann, stellvertretende Direktorin des Neanderthal Museums in Erkrath: &#8222;In der Steinzeit hat man fast ausschlie&#223;lich per Schabung trepaniert. Man hat zun&#228;chst ein Steinmesser {...} genommen und die Schwarte geschnitten, und dann begonnen, den Sch&#228;delknochen aufzuschaben. {...} Man hat sicherlich keine Tumore operiert, was ja heute der wichtigste Grund f&#252;r eine Sch&#228;del&#246;ffnung ist, sondern man hat vielleicht zur Druckentlastung nach Unf&#228;llen operiert oder weil vielleicht der Patient unter starken Kopfschmerzen litt.&#8221;
Im Neanderthalmuseum sind zurzeit Sch&#228;del von Menschen zu sehen, die vor Jahrtausenden mit einfachsten Mitteln operiert wurden. Heute wissen wir genau: Wenn es nach einem schweren Unfall zu einer Schwellung oder Blutung innerhalb des Sch&#228;dels kommt, dann kann dies den Tod bedeuten. Die Sch&#228;delfunde aus der Steinzeit sind Belege daf&#252;r, dass die Chirurgen schon vor Jahrtausenden durch die druckentlastende Operation das Leben der Patienten retten konnten.
&#8221;{...} Man sollte annehmen, dass {...} die Sterberate sehr hoch war. Aber ganz im Gegenteil. Nach der genauen Untersuchung dieser Sch&#228;del wissen wir, dass sieben von zehn von Steinzeitchirurgen Operierten auch &#252;berlebt haben. {...}&#8221;
Doch woher wissen dies die Wissenschaftler? Wie lassen sich Trepanationen von anderen Ursachen f&#252;r Sch&#228;delver&#228;nderungen unterscheiden? Man wei&#223;, dass Tuberkuloseherde &#228;hnliche L&#246;cher fressen, wenn die Entz&#252;ndung lange im K&#246;rper w&#252;tet. Und es gibt Wasserleichen, die &#252;ber den Flussschotter geschleift wurden und dadurch L&#246;cher im Sch&#228;del tragen. Die Wissenschaft hat hierzu eindeutige diagnostische Kriterien entwickelt, solche L&#246;cher von mit Werkzeugen geschabten L&#246;chern zu unterscheiden: Die Forscher betrachten den Querschnitt der Lochr&#228;nder ganz genau und k&#246;nnen dann feststellen, welches Werkzeug verwendet wurde. An den R&#228;ndern k&#246;nnen sie erkennen, ob geschabt oder gebohrt wurde. So ist der Rand  bei einer Bohrung viel gerader als bei der Schabung. Sie k&#246;nnen aber auch erkennen, ob die Ver&#228;nderungen am Sch&#228;del durch einen nat&#252;rlichen Prozess, also zum Beispiel wie bei der Wasserleiche durch einen Schleifvorgang, entstanden sind.

	Nach einer &#252;berlebten Operation verheilen die Wundr&#228;nder am Sch&#228;del und weisen eine charakteristische Rundung auf. Verstirbt der Patient fr&#252;hzeitig, kann sich diese nicht bilden. Am Grad der Rundung k&#246;nnen die Wissenschaftler ablesen, wie lange die Patienten die Operation &#252;berlebt haben, und ob sie vielleicht gar nicht mehr aufgrund eines entz&#252;ndlichen Prozesses, der die Abheilung dieser Operation verhindert hat, verstarben. 

	Trepanationen wurde bereits vor Tausenden von Jahren durchgef&#252;hrt. Ob in Europa, &#196;gypten oder S&#252;damerika &#8211; &#252;berall finden die Wissenschaftler pr&#228;historische Belege. Und selbst im letzten Jahrhundert wurde in manchen Gegenden der Erde noch unter einfachsten Bedingungen trepaniert. So konnten V&#246;lkerkundler und Filmemacher in den siebziger Jahren bei den ostafrikanischen Kisii die Trepanation dokumentieren.

[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=505

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Den Sch&amp;#228;del eines Menschen &amp;#246;ffnen zu m&amp;#252;ssen ist nicht jedermanns Sache. Umso erstaunlicher ist, dass die Trepanation, wie die Sch&amp;#228;deler&amp;#246;ffnung heute genannt wird, eine der &amp;#228;ltesten Operationen der Menschheit ist. Schon vor Jahrtausenden operierten die Chirurgen mit einfachsten Mitteln. W&amp;#228;hrend heute mit speziellen chirurgischen Instrumenten gearbeitet wird, f&amp;#252;hrten die Steinzeitmenschen die Trepanation zum Beispiel mit Steinmessern und einer Schabetechnik durch. Frau Dr. Auffermann, stellvertretende Direktorin des Neanderthal Museums in Erkrath: &amp;#8222;In der Steinzeit hat man fast ausschlie&amp;#223;lich per Schabung trepaniert. Man hat zun&amp;#228;chst ein Steinmesser {...} genommen und die Schwarte geschnitten, und dann begonnen, den Sch&amp;#228;delknochen aufzuschaben. {...} Man hat sicherlich keine Tumore operiert, was ja heute der wichtigste Grund f&amp;#252;r eine Sch&amp;#228;del&amp;#246;ffnung ist, sondern man hat vielleicht zur Druckentlastung nach Unf&amp;#228;llen operiert oder weil vielleicht der Patient unter starken Kopfschmerzen litt.&amp;#8221;&lt;br /&gt;
Im Neanderthalmuseum sind zurzeit Sch&amp;#228;del von Menschen zu sehen, die vor Jahrtausenden mit einfachsten Mitteln operiert wurden. Heute wissen wir genau: Wenn es nach einem schweren Unfall zu einer Schwellung oder Blutung innerhalb des Sch&amp;#228;dels kommt, dann kann dies den Tod bedeuten. Die Sch&amp;#228;delfunde aus der Steinzeit sind Belege daf&amp;#252;r, dass die Chirurgen schon vor Jahrtausenden durch die druckentlastende Operation das Leben der Patienten retten konnten.&lt;br /&gt;
&amp;#8221;{...} Man sollte annehmen, dass {...} die Sterberate sehr hoch war. Aber ganz im Gegenteil. Nach der genauen Untersuchung dieser Sch&amp;#228;del wissen wir, dass sieben von zehn von Steinzeitchirurgen Operierten auch &amp;#252;berlebt haben. {...}&amp;#8221;&lt;br /&gt;
Doch woher wissen dies die Wissenschaftler? Wie lassen sich Trepanationen von anderen Ursachen f&amp;#252;r Sch&amp;#228;delver&amp;#228;nderungen unterscheiden? Man wei&amp;#223;, dass Tuberkuloseherde &amp;#228;hnliche L&amp;#246;cher fressen, wenn die Entz&amp;#252;ndung lange im K&amp;#246;rper w&amp;#252;tet. Und es gibt Wasserleichen, die &amp;#252;ber den Flussschotter geschleift wurden und dadurch L&amp;#246;cher im Sch&amp;#228;del tragen. Die Wissenschaft hat hierzu eindeutige diagnostische Kriterien entwickelt, solche L&amp;#246;cher von mit Werkzeugen geschabten L&amp;#246;chern zu unterscheiden: Die Forscher betrachten den Querschnitt der Lochr&amp;#228;nder ganz genau und k&amp;#246;nnen dann feststellen, welches Werkzeug verwendet wurde. An den R&amp;#228;ndern k&amp;#246;nnen sie erkennen, ob geschabt oder gebohrt wurde. So ist der Rand  bei einer Bohrung viel gerader als bei der Schabung. Sie k&amp;#246;nnen aber auch erkennen, ob die Ver&amp;#228;nderungen am Sch&amp;#228;del durch einen nat&amp;#252;rlichen Prozess, also zum Beispiel wie bei der Wasserleiche durch einen Schleifvorgang, entstanden sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nach einer &amp;#252;berlebten Operation verheilen die Wundr&amp;#228;nder am Sch&amp;#228;del und weisen eine charakteristische Rundung auf. Verstirbt der Patient fr&amp;#252;hzeitig, kann sich diese nicht bilden. Am Grad der Rundung k&amp;#246;nnen die Wissenschaftler ablesen, wie lange die Patienten die Operation &amp;#252;berlebt haben, und ob sie vielleicht gar nicht mehr aufgrund eines entz&amp;#252;ndlichen Prozesses, der die Abheilung dieser Operation verhindert hat, verstarben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Trepanationen wurde bereits vor Tausenden von Jahren durchgef&amp;#252;hrt. Ob in Europa, &amp;#196;gypten oder S&amp;#252;damerika &amp;#8211; &amp;#252;berall finden die Wissenschaftler pr&amp;#228;historische Belege. Und selbst im letzten Jahrhundert wurde in manchen Gegenden der Erde noch unter einfachsten Bedingungen trepaniert. So konnten V&amp;#246;lkerkundler und Filmemacher in den siebziger Jahren bei den ostafrikanischen Kisii die Trepanation dokumentieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Ausstellung im Neanderthal Museum schl&amp;#228;gt einen Bogen bis in die Gegenwart und zeigt einen kompletten OP-Saal, der von der Neurochirurgie der Uniklinik D&amp;#252;sseldorf hergerichtet wurde. So wird klar, welch hoch komplexer Vorgang eine Trepanation heute im Vergleich zur Steinzeit ist.  Aber auch Skurrilit&amp;#228;ten und das begleitende Veranstaltungsprogramm runden die Ausstellung ab. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;#8222;Loch im Kopf &amp;#8211; Die &amp;#228;lteste Operation der Welt&amp;#8220; ist noch bis zum 2. November im Neanderthal Museum in Erkrath zu sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter www.neanderthal.de. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Gespr&amp;#228;ch mit Frau Dr. Auffermann&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (28.9.2008, Ort: Stiftung Neanderthal Museum). Abbildungen 1 u. 2: dmr.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.neanderthal.de" title=""&gt;Stiftung Neanderthal Museum&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trepanation" title=""&gt;Informationen zur Trepanation bei Wikipedia&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.nmb.bs.ch/forschung/forschung-geowissenschaften/projekt-trepanation.htm" title=""&gt;Webseite des Naturhistorischen Museums Basel | Projekt Trepanation&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-09-23-43202.mp3"&gt;File Download (2:06 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2008-09-23-43202.mp3" length="2097152" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:02:06</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Thu, 20 Dec 2007 09:05:00 +0100</pubDate>
    <title>Perspektivenwechsel: Deutsche Ärzte in Entwicklungsländern</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=466</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=466</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Ausland,Entwicklungshilfe,Medizin,KB&#160;Tuberkulose,KB&#160;AIDS</itunes:keywords>
    <category>Ausland</category>
    <category>Entwicklungshilfe und Medizin</category>
    <category>KB Tuberkulose</category>
    <category>KB AIDS</category>
    <itunes:subtitle>Noch immer gibt es Gebiete, in denen Menschen ohne eine ausreichende Gesundheitsversorgung leben. Zahlreiche Hilfsorganisationen engagieren sich in Entwicklungsl&#228;ndern, aber nur wenige schicken deutsche &#196;rzte direkt vor Ort. Eine davon ist</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Noch immer gibt es Gebiete, in denen Menschen ohne eine ausreichende Gesundheitsversorgung leben. Zahlreiche Hilfsorganisationen engagieren sich in Entwicklungsl&#228;ndern, aber nur wenige schicken deutsche &#196;rzte direkt vor Ort. Eine davon ist der Verein &#8222;Deutsche &#196;rzte f&#252;r die Dritte Welt&#8220;. 1983 gegr&#252;ndet, hat die Organisation bis heute &#252;ber 3800 Eins&#228;tze von &#196;rzten auf freiwilliger unentgeltlicher Basis organisiert. Die Hauptaufgabe vor Ort besteht in der Bereitstellung medizinischer Basisversorgung und der hierf&#252;r notwendigen Medikamente. Ziel des Vereins ist die Versorgung der Menschen, die durch den meist auch in diesen L&#228;ndern existierenden Gesundheitsdienst nicht erfasst werden oder die sich diese Grundversorgung nicht leisten k&#246;nnen. Die Schwerpunkte der Hilfe werden jeweils den konkreten Erfordernissen angepasst. Die &#196;rzte arbeiten zum Beispiel in den vom Verein betriebenen Ambulanzstationen, mobilen Krankenstationen, sogenannte Rolling Clinics, aber auch in kleineren Kliniken. Dr. Heino H&#252;gel war f&#252;r den Verein bereits mehrmals im Ausland und beschreibt in dem Interview die Arbeit in den Entwicklungsl&#228;ndern. {...} Die Projekt&#228;rzte werden f&#252;r etwa 6 Wochen zu einem Einsatz geschickt. Auch Eins&#228;tze von drei Monaten und l&#228;nger sind grunds&#228;tzlich m&#246;glich, bleiben aber die Ausnahme. Neben der beruflichen Qualifizierung ist die Sprache eine wichtige H&#252;rde, die zu nehmen ist. Je nach Einsatzgebiet sollte man Englisch oder Spanisch sprechen. In einigen L&#228;ndern stehen Dolmetscher zur Verf&#252;gung, die die Arbeit der &#196;rzte unterst&#252;tzen. {...}
Der Arbeitsalltag unterscheidet sich gar nicht so sehr von dem in einer deutschen Allgemeinarztpraxis, so H&#252;gel. Das Spektrum der zu behandelnden Krankheiten umfasst in erster Linie Erkrankungen, wie die &#196;rzte sie auch aus Europa kennen, wobei die Mehrzahl der Patienten Frauen und Kinder sind. {...}
&#220;berschattet wird die Routinearbeit von zwei schwerwiegenden Krankheitsbildern: AIDS und Tuberkulose. Die Tuberkulose ist in vielen L&#228;ndern verbreitet. Viele Menschen haben schon fr&#252;h in ihrem Leben Kontakt mit dem Tuberkulose-Erreger. Die Verbreitung von AIDS und Tuberkulose f&#252;hrt dazu, dass in einigen L&#228;ndern bei der Mehrzahl der F&#228;lle die schwere Tuberkulose zusammen mit AIDS auftritt. {...}

	Wer dem Verein &#8222;&#196;rzte f&#252;r die 3. Welt&#8220; helfen will, kann seine pers&#246;nliche Arbeitskraft bei einem Einsatz einbringen und nat&#252;rlich Geld spenden. Zur Erf&#252;llung der Aufgaben ist der Verein auf Spendengelder angewiesen. Die Organisation ist in der Liste des Deutschen Zentralinstituts f&#252;r soziale Fragen (DZI) aufgef&#252;hrt und erhielt das DZI-Spendensiegel. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.aerzte3welt.de. (Links zu weiteren Organisation, &#252;ber die deutsche &#196;rzte in Entwicklungsl&#228;nder aktiv werden, finden Sie in der nachfolgenden Linkliste.)

	Quellen: Interview mit Dr. med. Heino H&#252;gel vom 10.12.2007, Internetseiten des Vereins (www.aerzte3welt.de), Abbildungen 1 bis 3 mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Heino H&#252;gel

Links:
- &#196;rzte f&#252;r die Dritte Welt e.V.
Internetseite des Vereins
http://www.aerzte-dritte-welt.de/
- Heino H&#252;gel: Komitee Deutsche &#196;rzte f&#252;r die dritte Welt: Einsatz in Manila
Deutsches &#196;rzteblatt 103, Ausgabe 50 vom 15.12.2006, Seite A-3439 / B-2995 / C-2871
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&#x26;id=53914
- Deutsches Zentralinstitut f&#252;r Soziale Fragen, DZI
Das DZI dokumentiert u.a. die Arbeit von Spendenorganisationen, wertet die gewonnen Informationen wissenschaftlich aus und vergibt das DZI-Spendensiegel.
http://www.dzi.de/
- Organisationen mit DZI Spenden-Siegel
http://www.dzi.de/bulletin.htm
- Humedica e.V.
http://www.humedica.org/
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=466

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Noch immer gibt es Gebiete, in denen Menschen ohne eine ausreichende Gesundheitsversorgung leben. Zahlreiche Hilfsorganisationen engagieren sich in Entwicklungsl&amp;#228;ndern, aber nur wenige schicken deutsche &amp;#196;rzte direkt vor Ort. Eine davon ist der Verein &amp;#8222;Deutsche &amp;#196;rzte f&amp;#252;r die Dritte Welt&amp;#8220;. 1983 gegr&amp;#252;ndet, hat die Organisation bis heute &amp;#252;ber 3800 Eins&amp;#228;tze von &amp;#196;rzten auf freiwilliger unentgeltlicher Basis organisiert. Die Hauptaufgabe vor Ort besteht in der Bereitstellung medizinischer Basisversorgung und der hierf&amp;#252;r notwendigen Medikamente. Ziel des Vereins ist die Versorgung der Menschen, die durch den meist auch in diesen L&amp;#228;ndern existierenden Gesundheitsdienst nicht erfasst werden oder die sich diese Grundversorgung nicht leisten k&amp;#246;nnen. Die Schwerpunkte der Hilfe werden jeweils den konkreten Erfordernissen angepasst. Die &amp;#196;rzte arbeiten zum Beispiel in den vom Verein betriebenen Ambulanzstationen, mobilen Krankenstationen, sogenannte Rolling Clinics, aber auch in kleineren Kliniken. Dr. Heino H&amp;#252;gel war f&amp;#252;r den Verein bereits mehrmals im Ausland und beschreibt in dem Interview die Arbeit in den Entwicklungsl&amp;#228;ndern. {...} Die Projekt&amp;#228;rzte werden f&amp;#252;r etwa 6 Wochen zu einem Einsatz geschickt. Auch Eins&amp;#228;tze von drei Monaten und l&amp;#228;nger sind grunds&amp;#228;tzlich m&amp;#246;glich, bleiben aber die Ausnahme. Neben der beruflichen Qualifizierung ist die Sprache eine wichtige H&amp;#252;rde, die zu nehmen ist. Je nach Einsatzgebiet sollte man Englisch oder Spanisch sprechen. In einigen L&amp;#228;ndern stehen Dolmetscher zur Verf&amp;#252;gung, die die Arbeit der &amp;#196;rzte unterst&amp;#252;tzen. {...}&lt;br /&gt;
Der Arbeitsalltag unterscheidet sich gar nicht so sehr von dem in einer deutschen Allgemeinarztpraxis, so H&amp;#252;gel. Das Spektrum der zu behandelnden Krankheiten umfasst in erster Linie Erkrankungen, wie die &amp;#196;rzte sie auch aus Europa kennen, wobei die Mehrzahl der Patienten Frauen und Kinder sind. {...}&lt;br /&gt;
&amp;#220;berschattet wird die Routinearbeit von zwei schwerwiegenden Krankheitsbildern: AIDS und Tuberkulose. Die Tuberkulose ist in vielen L&amp;#228;ndern verbreitet. Viele Menschen haben schon fr&amp;#252;h in ihrem Leben Kontakt mit dem Tuberkulose-Erreger. Die Verbreitung von AIDS und Tuberkulose f&amp;#252;hrt dazu, dass in einigen L&amp;#228;ndern bei der Mehrzahl der F&amp;#228;lle die schwere Tuberkulose zusammen mit AIDS auftritt. {...}&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer dem Verein &amp;#8222;&amp;#196;rzte f&amp;#252;r die 3. Welt&amp;#8220; helfen will, kann seine pers&amp;#246;nliche Arbeitskraft bei einem Einsatz einbringen und nat&amp;#252;rlich Geld spenden. Zur Erf&amp;#252;llung der Aufgaben ist der Verein auf Spendengelder angewiesen. Die Organisation ist in der Liste des Deutschen Zentralinstituts f&amp;#252;r soziale Fragen (DZI) aufgef&amp;#252;hrt und erhielt das DZI-Spendensiegel. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.aerzte3welt.de. (Links zu weiteren Organisation, &amp;#252;ber die deutsche &amp;#196;rzte in Entwicklungsl&amp;#228;nder aktiv werden, finden Sie in der nachfolgenden Linkliste.)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview mit Dr. med. Heino H&amp;#252;gel vom 10.12.2007, Internetseiten des Vereins (www.aerzte3welt.de), Abbildungen 1 bis 3 mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Heino H&amp;#252;gel&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerzte-dritte-welt.de/" title="Internetseite des Vereins"&gt;Ärzte für die Dritte Welt e.V.&lt;/a&gt; – Internetseite des Vereins
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&amp;id=53914" title="Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 50 vom 15.12.2006, Seite A-3439 / B-2995 / C-2871"&gt;Heino Hügel: Komitee Deutsche Ärzte für die dritte Welt: Einsatz in Manila&lt;/a&gt; – Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 50 vom 15.12.2006, Seite A-3439 / B-2995 / C-2871
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dzi.de/" title="Das DZI dokumentiert u.a. die Arbeit von Spendenorganisationen, wertet die gewonnen Informationen wissenschaftlich aus und vergibt das DZI-Spendensiegel."&gt;Deutsches Zentralinstitut für Soziale Fragen, DZI&lt;/a&gt; – Das DZI dokumentiert u.a. die Arbeit von Spendenorganisationen, wertet die gewonnen Informationen wissenschaftlich aus und vergibt das DZI-Spendensiegel.
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dzi.de/bulletin.htm" title=""&gt;Organisationen mit DZI Spenden-Siegel&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.humedica.org/" title=""&gt;Humedica e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerztederwelt.org/" title="(Ärzte der Welt ist der deutsche gemeinnützige Zweig der internationalen medizinisch-humanitären Organisation Médecins du Monde)"&gt;Ärzte der Welt e.V.&lt;/a&gt; – (Ärzte der Welt ist der deutsche gemeinnützige Zweig der internationalen medizinisch-humanitären Organisation Médecins du Monde)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/index.php" title=""&gt;Ärzte ohne Grenzen e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mindoro" title="Wikipedia über Mindoro"&gt;Mindoro&lt;/a&gt; – Wikipedia über Mindoro
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tuberkulose" title=""&gt;Tuberkulose (Wikipedia)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mycobacterium" title=""&gt;Mycobacterium (Wikipedia)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aids" title=""&gt;AIDS (Wikipedia)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanes_Immundefizienz-Virus" title=""&gt;Humanes Immundefizienz-Virus (Wikipedia)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-12-20-42190.mp3"&gt;File Download (5:29 min / 5.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-12-20-42190.mp3" length="5347737" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:05:29</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 13:49:00 +0200</pubDate>
    <title>Allergieauslöser auf dem Vormarsch: Beifußblättrige Ambrosie</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=446</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=446</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Allergologie</itunes:keywords>
    <category>FB Allergologie</category>
    <itunes:subtitle>In den letzten Jahren macht eine Pflanze aufgrund des hohen allergischen Potentials ihrer Pollen von sich Reden: Die Beifu&#223;bl&#228;ttrige Ambrosie.  Die Pollen dieser nicht einheimischen Pflanzenart k&#246;nnen schon in geringster Konzentration</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>In den letzten Jahren macht eine Pflanze aufgrund des hohen allergischen Potentials ihrer Pollen von sich Reden: Die Beifu&#223;bl&#228;ttrige Ambrosie.  Die Pollen dieser nicht einheimischen Pflanzenart k&#246;nnen schon in geringster Konzentration Allergien wie Heuschnupfen und Asthma ausl&#246;sen. Seit einigen Jahren h&#228;ufen sich Fundmeldungen auch in Mitteleuropa, so dass diese Pflanze nunmehr auch f&#252;r hiesige Allergiker von Bedeutung ist.
Die Pollen der Beifu&#223;ambrosie verbreiten sich ausgerechnet im Sp&#228;tsommer, also zu einer Jahreszeit, zu der Allergiker bislang weitgehend vom Pollenflug verschont wurden. Das Verbreitungsgebiet der Ambrosie liegt urspr&#252;nglich nicht in Europa.

	Interview mit Dr. rer. nat. Ulf Schmitz, Biologe an der Abteilung Geobotanik der Heinrich-Heine-Universit&#228;t in D&#252;sseldorf.

	Woher stammt die Ambrosia urspr&#252;nglich?
Das Ursprungsgebiet der Ambrosia ist Nordamerika und umfasst die Vereinigten Staaten, S&#252;dkanada und den Norden Mexikos.

	Gibt es verschiedene Arten?
Weltweit sind circa 40 Arten bekannt. In Deutschland sind bislang drei Arten nachgewiesen worden, von denen jedoch nur die Beifu&#223;bl&#228;ttrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) aufgrund ihrer Verbreitung und H&#228;ufigkeit gesundheitlich relevant ist.

	Wie ist die Pflanze nach Europa gelangt und wie konnte sie sich hier ausbreiten?
Die Samen der Ambrosie sind vermutlich unbeabsichtigt mit Handelsg&#252;tern wie z.B. &#214;lsaaten nach Europa eingeschleppt worden. Die gr&#246;&#223;ten Vorkommen in Europa finden sich zurzeit in Ungarn wo die Pflanze u.a. als h&#228;ufiges Wildkraut in Sonnenblumenfeldern w&#228;chst. Von dort gelangen die Samen der Ambrosie mit den Sonnenblumenkernen in andere Gegenden Europas, wo sich teilweise bereits gr&#246;&#223;ere Populationen etabliert haben, wie beispielsweise in S&#252;dfrankreich und Norditalien. 

	Wo kommt die Pflanze in Deutschland vor und wie wird sie verbreitet?
Die Ambrosie ist bislang fast &#252;berall in Deutschland mit unbest&#228;ndigen Vorkommen nachgewiesen worden. Gewisse Schwerpunkte zeigen sich in Ostdeutschland und in Ballungsgebieten. Allerdings sind bislang fest etablierte Vorkommen, das hei&#223;t Populationen, die sich reproduzieren und ohne erneute Einschleppung &#252;berdauern k&#246;nnen, nur in einigen Gegenden S&#252;ddeutschlands nachgewiesen worden. 
Die Ausbreitung erfolgt hierzulande wohl in erster Linie mit Vogelfutter, in dem die Ambrosiasamen enthalten sind. Dort, wo Vogelfutter ausgestreut wird oder &#214;lsaaten beim Verladen zuf&#228;llig auf den Boden fallen, k&#246;nnen sich die Ambrosiapflanzen entwickeln. 

	Wie erkennt man die Beifu&#223;ambrosie?
Die Ambrosie ist aufgrund ihrer charakteristischen gefiederten Blattform leicht zu erkennen (siehe Abb. 1). Im Unterschied zum einheimischen Beifu&#223; (Artemisia vulgaris), der silbrig wei&#223; behaarte Blattunterseiten besitzt, sind die Bl&#228;tter der Ambrosie auf der Unterseite gr&#252;n.
Im Sp&#228;tsommer entwickeln sich die typischen traubigen Bl&#252;tenst&#228;nde (Abb. 2), die stark Allergie ausl&#246;senden Pollen produzieren. Diese sind nur circa 10 &#181;m gro&#223; und werden mit dem Wind verbreitet (siehe Abb. 3).

	Welche Ma&#223;nahmen k&#246;nnen zum Schutz vor der Ambrosie getroffen werden und wie kann sie bek&#228;mpft werden?
[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=446

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;In den letzten Jahren macht eine Pflanze aufgrund des hohen allergischen Potentials ihrer Pollen von sich Reden: Die Beifu&amp;#223;bl&amp;#228;ttrige Ambrosie.  Die Pollen dieser nicht einheimischen Pflanzenart k&amp;#246;nnen schon in geringster Konzentration Allergien wie Heuschnupfen und Asthma ausl&amp;#246;sen. Seit einigen Jahren h&amp;#228;ufen sich Fundmeldungen auch in Mitteleuropa, so dass diese Pflanze nunmehr auch f&amp;#252;r hiesige Allergiker von Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
Die Pollen der Beifu&amp;#223;ambrosie verbreiten sich ausgerechnet im Sp&amp;#228;tsommer, also zu einer Jahreszeit, zu der Allergiker bislang weitgehend vom Pollenflug verschont wurden. Das Verbreitungsgebiet der Ambrosie liegt urspr&amp;#252;nglich nicht in Europa.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interview mit Dr. rer. nat. Ulf Schmitz, Biologe an der Abteilung Geobotanik der Heinrich-Heine-Universit&amp;#228;t in D&amp;#252;sseldorf.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Woher stammt die Ambrosia urspr&amp;#252;nglich?&lt;br /&gt;
Das Ursprungsgebiet der Ambrosia ist Nordamerika und umfasst die Vereinigten Staaten, S&amp;#252;dkanada und den Norden Mexikos.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gibt es verschiedene Arten?&lt;br /&gt;
Weltweit sind circa 40 Arten bekannt. In Deutschland sind bislang drei Arten nachgewiesen worden, von denen jedoch nur die Beifu&amp;#223;bl&amp;#228;ttrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) aufgrund ihrer Verbreitung und H&amp;#228;ufigkeit gesundheitlich relevant ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie ist die Pflanze nach Europa gelangt und wie konnte sie sich hier ausbreiten?&lt;br /&gt;
Die Samen der Ambrosie sind vermutlich unbeabsichtigt mit Handelsg&amp;#252;tern wie z.B. &amp;#214;lsaaten nach Europa eingeschleppt worden. Die gr&amp;#246;&amp;#223;ten Vorkommen in Europa finden sich zurzeit in Ungarn wo die Pflanze u.a. als h&amp;#228;ufiges Wildkraut in Sonnenblumenfeldern w&amp;#228;chst. Von dort gelangen die Samen der Ambrosie mit den Sonnenblumenkernen in andere Gegenden Europas, wo sich teilweise bereits gr&amp;#246;&amp;#223;ere Populationen etabliert haben, wie beispielsweise in S&amp;#252;dfrankreich und Norditalien. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wo kommt die Pflanze in Deutschland vor und wie wird sie verbreitet?&lt;br /&gt;
Die Ambrosie ist bislang fast &amp;#252;berall in Deutschland mit unbest&amp;#228;ndigen Vorkommen nachgewiesen worden. Gewisse Schwerpunkte zeigen sich in Ostdeutschland und in Ballungsgebieten. Allerdings sind bislang fest etablierte Vorkommen, das hei&amp;#223;t Populationen, die sich reproduzieren und ohne erneute Einschleppung &amp;#252;berdauern k&amp;#246;nnen, nur in einigen Gegenden S&amp;#252;ddeutschlands nachgewiesen worden. &lt;br /&gt;
Die Ausbreitung erfolgt hierzulande wohl in erster Linie mit Vogelfutter, in dem die Ambrosiasamen enthalten sind. Dort, wo Vogelfutter ausgestreut wird oder &amp;#214;lsaaten beim Verladen zuf&amp;#228;llig auf den Boden fallen, k&amp;#246;nnen sich die Ambrosiapflanzen entwickeln. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie erkennt man die Beifu&amp;#223;ambrosie?&lt;br /&gt;
Die Ambrosie ist aufgrund ihrer charakteristischen gefiederten Blattform leicht zu erkennen (siehe Abb. 1). Im Unterschied zum einheimischen Beifu&amp;#223; (Artemisia vulgaris), der silbrig wei&amp;#223; behaarte Blattunterseiten besitzt, sind die Bl&amp;#228;tter der Ambrosie auf der Unterseite gr&amp;#252;n.&lt;br /&gt;
Im Sp&amp;#228;tsommer entwickeln sich die typischen traubigen Bl&amp;#252;tenst&amp;#228;nde (Abb. 2), die stark Allergie ausl&amp;#246;senden Pollen produzieren. Diese sind nur circa 10 &amp;#181;m gro&amp;#223; und werden mit dem Wind verbreitet (siehe Abb. 3).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Welche Ma&amp;#223;nahmen k&amp;#246;nnen zum Schutz vor der Ambrosie getroffen werden und wie kann sie bek&amp;#228;mpft werden?&lt;br /&gt;
Um die Ursache der Ausbreitung der Ambrosie zu bek&amp;#228;mpfen, m&amp;#252;ssten die Hersteller von Saatgut und Vogelfutter dazu verpflichtet werden, durch Saatgutreinigung daf&amp;#252;r zu sorgen, dass die von ihnen in den Handel gebrachten Saaten keine Verunreinigungen mit Ambrosiasamen enthalten. Wer eine Ambrosia-Pflanze in seinem Garten findet, kann diese problemlos durch Ausrei&amp;#223;en oder Abschneiden beseitigen. Man sollte hierbei Gartenhandschuhe tragen, da einige Personen auch auf den Pflanzensaft allergisch reagieren. Wenn die ausgerissene Pflanze schon Samen entwickelt hat, sollte sie mit dem Restm&amp;#252;ll entsorgt werden, da die Samen eine Kompostierung &amp;#252;berleben. Beim Entfernen bl&amp;#252;hender Pflanzen sollten empfindliche Personen eine Atemschutzmaske tragen. Gr&amp;#246;&amp;#223;ere Best&amp;#228;nde k&amp;#246;nnen durch Abm&amp;#228;hen problemlos beseitigt werden. Der Einsatz von Herbiziden wird allerdings nicht empfohlen, da diese auch die heimische Vegetation sch&amp;#228;digen und den Boden sowie das Grundwasser belasten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Interview vom 24. August 2007 mit Dr. rer. nat. Ulf Schmitz, Abteilung Geobotanik der Heinrich-Heine Universit&amp;#228;t D&amp;#252;sseldorf, Abbildungen 1 und 2 mit freundlicher Genehmigung von Dr. rer. nat. Ulf Schmitz, Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung der Abteilung Geobotanik der Heinrich-Heine-Universit&amp;#228;t D&amp;#252;sseldorf.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ambrosiainfo.de/" title=""&gt;www.ambrosiainfo.de/&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.floraweb.de/neoflora/handbuch/ambrosiaartemisiifolia.html" title=""&gt;Information zur Ambrosie vom Bundesamt für Naturschutz&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beifußblättriges_Traubenkraut" title=""&gt;Beiflußblättiges Traubenkraut (Wikipedia)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.lanuv.nrw.de/natur/ambrosia.htm" title=""&gt;Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/fokus/00140/01275/index.html?lang=de" title=""&gt;BAFU -Vorsicht Ambrosia&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-09-26-43612.mp3"&gt;File Download (6:10 min / 5.7 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-09-26-43612.mp3" length="5976883" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:06:10</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 25 Jul 2007 15:43:00 +0200</pubDate>
    <title>Leibzeichen</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=436</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=436</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Rechtsmedizin,FB&#160;forensische&#160;Arch&#228;ologie</itunes:keywords>
    <category>FB Rechtsmedizin</category>
    <category>FB forensische Archäologie</category>
    <itunes:subtitle>{...} Das Abschlagen der &#8222;schlechten Hand&#8220;, die entwendet hatte, was einem nicht geh&#246;rte, gilt nach landl&#228;ufiger Meinung als typische Strafe f&#252;r Diebe, aber auch f&#252;r andere S&#252;nder im Mittelalter. Und</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>{...} Das Abschlagen der &#8222;schlechten Hand&#8220;, die entwendet hatte, was einem nicht geh&#246;rte, gilt nach landl&#228;ufiger Meinung als typische Strafe f&#252;r Diebe, aber auch f&#252;r andere S&#252;nder im Mittelalter. Und tats&#228;chlich finden sich nicht selten in Museen, alten Dorfkirchen, Rath&#228;usern und Schl&#246;ssern mumifizierte H&#228;nde, die dies belegen sollen. So auch im Friedenssaal des Historischen Rathauses von M&#252;nster. Hier wird die mumifizierte Rechte eines angeblichen Urkunden- oder Geldf&#228;lschers  (vermutlich aus dem 16. Jahrhundert) ausgestellt. Man ging davon aus, dass auch diese Hand ein &#8222;demonstratives Zeichen f&#252;r eine in jener Zeit &#252;blichen K&#246;rperstrafe&#8220; sei. Dr. Peter Pieper, Arch&#228;ologe im Institut f&#252;r Rechtsmedizin des Universit&#228;tsklinikums D&#252;sseldorf, hat sich diese und andere mumifizierte H&#228;nde genauer angesehen und Erstaunliches festgestellt: Die H&#228;nde wurden meist nicht, wie bisher angenommen, abgeschlagen, sondern sauber abgetrennt: 
{...}
Bei den mumifizierten H&#228;nden, die sich heute in Kirchen und Museen befinden, handelt es sich laut Pieper mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit um Leibzeichen, also die H&#228;nde der Opfer, und nicht etwa um die zur Strafe abgeschlagenen H&#228;nde von T&#228;tern. Hierzulande wurden Diebe eher geh&#228;ngt, und Handabschlagen war anderen Verbrechen vorbehalten: schwerer K&#246;rperverletzung, Meineid, Falschm&#252;nzerei und Urkundenf&#228;lschung. Aber diese Verbrecherh&#228;nde wurden einfach verscharrt und sind deshalb nicht erhalten. Und selbst die meisten abgetrennten H&#228;nde von Opfern, die als Leibzeichen in Gerichtsprozessen eingesetzt wurden, sind nicht erhalten: sie wurden bestattet, sobald die Tat ges&#252;hnt war. Die bis heute aufbewahrten, mumifizierten H&#228;nde sind vermutlich Leibzeichen ungekl&#228;rt gebliebener F&#228;lle, die eben nicht bestattet wurden, solange die Tat nicht ges&#252;hnt war. Sie helfen heute der forensischen Arch&#228;ologie mehr &#252;ber die mittelalterliche Gerichtspraxis und ihre regionalen Besonderheiten zu erfahren. 
{...}
Im Gespr&#228;ch mit Dr. Peter Pieper

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (14.5.2007, Ort: Institut f&#252;r Rechtsmedizin des Universit&#228;tsklinikum D&#252;sseldorf), Abb. 1  mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Pieper. Wikipedia.

Links:
- Institut f&#252;r Rechtsmedizin des Universit&#228;tsklinikums D&#252;sseldorf
http://www.uniklinik-duesseldorf.de/rechtsmedizin
- Hagen von Tronje
Informationen zu Hagen von Tronje (Wikipeadia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_von_Tronje
- Nibelungenlied
Informationen zum Nibelungenlied (Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenlied
- Eike von Repgow
Verfasser des &quot;Sachsenspiegels&quot;. (Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Eike_von_Repgow
- Siegfried der Drachent&#246;ter
Informationen zu Siegfried, einer der wichtigen Figuren im Nibelungenlied (Wikipedia)
http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_der_Drachentöter
- Die Schwarze Hand
Die Schwarze Hand von Schloss Hohenlimburg
http://www.schloss-hohenlimburg.de/schwarze_hand/schwarze_hand.html
- Goslarer Hand
Pressemitteilung zur Goslarer Hand (Stadt Goslar)
http://www.goslar.de/pressemitteilungen/pdf/pm_440.pdf

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=436

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;{...} Das Abschlagen der &amp;#8222;schlechten Hand&amp;#8220;, die entwendet hatte, was einem nicht geh&amp;#246;rte, gilt nach landl&amp;#228;ufiger Meinung als typische Strafe f&amp;#252;r Diebe, aber auch f&amp;#252;r andere S&amp;#252;nder im Mittelalter. Und tats&amp;#228;chlich finden sich nicht selten in Museen, alten Dorfkirchen, Rath&amp;#228;usern und Schl&amp;#246;ssern mumifizierte H&amp;#228;nde, die dies belegen sollen. So auch im Friedenssaal des Historischen Rathauses von M&amp;#252;nster. Hier wird die mumifizierte Rechte eines angeblichen Urkunden- oder Geldf&amp;#228;lschers  (vermutlich aus dem 16. Jahrhundert) ausgestellt. Man ging davon aus, dass auch diese Hand ein &amp;#8222;demonstratives Zeichen f&amp;#252;r eine in jener Zeit &amp;#252;blichen K&amp;#246;rperstrafe&amp;#8220; sei. Dr. Peter Pieper, Arch&amp;#228;ologe im Institut f&amp;#252;r Rechtsmedizin des Universit&amp;#228;tsklinikums D&amp;#252;sseldorf, hat sich diese und andere mumifizierte H&amp;#228;nde genauer angesehen und Erstaunliches festgestellt: Die H&amp;#228;nde wurden meist nicht, wie bisher angenommen, abgeschlagen, sondern sauber abgetrennt: &lt;br /&gt;
{...}&lt;br /&gt;
Bei den mumifizierten H&amp;#228;nden, die sich heute in Kirchen und Museen befinden, handelt es sich laut Pieper mit gro&amp;#223;er Wahrscheinlichkeit um Leibzeichen, also die H&amp;#228;nde der Opfer, und nicht etwa um die zur Strafe abgeschlagenen H&amp;#228;nde von T&amp;#228;tern. Hierzulande wurden Diebe eher geh&amp;#228;ngt, und Handabschlagen war anderen Verbrechen vorbehalten: schwerer K&amp;#246;rperverletzung, Meineid, Falschm&amp;#252;nzerei und Urkundenf&amp;#228;lschung. Aber diese Verbrecherh&amp;#228;nde wurden einfach verscharrt und sind deshalb nicht erhalten. Und selbst die meisten abgetrennten H&amp;#228;nde von Opfern, die als Leibzeichen in Gerichtsprozessen eingesetzt wurden, sind nicht erhalten: sie wurden bestattet, sobald die Tat ges&amp;#252;hnt war. Die bis heute aufbewahrten, mumifizierten H&amp;#228;nde sind vermutlich Leibzeichen ungekl&amp;#228;rt gebliebener F&amp;#228;lle, die eben nicht bestattet wurden, solange die Tat nicht ges&amp;#252;hnt war. Sie helfen heute der forensischen Arch&amp;#228;ologie mehr &amp;#252;ber die mittelalterliche Gerichtspraxis und ihre regionalen Besonderheiten zu erfahren. &lt;br /&gt;
{...}&lt;br /&gt;
Im Gespr&amp;#228;ch mit Dr. Peter Pieper&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (14.5.2007, Ort: Institut f&amp;#252;r Rechtsmedizin des Universit&amp;#228;tsklinikum D&amp;#252;sseldorf), Abb. 1  mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Pieper. Wikipedia.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.uniklinik-duesseldorf.de/rechtsmedizin" title=""&gt;Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_von_Tronje" title="Informationen zu Hagen von Tronje (Wikipeadia)"&gt;Hagen von Tronje&lt;/a&gt; – Informationen zu Hagen von Tronje (Wikipeadia)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenlied" title="Informationen zum Nibelungenlied (Wikipedia)"&gt;Nibelungenlied&lt;/a&gt; – Informationen zum Nibelungenlied (Wikipedia)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eike_von_Repgow" title="Verfasser des &amp;apos;Sachsenspiegels&amp;apos;. (Wikipedia)"&gt;Eike von Repgow&lt;/a&gt; – Verfasser des &amp;apos;Sachsenspiegels&amp;apos;. (Wikipedia)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_der_Drachentöter" title="Informationen zu Siegfried, einer der wichtigen Figuren im Nibelungenlied (Wikipedia)"&gt;Siegfried der Drachentöter&lt;/a&gt; – Informationen zu Siegfried, einer der wichtigen Figuren im Nibelungenlied (Wikipedia)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.schloss-hohenlimburg.de/schwarze_hand/schwarze_hand.html" title="Die Schwarze Hand von Schloss Hohenlimburg"&gt;Die Schwarze Hand&lt;/a&gt; – Die Schwarze Hand von Schloss Hohenlimburg
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.goslar.de/pressemitteilungen/pdf/pm_440.pdf" title="Pressemitteilung zur Goslarer Hand (Stadt Goslar)"&gt;Goslarer Hand&lt;/a&gt; – Pressemitteilung zur Goslarer Hand (Stadt Goslar)
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-07-25-43859.mp3"&gt;File Download (9:08 min / 8.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-07-25-43859.mp3" length="8808038" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:09:08</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 06 Jun 2007 18:18:00 +0200</pubDate>
    <title>„Angehörige jederzeit willkommen! - ein erster Schritt zur angehörigenfreundlichen Intensivstation“. Stiftung Pflege zertifiziert Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Hattingen</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=442</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=442</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Intensivmedizin,Auszeichnungen,Zertifikate</itunes:keywords>
    <category>FB Intensivmedizin</category>
    <category>Auszeichnungen und Zertifikate</category>
    <itunes:subtitle>Die Stiftung Pflege e.V. hat heute die Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Hattingen f&#252;r ihr Engagement, eine angh&#246;rigenfreundliche Intensivstation zu schaffen, mit dem</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Die Stiftung Pflege e.V. hat heute die Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Hattingen f&#252;r ihr Engagement, eine angh&#246;rigenfreundliche Intensivstation zu schaffen, mit dem Zertifikat &#8220;Angeh&#246;rige jederzeit willkommen&#8221; ausgezeichnet. Sie verfolgt mit der Vergabe des Zertifikates das Ziel, einen bewussteren Umgang mit Angeh&#246;rigen auf den Intensivstationen zu erreichen und damit die Rechte der Intensivpatienten zu st&#228;rken: Intensivpatienten sollen &#252;ber ihre Situation angemessen aufgekl&#228;rt und in Entscheidungen mit einbezogen werden. Falls sie dazu nicht in der Lage sind, soll ihr Recht gewahrt werden, einen Menschen ihres Vertrauens zu w&#228;hlen, der alle Informationen &#252;ber ihre gesundheitliche Situation erh&#228;lt.
Das Recht von Intensivpatienten, f&#252;r sie wichtige Menschen in der N&#228;he zu haben, kann den Genesungsprozess positiv beeinflussen und wird deshalb von der Stiftung Pflege e.V. als wichtig angesehen. Krankenh&#228;user, die mit dem Zertifikat ausgezeichnet werden, verstehen den Besuch von Angeh&#246;rigen als einen Teil des therapeutischen Konzeptes, der wesentlich zur Genesung des Patienten beitr&#228;gt. Sie gestalten die Besuchsregelungen Ihrer Intensivstationen entsprechend flexibel. 
	Alle zertifizierten Intensivstationen werden auf der Homepage der Stiftung Pflege e.V. genannt, um so Patienten und Angeh&#246;rigen bei einem planbaren Krankenhausaufenthalt die M&#246;glichkeit zu geben, das Krankenhaus gezielt nach dem Kriterium &#8220;Angeh&#246;rigenfreundliche Intensivstation&#8221; ausw&#228;hlen zu k&#246;nnen. Weitere Informationen zum Vergabeverfahren des Zertifikates finden Sie unter www.stiftung-pflege.de.

	(Quellen: Pressekonferenz vom 6. Juni 2006, Ort: Evangelisches Krankenhaus Hattingen. Bild 1 mit freundlicher Genehmigung von Eberhard Franken, Evangelisches Krankenhaus Hattingen. Bild 2 mit freundlicher Genehmigung von Stefan Juchems, Stiftung Pflege e.V.)

Links:
- Stiftung Pflege e.V.
http://www.stiftung-pflege.de
- Evangelisches Krankenhaus Hattingen
http://www.krankenhaus-hattingen.de
- Deutsche Gesellschaft f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin e.V.
http://www.dgai.de/
- Intensivstation Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivstation

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=442

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://www.stiftung-pflege.com" target="new"&gt;Stiftung Pflege e.V.&lt;/a&gt; hat heute die Intensivstation des Evangelischen Krankenhauses Hattingen f&amp;#252;r ihr Engagement, eine angh&amp;#246;rigenfreundliche Intensivstation zu schaffen, mit dem Zertifikat &amp;#8220;Angeh&amp;#246;rige jederzeit willkommen&amp;#8221; ausgezeichnet. Sie verfolgt mit der Vergabe des Zertifikates das Ziel, einen bewussteren Umgang mit Angeh&amp;#246;rigen auf den Intensivstationen zu erreichen und damit die Rechte der Intensivpatienten zu st&amp;#228;rken: Intensivpatienten sollen &amp;#252;ber ihre Situation angemessen aufgekl&amp;#228;rt und in Entscheidungen mit einbezogen werden. Falls sie dazu nicht in der Lage sind, soll ihr Recht gewahrt werden, einen Menschen ihres Vertrauens zu w&amp;#228;hlen, der alle Informationen &amp;#252;ber ihre gesundheitliche Situation erh&amp;#228;lt.&lt;br /&gt;
Das Recht von Intensivpatienten, f&amp;#252;r sie wichtige Menschen in der N&amp;#228;he zu haben, kann den Genesungsprozess positiv beeinflussen und wird deshalb von der Stiftung Pflege e.V. als wichtig angesehen. Krankenh&amp;#228;user, die mit dem Zertifikat ausgezeichnet werden, verstehen den Besuch von Angeh&amp;#246;rigen als einen Teil des therapeutischen Konzeptes, der wesentlich zur Genesung des Patienten beitr&amp;#228;gt. Sie gestalten die Besuchsregelungen Ihrer Intensivstationen entsprechend flexibel. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Alle zertifizierten Intensivstationen werden auf der Homepage der Stiftung Pflege e.V. genannt, um so Patienten und Angeh&amp;#246;rigen bei einem planbaren Krankenhausaufenthalt die M&amp;#246;glichkeit zu geben, das Krankenhaus gezielt nach dem Kriterium &amp;#8220;Angeh&amp;#246;rigenfreundliche Intensivstation&amp;#8221; ausw&amp;#228;hlen zu k&amp;#246;nnen. Weitere Informationen zum Vergabeverfahren des Zertifikates finden Sie unter www.stiftung-pflege.de.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;(Quellen: Pressekonferenz vom 6. Juni 2006, Ort: Evangelisches Krankenhaus Hattingen. Bild 1 mit freundlicher Genehmigung von Eberhard Franken, Evangelisches Krankenhaus Hattingen. Bild 2 mit freundlicher Genehmigung von Stefan Juchems, Stiftung Pflege e.V.)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.stiftung-pflege.de" title=""&gt;Stiftung Pflege e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.krankenhaus-hattingen.de" title=""&gt;Evangelisches Krankenhaus Hattingen&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dgai.de/" title=""&gt;Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivstation" title=""&gt;Intensivstation Wikipedia&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-06-06-83883.mp3"&gt;File Download (8:27 min / 3.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-06-06-83883.mp3" length="4089446" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:08:27</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Thu, 10 May 2007 14:47:00 +0200</pubDate>
    <title>Gesundheitswesen und Klimawandel: Energie sparen, klimaschädliche Gase und damit Kosten reduzieren, Potential für das Wesentliche gewinnen</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=441</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=441</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Gesundheitswesen,Politik</itunes:keywords>
    <category>Gesundheitswesen</category>
    <category>Politik</category>
    <itunes:subtitle>Das Thema Klimaerw&#228;rmung ist in aller Munde. Der UN-Klimabericht 2007 zeigt in drastischer Weise auf, dass der Mensch jetzt handeln muss. Das bedeutet auch: Das Gesundheitswesen muss sich so schnell wie m&#246;glich an der Reduktion</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Das Thema Klimaerw&#228;rmung ist in aller Munde. Der UN-Klimabericht 2007 zeigt in drastischer Weise auf, dass der Mensch jetzt handeln muss. Das bedeutet auch: Das Gesundheitswesen muss sich so schnell wie m&#246;glich an der Reduktion klimasch&#228;dlicher Gase beteiligen. Der BUND Berlin e.V. weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass allein die Krankenh&#228;user bundesweit circa 600 Millionen Euro an Energiekosten einsparen und dabei j&#228;hrlich 6 Millionen Tonnen umweltsch&#228;dliches Kohlendioxid vermeiden k&#246;nnen. Und das mit drei wichtigen positiven Effekten: Kostensenkung, Schaffung neuer Arbeitspl&#228;tze und Schonung des Weltklimas. Doch erscheint ebenso wichtig, die Reduktion der Energiekosten auch im Sinne der Krankenversicherten und Steuerzahler zu sehen. Schlie&#223;lich sind sie es, die mit ihren monatlichen Abgaben zum Beispiel energieineffiziente Geb&#228;ude und klimaerw&#228;rmende Techniken zur Stromerzeugung mitfinanzieren und damit indirekt zur Erderw&#228;rmung beitragen. Es d&#252;rfte also im starken Interesse der Versicherten und damit der Krankenkassen liegen, auf eine rasche Umstellung auch im Gesundheitswesen zu dr&#228;ngen. {...}
Der BUND vergibt das G&#252;tesiegel &#8220;Energiesparendes Krankenhaus&#8221; und wirbt so f&#252;r das herausragende Engagement im Bereich der Enerieeinsparung und des Klimaschutzes in Krankenh&#228;usern.  {...} Telefoninterview (vom 9.Mai 2007) mit Dipl. Ing. Mechthild Zumbusch, Leiterin des Projektes &#8220;Energiesparendes Krankenhaus&#8221; des BUND-Berlin. 
{...}

	Was k&#246;nnen wir tun? Was habe ich davon?Um es auf den Punkt zu bringen: Jeder ist jetzt in der Pflicht, in seinem Bereich die erforderlichen Entscheidungen zu treffen und seine Kollegen auf die M&#246;glichkeiten der Reduktion von Treibhausgasen aufmerksam zu machen. Das Wunderbare: Es rechnet sich in jeder Hinsicht: Mittelfristig erfolgt eine Reduktion der laufenden Energiekosten im Gesundheitswesen. Damit wird Potential frei f&#252;r jene Aufgaben und Ziele, f&#252;r die das Gesundheitswesen &#252;berhaupt existiert.
Im Kasten sind einige Ma&#223;nahmen beispielhaft aufgef&#252;hrt. Frei nach der Devise: &#8220;Net lange babbele, mache!&#8221;. Machen Sie doch auch mit! {...} Es existieren viele M&#246;glichkeiten, sich an der Reduktion der Treibhausgase zu beteiligen. Lassen Sie sich entsprechend Ihren Gegebenheiten beraten.
Strukturen f&#252;r den Klimaschutz &#228;ndernEbenso wichtig ist aber auch, strukturelle Bedingungen zu schaffen, die es den Struktureinheiten &#8211; wie zum Beispiel den Krankenh&#228;usern &#8211; erm&#246;glicht, l&#228;ngerfristig zu planen. Investitionen in den Klimaschutz m&#252;ssen kalkulierbar sein und belohnt werden, damit sich die Potentiale f&#252;r die eigentlichen Aufgaben entfalten k&#246;nnen.  Zum Beispiel sollte sich das Engagement f&#252;r jene Krankenkassen und Versicherungen auszahlen, die Krankenh&#228;user in Ihrem Bem&#252;hen um den Klimaschutz unterst&#252;tzen. ... Letztlich stellt sich die Frage, ob es nicht sogar im Interesse der Versicherten liegt, den Klimaschutz gesetzlich verst&#228;rkt im Sozialgesetzbuch zu verankern um so den klimasch&#252;tzenden Umbau des Gesundheitswesens voranzutreiben und langfristig die Ausgaben zu senken. Damit k&#246;nnten Gelder freigesetzt werden, die das Gesundheitswesen f&#252;r seine eigentlichen Aufgaben dringend ben&#246;tigt.
Jetzt handelnBei allen Meldungen zum Klimawandel darf nicht vergessen werden: Jetzt liegt es noch in unseren H&#228;nden zu handeln. Wenn die Berechnungen der Klimaforscher stimmen, d&#252;rfte dies in Zukunft weitaus schwieriger und viel teurer werden. Da kommt der Umstand doch gelegen, dass der Umbau des Gesundheitswesens zur Reduktion der Treibhausgase Potential f&#252;r Investitionen im Sinne der Patienten freilegen d&#252;rfte. Wer heute investiert, d&#252;rfte morgen einen gro&#223;en Wettbewerbsvorteil haben.

[...]

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=441

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Das Thema Klimaerw&amp;#228;rmung ist in aller Munde. Der UN-Klimabericht 2007 zeigt in drastischer Weise auf, dass der Mensch jetzt handeln muss. Das bedeutet auch: Das Gesundheitswesen muss sich so schnell wie m&amp;#246;glich an der Reduktion klimasch&amp;#228;dlicher Gase beteiligen. Der &lt;a href="http://www.energiesparendes-krankenhaus.de/"&gt;BUND Berlin e.V.&lt;/a&gt; weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass allein die Krankenh&amp;#228;user bundesweit circa 600 Millionen Euro an Energiekosten einsparen und dabei j&amp;#228;hrlich 6 Millionen Tonnen umweltsch&amp;#228;dliches Kohlendioxid vermeiden k&amp;#246;nnen. Und das mit drei wichtigen positiven Effekten: Kostensenkung, Schaffung neuer Arbeitspl&amp;#228;tze und Schonung des Weltklimas. Doch erscheint ebenso wichtig, die Reduktion der Energiekosten auch im Sinne der Krankenversicherten und Steuerzahler zu sehen. Schlie&amp;#223;lich sind sie es, die mit ihren monatlichen Abgaben zum Beispiel energieineffiziente Geb&amp;#228;ude und klimaerw&amp;#228;rmende Techniken zur Stromerzeugung mitfinanzieren und damit indirekt zur Erderw&amp;#228;rmung beitragen. Es d&amp;#252;rfte also im starken Interesse der Versicherten und damit der Krankenkassen liegen, auf eine rasche Umstellung auch im Gesundheitswesen zu dr&amp;#228;ngen. {...}&lt;br /&gt;
Der BUND vergibt das G&amp;#252;tesiegel &amp;#8220;Energiesparendes Krankenhaus&amp;#8221; und wirbt so f&amp;#252;r das herausragende Engagement im Bereich der Enerieeinsparung und des Klimaschutzes in Krankenh&amp;#228;usern.  {...} Telefoninterview (vom 9.Mai 2007) mit Dipl. Ing. Mechthild Zumbusch, Leiterin des Projektes &amp;#8220;Energiesparendes Krankenhaus&amp;#8221; des BUND-Berlin. &lt;br /&gt;
{...}&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Was k&amp;#246;nnen wir tun? Was habe ich davon?&lt;/h3&gt;Um es auf den Punkt zu bringen: Jeder ist jetzt in der Pflicht, in seinem Bereich die erforderlichen Entscheidungen zu treffen und seine Kollegen auf die M&amp;#246;glichkeiten der Reduktion von Treibhausgasen aufmerksam zu machen. Das Wunderbare: Es rechnet sich in jeder Hinsicht: Mittelfristig erfolgt eine Reduktion der laufenden Energiekosten im Gesundheitswesen. Damit wird Potential frei f&amp;#252;r jene Aufgaben und Ziele, f&amp;#252;r die das Gesundheitswesen &amp;#252;berhaupt existiert.&lt;br /&gt;
Im Kasten sind einige Ma&amp;#223;nahmen beispielhaft aufgef&amp;#252;hrt. Frei nach der Devise: &amp;#8220;Net lange babbele, mache!&amp;#8221;. Machen Sie doch auch mit! {...} Es existieren viele M&amp;#246;glichkeiten, sich an der Reduktion der Treibhausgase zu beteiligen. Lassen Sie sich entsprechend Ihren Gegebenheiten beraten.&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Strukturen f&amp;#252;r den Klimaschutz &amp;#228;ndern&lt;/h3&gt;Ebenso wichtig ist aber auch, strukturelle Bedingungen zu schaffen, die es den Struktureinheiten &amp;#8211; wie zum Beispiel den Krankenh&amp;#228;usern &amp;#8211; erm&amp;#246;glicht, l&amp;#228;ngerfristig zu planen. Investitionen in den Klimaschutz m&amp;#252;ssen kalkulierbar sein und belohnt werden, damit sich die Potentiale f&amp;#252;r die eigentlichen Aufgaben entfalten k&amp;#246;nnen.  Zum Beispiel sollte sich das Engagement f&amp;#252;r jene Krankenkassen und Versicherungen auszahlen, die Krankenh&amp;#228;user in Ihrem Bem&amp;#252;hen um den Klimaschutz unterst&amp;#252;tzen. ... Letztlich stellt sich die Frage, ob es nicht sogar im Interesse der Versicherten liegt, den Klimaschutz gesetzlich verst&amp;#228;rkt im Sozialgesetzbuch zu verankern um so den klimasch&amp;#252;tzenden Umbau des Gesundheitswesens voranzutreiben und langfristig die Ausgaben zu senken. Damit k&amp;#246;nnten Gelder freigesetzt werden, die das Gesundheitswesen f&amp;#252;r seine eigentlichen Aufgaben dringend ben&amp;#246;tigt.&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Jetzt handeln&lt;/h3&gt;Bei allen Meldungen zum Klimawandel darf nicht vergessen werden: Jetzt liegt es noch in unseren H&amp;#228;nden zu handeln. Wenn die Berechnungen der Klimaforscher stimmen, d&amp;#252;rfte dies in Zukunft weitaus schwieriger und viel teurer werden. Da kommt der Umstand doch gelegen, dass der Umbau des Gesundheitswesens zur Reduktion der Treibhausgase Potential f&amp;#252;r Investitionen im Sinne der Patienten freilegen d&amp;#252;rfte. Wer heute investiert, d&amp;#252;rfte morgen einen gro&amp;#223;en Wettbewerbsvorteil haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Abbildungen 1 u. 2 dmr., Abbildung 3 mit freundlicher Genehmigung des iTHERM Ingenieurb&amp;#252;ros f&amp;#252;r thermografische Untersuchungen Seifert &amp;#38; Hofmann GbR, Grefrath,&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.energiesparendes-krankenhaus.de/" title="Projekt des BUND Berlin e.V."&gt;Energiesparendes Krankenhaus&lt;/a&gt; – Projekt des BUND Berlin e.V.
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.energiesparendes-krankenhaus.de/index.php?id=18" title=""&gt;Mit dem BUND-Gütesiegel "Energiesparendes Krankenhaus" ausgezeichnete Krankenhäuser&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.lichtblick.de" title="Ökostromanbieter"&gt;LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH &amp; Co. KG&lt;/a&gt; – Ökostromanbieter
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Ökostromanbieter"&gt;Greenpeace energy eG&lt;/a&gt; – Ökostromanbieter
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.energreen.de" title=""&gt;Ökostrommarke der Stadtwerke&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.loremo.com" title="Entwickelt zurzeit ein Auto mit 1,5 l Verbrauch auf 100 km"&gt;Loremo AG&lt;/a&gt; – Entwickelt zurzeit ein Auto mit 1,5 l Verbrauch auf 100 km
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.finanztest.de/" title="Die Zeitschrift Finanztest veröffentlicht regelmäßig einen Vergleich der Ökostromanbieter"&gt;Finanztest&lt;/a&gt; – Die Zeitschrift Finanztest veröffentlicht regelmäßig einen Vergleich der Ökostromanbieter
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.verbraucherzentrale.info/index.php" title=""&gt;Verbraucherzentralen&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ipcc.ch/" title=""&gt;Intergovernmental Panel On Climate Change&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.umsicht.fhg.de/veranstaltungen/veranstaltung.php?id=6&amp;id_sub=&amp;name=070510_uzs_krankenha" title="Workshop des Fraunhofer Instituts Umwelt-, Sicherheits-, Energietechnik UMSICHT"&gt;UMSICHT: zur Sache! Rundum gesund: Energieeffizienz in Krankenhäusern II&lt;/a&gt; – Workshop des Fraunhofer Instituts Umwelt-, Sicherheits-, Energietechnik UMSICHT
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.umsicht.fhg.de/veranstaltungen/flyer/070510_uzs_krankenha.pdf" title=""&gt;Veranstaltungsflyer zum Workshop am 10.5.2007&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.stiftung-warentest.de/online/umwelt_energie/test/1504124/1504124/1505422.html" title=""&gt;Finanztest zum Thema Standby&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;id=54938" title="Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007, Seite A-766 / B-676 / C-650"&gt;Klimaschutz: Wie Krankenhäuser ihren CO2-Ausstoß reduzieren&lt;/a&gt; – Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007, Seite A-766 / B-676 / C-650
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/317/5839/796" title="Neues Rechenmodell, das natürliche Schwankungen und aktuelle Messdaten in die Vorhersagen einbezieht. Demnach sollen mindestens die Hälfte der Jahre zwischen 2009 und 2014 im Durchschnitt wärmer werden als 1998 (Wärmerekordjahr)."&gt;Improved Surface Temperature Prediction for the Coming Decade from a Global Climate Model (Science 10 August 2007: Vol. 317. no. 5839, pp. 796 - 799)&lt;/a&gt; – Neues Rechenmodell, das natürliche Schwankungen und aktuelle Messdaten in die Vorhersagen einbezieht. Demnach sollen mindestens die Hälfte der Jahre zwischen 2009 und 2014 im Durchschnitt wärmer werden als 1998 (Wärmerekordjahr).
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,499157,00.html" title="Beitrag bei SPIEGEL ONLINE zum neuen Rechenmodell der britischen Klimaforscher."&gt;Klimaforscher prophezeien Hitzerekorde in Serie&lt;/a&gt; – Beitrag bei SPIEGEL ONLINE zum neuen Rechenmodell der britischen Klimaforscher.
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.itherm.de" title=""&gt;iTHERM Ingenieurbüro für thermografische Untersuchungen Seifert &amp; Hofmann GbR&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.kombikraftwerk.de/" title="Sichere Energieversorgung durch Erneuerbare Energie"&gt;Regeneratives Kombikraftwerk&lt;/a&gt; – Sichere Energieversorgung durch Erneuerbare Energie
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-05-10-63225.mp3"&gt;File Download (9:44 min / 4.5 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2007-05-10-63225.mp3" length="4718592" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:09:44</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Sat, 16 Dec 2006 15:11:00 +0100</pubDate>
    <title>EU fördert Netzwerk zur Erforschung des metabolischen Syndroms</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=381</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=381</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>KB&#160;Metabolisches&#160;Syndrom,KB&#160;Diabetes&#160;mellitus,KB&#160;Adipositas,FB&#160;Biochemie,Pathobiochemie</itunes:keywords>
    <category>KB Metabolisches Syndrom</category>
    <category>KB Diabetes mellitus</category>
    <category>KB Adipositas</category>
    <category>FB Biochemie und Pathobiochemie</category>
    <itunes:subtitle>Die Europ&#228;ische Union hat die F&#246;rderung eines multinationalen Netzwerks zur Erforschung der molekularen Grundlagen des metabolischen Syndroms beschlossen. Unter dem metabolischen Syndrom versteht man eine Verkn&#252;pfung von Erkrankungen</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Die Europ&#228;ische Union hat die F&#246;rderung eines multinationalen Netzwerks zur Erforschung der molekularen Grundlagen des metabolischen Syndroms beschlossen. Unter dem metabolischen Syndrom versteht man eine Verkn&#252;pfung von Erkrankungen wie Hypertonie, &#220;bergewicht, Typ 2 Diabetes und St&#246;rungen des Fettstoffwechels. Die International Diabetes Federation (IDF) hat Kriterien erarbeitet, die die Diagnose eines metabolischen Syndroms erleichtern sollen. F&#252;r einen Europ&#228;er sind dies ein Bauchumfang von mehr als 94 cm, der mit mindestens zwei der nachfolgenden Kriterien vergesellschaftet ist: erh&#246;hte Triglyceride, erniedrigtes HDL Cholesterol, Hypertonie und ein erh&#246;hter N&#252;chternzuckerwert. (Die exakte Definition finden Sie im Internet unter http://www.idf.org/webdata/docs/ MetSyndrome_FINAL.pdf.)
Forscher gehen davon aus, dass sich die zuzeit bereits dramatisch hohe Erkrankungsh&#228;ufigkeit von etwa einem Viertel der Bev&#246;lkerung in den n&#228;chsten 20 Jahren noch verdoppeln wird. Grund genug, sich einmal n&#228;her mit dem metabolischen Syndrom und dem neuen, von der Europ&#228;ischen Union gef&#246;rderten Netzwerk &#8220;Adipose tissue: A key target for prevention of the metabolic syndrom&#8221; zu besch&#228;ftigen. Das Projekt wurde federf&#252;hrend vom Deutschen Diabetes Zentrum in D&#252;sseldorf unter der Leitung von Professor Eckel, Direktor des Instituts f&#252;r klinische Biochemie und Pathobiochemie, vorbereitet und umgesetzt.
{...} Im Gespr&#228;ch mit Professor Dr. Eckel.

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (15.12.2006, Ort: Deutsches Diabetes Zentrum in D&#252;sseldorf), Pressemitteilung des Deutschen Diabetes Zentrums vom 1.12.2006, Internetseite der IDF (http://www.idf.org/webdata/docs/ MetSyndrome_FINAL.pdf), Abb. 1 mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Eckel

Links:
- Deutsches Diabetes Zentrum (DDZ)
http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/
- Definition Metabolisches Syndrom durch die IDF (International Diabetes Federation)
http://www.idf.org/home/index.cfm?unode=1120071E-AACE-41D2-9FA0-BAB6E25BA072
- International Diabetes Federation
http://www.idf.org/
- European Cooperation in the Field of Scientic and Technical Research (COST)
http://www.cost.esf.org/
- American Diabetes Association (ADA)
http://www.diabetes.org/home.jsp
- European Science Foundation
http://www.esf.org/
- American Heart Association
http://www.americanheart.org
- Robert Koch Institut
http://www.rki.de/
- Deutsche Adipositas Gesellschaft
http://www.adipositas-gesellschaft.de/
- Diabetes Deutschland
Neue Definition f&#252;r das Metabolische Syndrom (Meldung vom 11.7.2005)
http://www.diabetes-deutschland.de/3834.htm
- Diabetes Deutschland
Drei der f&#252;nf h&#228;ufigsten Diagnosen in der Allgemeinpraxis sind Komponenten des Metabolischen Syndroms (Meldung vom 5.8.2005)
http://www.diabetes-deutschland.de/4063.htm

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=381

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Die Europ&amp;#228;ische Union hat die F&amp;#246;rderung eines multinationalen Netzwerks zur Erforschung der molekularen Grundlagen des metabolischen Syndroms beschlossen. Unter dem metabolischen Syndrom versteht man eine Verkn&amp;#252;pfung von Erkrankungen wie Hypertonie, &amp;#220;bergewicht, Typ 2 Diabetes und St&amp;#246;rungen des Fettstoffwechels. Die International Diabetes Federation (IDF) hat Kriterien erarbeitet, die die Diagnose eines metabolischen Syndroms erleichtern sollen. F&amp;#252;r einen Europ&amp;#228;er sind dies ein Bauchumfang von mehr als 94 cm, der mit mindestens zwei der nachfolgenden Kriterien vergesellschaftet ist: erh&amp;#246;hte Triglyceride, erniedrigtes HDL Cholesterol, Hypertonie und ein erh&amp;#246;hter N&amp;#252;chternzuckerwert. (Die exakte Definition finden Sie im Internet unter &lt;a href="http://www.idf.org/webdata/docs/MetSyndrome_FINAL.pdf" target="new"&gt;http://www.idf.org/webdata/docs/ MetSyndrome_FINAL.pdf&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
Forscher gehen davon aus, dass sich die zuzeit bereits dramatisch hohe Erkrankungsh&amp;#228;ufigkeit von etwa einem Viertel der Bev&amp;#246;lkerung in den n&amp;#228;chsten 20 Jahren noch verdoppeln wird. Grund genug, sich einmal n&amp;#228;her mit dem metabolischen Syndrom und dem neuen, von der Europ&amp;#228;ischen Union gef&amp;#246;rderten Netzwerk &amp;#8220;Adipose tissue: A key target for prevention of the metabolic syndrom&amp;#8221; zu besch&amp;#228;ftigen. Das Projekt wurde federf&amp;#252;hrend vom Deutschen Diabetes Zentrum in D&amp;#252;sseldorf unter der Leitung von Professor Eckel, Direktor des Instituts f&amp;#252;r klinische Biochemie und Pathobiochemie, vorbereitet und umgesetzt.&lt;br /&gt;
{...} Im Gespr&amp;#228;ch mit Professor Dr. Eckel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (15.12.2006, Ort: Deutsches Diabetes Zentrum in D&amp;#252;sseldorf), Pressemitteilung des Deutschen Diabetes Zentrums vom 1.12.2006, Internetseite der IDF (http://www.idf.org/webdata/docs/ MetSyndrome_FINAL.pdf), Abb. 1 mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Eckel&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/" title=""&gt;Deutsches Diabetes Zentrum (DDZ)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.idf.org/home/index.cfm?unode=1120071E-AACE-41D2-9FA0-BAB6E25BA072" title=""&gt;Definition Metabolisches Syndrom durch die IDF (International Diabetes Federation)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.idf.org/" title=""&gt;International Diabetes Federation&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.cost.esf.org/" title=""&gt;European Cooperation in the Field of Scientic and Technical Research (COST)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.diabetes.org/home.jsp" title=""&gt;American Diabetes Association (ADA)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.esf.org/" title=""&gt;European Science Foundation&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.americanheart.org" title=""&gt;American Heart Association&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.rki.de/" title=""&gt;Robert Koch Institut&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.adipositas-gesellschaft.de/" title=""&gt;Deutsche Adipositas Gesellschaft&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.diabetes-deutschland.de/3834.htm" title="Neue Definition für das Metabolische Syndrom (Meldung vom 11.7.2005)"&gt;Diabetes Deutschland&lt;/a&gt; – Neue Definition für das Metabolische Syndrom (Meldung vom 11.7.2005)
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.diabetes-deutschland.de/4063.htm" title="Drei der fünf häufigsten Diagnosen in der Allgemeinpraxis sind Komponenten des Metabolischen Syndroms (Meldung vom 5.8.2005)"&gt;Diabetes Deutschland&lt;/a&gt; – Drei der fünf häufigsten Diagnosen in der Allgemeinpraxis sind Komponenten des Metabolischen Syndroms (Meldung vom 5.8.2005)
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-16-52579.mp3"&gt;File Download (17:25 min / 8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-16-52579.mp3" length="8388608" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:17:25</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 11:19:00 +0100</pubDate>
    <title>Medica Media 2006</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=375</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=375</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Fachmesse</itunes:keywords>
    <category>Fachmesse</category>
    <itunes:subtitle>{...} Auf der diesj&#228;hrigen MEDICA war auch die Medica Media vetreten. Medica Media versteht sich als eine unabh&#228;ngige, die fachmedizinischen Disziplinen &#252;bergreifende Plattform der Gesundheitstelematik. Sie hat sich zum Ziel gesetzt,</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>{...} Auf der diesj&#228;hrigen MEDICA war auch die Medica Media vetreten. Medica Media versteht sich als eine unabh&#228;ngige, die fachmedizinischen Disziplinen &#252;bergreifende Plattform der Gesundheitstelematik. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, &#252;ber den Stand der Forschung und Anwendung zu berichten, den interdisziplin&#228;ren Erfahrungsaustausch &#252;ber technologische Potentiale und gesellschaftliche Akzeptanz der Telemedizin zu f&#246;rdern und den Aufbau neuer Kontakte zum Technologietransfer zu unterst&#252;tzen.
Gespr&#228;ch mit Dr. Volker Hempel, verantwortlicher Projektleiter bei Medica Media.

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (17.11.2006, Ort: Medica 2006), Internetseite MedicaMedia (s.u.), Wikipedia

Links:
- Medica Media
Internetseite Medica Media
http://www.medicamedia.de
- Telemedizin
Begriff Telemedizin bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin
- Telematik
Begriff Telematik bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Telematik
- MEDICA
MEDICA-Portal
http://www.medica.de

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=375

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;{...} Auf der diesj&amp;#228;hrigen MEDICA war auch die Medica Media vetreten. Medica Media versteht sich als eine unabh&amp;#228;ngige, die fachmedizinischen Disziplinen &amp;#252;bergreifende Plattform der Gesundheitstelematik. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, &amp;#252;ber den Stand der Forschung und Anwendung zu berichten, den interdisziplin&amp;#228;ren Erfahrungsaustausch &amp;#252;ber technologische Potentiale und gesellschaftliche Akzeptanz der Telemedizin zu f&amp;#246;rdern und den Aufbau neuer Kontakte zum Technologietransfer zu unterst&amp;#252;tzen.&lt;br /&gt;
Gespr&amp;#228;ch mit Dr. Volker Hempel, verantwortlicher Projektleiter bei Medica Media.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (17.11.2006, Ort: Medica 2006), Internetseite MedicaMedia (s.u.), Wikipedia&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.medicamedia.de" title="Internetseite Medica Media"&gt;Medica Media&lt;/a&gt; – Internetseite Medica Media
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin" title="Begriff Telemedizin bei Wikipedia"&gt;Telemedizin&lt;/a&gt; – Begriff Telemedizin bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telematik" title="Begriff Telematik bei Wikipedia"&gt;Telematik&lt;/a&gt; – Begriff Telematik bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.medica.de" title="MEDICA-Portal"&gt;MEDICA&lt;/a&gt; – MEDICA-Portal
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-07-51728.mp3"&gt;File Download (3:57 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-07-51728.mp3" length="1048576" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:03:57</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 11:14:00 +0100</pubDate>
    <title>Ultraschall intelligenter und treffsicherer machen</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=374</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=374</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Ultraschall</itunes:keywords>
    <category>Ultraschall</category>
    <itunes:subtitle>{...} Der Ultraschall hat in der heutigen Medizin nach wie vor eine herausragende Bedeutung. Das Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr KMR e.V. hat den thematischen Schwerpunkt Ultraschall. {...} 
&#220;ber intelligente Verfahren ist es heute</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>{...} Der Ultraschall hat in der heutigen Medizin nach wie vor eine herausragende Bedeutung. Das Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr KMR e.V. hat den thematischen Schwerpunkt Ultraschall. {...} 
&#220;ber intelligente Verfahren ist es heute m&#246;glich, aus Ultraschalldaten weitere Informationen zu gewinnen. Die Hochfrequenzsonographie, aber auch die in Bochum entwickelte Echtzeitelastographie, spielen einen besondere Rolle, denn hiermit k&#246;nnen zum Beispiel Verh&#228;rtungen wie Knoten und Plaques erg&#228;nzend zum normalen Ultraschall in Bildern dargestellt werden. {...}
Bei der Weiterverabeitung von Ultraschalldaten spielen insbesondere Signal- und Bildverarbeitungskonzepte eine zentrale Rolle. Das dmr. hat auf der diesj&#228;hrigen MEDICA mit Professor Helmut Ermert, Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r Hochfrequenztechnik an der Ruhr-Universit&#228;t Bochum und Sprecher des Kompetenzzentrums Medizintechnik Ruhr, &#252;ber das Zentrum und die M&#246;glichkeiten des Ultraschalls gesprochen.

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (17.11.2006, Ort: Medica 2006), Internetseite des KMR-Bochum (s.u.), Internetseite Kompetenznetze (s.u.), Bilder mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Ermert, KMR Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr Bochum

Links:
- Internetseite des Kompetenzzentrums Medizintechnik Ruhr (KMR), Bochum
http://www.kmr-bochum.de/
- Weitere Informationen &#252;ber das KMR
Informationen der Internetseite Kompetenznetze
http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Kompetenznetze/medizintechnik-ruhr.html
- Deutsche Gesellschaft f&#252;r Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
http://www.degum.de/
- DGBMT Deutsche Gesellschaft f&#252;r Biomedizinische Technik im VDE
http://www.vde.com/VDE/Fachgesellschaften/DGBMT/
- Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Physik (DGMP)
http://www.dgmp.de/
- Ultraschall-Elastographie: Ein Leitprojekt in NRW
Presseinformation (Presseinfo 73) der Ruhr-Universit&#228;t Bochum
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2005/msg00073.htm
- Ultraschall
Informationen zum Ultraschall bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschall

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=374

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;{...} Der Ultraschall hat in der heutigen Medizin nach wie vor eine herausragende Bedeutung. Das Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr KMR e.V. hat den thematischen Schwerpunkt Ultraschall. {...} &lt;br /&gt;
&amp;#220;ber intelligente Verfahren ist es heute m&amp;#246;glich, aus Ultraschalldaten weitere Informationen zu gewinnen. Die Hochfrequenzsonographie, aber auch die in Bochum entwickelte Echtzeitelastographie, spielen einen besondere Rolle, denn hiermit k&amp;#246;nnen zum Beispiel Verh&amp;#228;rtungen wie Knoten und Plaques erg&amp;#228;nzend zum normalen Ultraschall in Bildern dargestellt werden. {...}&lt;br /&gt;
Bei der Weiterverabeitung von Ultraschalldaten spielen insbesondere Signal- und Bildverarbeitungskonzepte eine zentrale Rolle. Das dmr. hat auf der diesj&amp;#228;hrigen MEDICA mit Professor Helmut Ermert, Inhaber des Lehrstuhls f&amp;#252;r Hochfrequenztechnik an der Ruhr-Universit&amp;#228;t Bochum und Sprecher des Kompetenzzentrums Medizintechnik Ruhr, &amp;#252;ber das Zentrum und die M&amp;#246;glichkeiten des Ultraschalls gesprochen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (17.11.2006, Ort: Medica 2006), Internetseite des KMR-Bochum (s.u.), Internetseite Kompetenznetze (s.u.), Bilder mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Ermert, KMR Kompetenzzentrum Medizintechnik Ruhr Bochum&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.kmr-bochum.de/" title=""&gt;Internetseite des Kompetenzzentrums Medizintechnik Ruhr (KMR), Bochum&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Kompetenznetze/medizintechnik-ruhr.html" title="Informationen der Internetseite Kompetenznetze"&gt;Weitere Informationen über das KMR&lt;/a&gt; – Informationen der Internetseite Kompetenznetze
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.degum.de/" title=""&gt;Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.vde.com/VDE/Fachgesellschaften/DGBMT/" title=""&gt;DGBMT Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dgmp.de/" title=""&gt;Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2005/msg00073.htm" title="Presseinformation (Presseinfo 73) der Ruhr-Universität Bochum"&gt;Ultraschall-Elastographie: Ein Leitprojekt in NRW&lt;/a&gt; – Presseinformation (Presseinfo 73) der Ruhr-Universität Bochum
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschall" title="Informationen zum Ultraschall bei Wikipedia"&gt;Ultraschall&lt;/a&gt; – Informationen zum Ultraschall bei Wikipedia
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-05-85275.mp3"&gt;File Download (10:57 min / 5.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-12-05-85275.mp3" length="5347737" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:10:57</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Mon, 27 Nov 2006 11:38:00 +0100</pubDate>
    <title>Sonderausstellung Computer.Medizin im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=355</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=355</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Ausstellung</itunes:keywords>
    <category>Ausstellung</category>
    <itunes:subtitle>{...} Dr. Gottfried Hermeyer, Kurator im Heinz Nixdorf MuseumsForum, erl&#228;utert eines der Exponate. Die Besucherin versucht am Simulator mit zwei d&#252;nnen Fasszangen einen Blinddarm zu operieren. Ein weiteres der vielen Ausstellungsobjekte</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>{...} Dr. Gottfried Hermeyer, Kurator im Heinz Nixdorf MuseumsForum, erl&#228;utert eines der Exponate. Die Besucherin versucht am Simulator mit zwei d&#252;nnen Fasszangen einen Blinddarm zu operieren. Ein weiteres der vielen Ausstellungsobjekte simuliert einen Herzkatheterarbeitsplatz. {...} Auf einem OP-Tisch liegt eine Puppe. &#220;ber sie gebeugt simuliert die Besucherin eine Operation eines Hirntumors durch ein Nasenloch. {...} 
Die Objekte sind spektakul&#228;r und die Darstellung einmalig. Aus Anlass des zehnj&#228;hrigen Bestehens pr&#228;sentiert das Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum, kurz HNF, vom 25. Oktober 2006 bis zum 1. Mai 2007 [nachtr&#228;gliche Anm. d. Red. v. 26.3.2006: Die Ausstellung wird bis zum 20. M&#228;rz 2007 verl&#228;ngert] in der Sonderausstellung Computer.Medizin den Einsatz moderner Computertechnologie in der Medizin. Diese Ausstellung sollte man definitiv nicht verpassen &#8230;

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (24.11.2004), Presseinformation Heinz Nixdorf MuseumForum GmbH (20.10.2006), Pressemeldung &#8220;Computer.Medizin bis 20. Mai verl&#228;ngert&#8221; vom 26.3.2006, Bild mit freundlicher Genehmigung des HNF.

Links:
- Sonderausstellung Computer.Medizin
Internetseite zur Ausstellung
http://www.computer-medizin.de/
- HNF - Heinz Nixdorf MuseumsForum
Internetseite des HNF
http://www.hnf.de/
- &quot;Virtueller Rundflug&quot;
Internetseite mit &quot;virtuellem Rundflug&quot; &#252;ber die Ausstellung
http://www.computer-medizin.de/Inhalte/index.asp?highmain=1&#x26;highsub=0&#x26;highsubsub=0

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=355

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;{...} Dr. Gottfried Hermeyer, Kurator im Heinz Nixdorf MuseumsForum, erl&amp;#228;utert eines der Exponate. Die Besucherin versucht am Simulator mit zwei d&amp;#252;nnen Fasszangen einen Blinddarm zu operieren. Ein weiteres der vielen Ausstellungsobjekte simuliert einen Herzkatheterarbeitsplatz. {...} Auf einem OP-Tisch liegt eine Puppe. &amp;#220;ber sie gebeugt simuliert die Besucherin eine Operation eines Hirntumors durch ein Nasenloch. {...} &lt;br /&gt;
Die Objekte sind spektakul&amp;#228;r und die Darstellung einmalig. Aus Anlass des zehnj&amp;#228;hrigen Bestehens pr&amp;#228;sentiert das Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum, kurz HNF, vom 25. Oktober 2006 bis zum 1. Mai 2007 [nachtr&amp;#228;gliche Anm. d. Red. v. 26.3.2006: Die Ausstellung wird bis zum 20. M&amp;#228;rz 2007 verl&amp;#228;ngert] in der Sonderausstellung Computer.Medizin den Einsatz moderner Computertechnologie in der Medizin. Diese Ausstellung sollte man definitiv nicht verpassen &amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (24.11.2004), Presseinformation Heinz Nixdorf MuseumForum GmbH (20.10.2006), Pressemeldung &amp;#8220;Computer.Medizin bis 20. Mai verl&amp;#228;ngert&amp;#8221; vom 26.3.2006, Bild mit freundlicher Genehmigung des HNF.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.computer-medizin.de/" title="Internetseite zur Ausstellung"&gt;Sonderausstellung Computer.Medizin&lt;/a&gt; – Internetseite zur Ausstellung
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.hnf.de/" title="Internetseite des HNF"&gt;HNF - Heinz Nixdorf MuseumsForum&lt;/a&gt; – Internetseite des HNF
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.computer-medizin.de/Inhalte/index.asp?highmain=1&amp;highsub=0&amp;highsubsub=0" title="Internetseite mit &amp;apos;virtuellem Rundflug&amp;apos; über die Ausstellung"&gt;"Virtueller Rundflug"&lt;/a&gt; – Internetseite mit &amp;apos;virtuellem Rundflug&amp;apos; über die Ausstellung
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-11-27-51959.mp3"&gt;File Download (3:17 min / 3.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-11-27-51959.mp3" length="3250585" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:03:17</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 22 Nov 2006 18:33:00 +0100</pubDate>
    <title>Typisierung von Zellen mithilfe des Ultraschalls</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=354</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=354</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Biotechnologie,Ultraschall</itunes:keywords>
    <category>Biotechnologie</category>
    <category>Ultraschall</category>
    <itunes:subtitle>Forscher des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Biomedizinische Technik in St. Ingbert, kurz Fh-IBMT, haben auf der Medica 2006 ein integriertes Verfahren zum Umgang mit adulten Stammzellen vorgestellt. Dieses reicht von ihrer Isolierung &#252;ber die</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Forscher des Fraunhofer-Instituts f&#252;r Biomedizinische Technik in St. Ingbert, kurz Fh-IBMT, haben auf der Medica 2006 ein integriertes Verfahren zum Umgang mit adulten Stammzellen vorgestellt. Dieses reicht von ihrer Isolierung &#252;ber die Invitro-Vermehrung, Differenzierung und Charakterisierung mittels Ultraschall bis zur Konservierung dieser Zellen.
Die &#8220;regenerative Medizin&#8221; will mithilfe der Zelltherapie die Regenerationsf&#228;higkeit von erkrankten Gewebes erh&#246;hen. Forscher hoffen sogar, mit Zellen, die au&#223;erhalb des K&#246;rpers erzeugte werden, erkranktes Gewebe ersetzen zu k&#246;nnen.
Das Fh-IBMT hat eine Strategie entwickelt,  adulte Stammzellen aus exokrinem Dr&#252;sengewebe &#8211;  zum Beispiel aus der Speichel-, der Bauchspeichel- oder Schwei&#223;dr&#252;se &#8211; zu gewinnen.
Auf der Medica hat das dmr. mit Eike Wei&#223;, Physiker am Fraunhofer-Institut f&#252;r Biomedizinische Technik, gesprochen: {...}
Adulte Stammzellen zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie sich spontan differenzieren k&#246;nnen. Das hei&#223;t, aus ihnen entstehen nach und nach &#252;ber zweihundert unterschiedliche Zelltypen. Diese sind allerdings nicht so einfach zu unterscheiden, wenn man die Lebensf&#228;higkeit der Zellen nicht beeintr&#228;chtigen m&#246;chte. So kann die klassische F&#228;rbung zur Bestimmung eines Zelltypus zum Tod der Zelle f&#252;hren. Mithilfe der akustischen Mikroskopie kann die Zelle beobachtet werden, ohne sie zu sch&#228;digen, {...}

	Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (16.11.2006, Ort: Medica 2006), Presseinformation des Fh-IBMT (November 2006), Bild mit freundlicher Genehmigung des Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik

Links:
- Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik
Internetseite des Fh-IBMT
http://www.ibmt.fhg.de/index_medizintechnik.html
- Presseinformation des  Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik vom November 2006
&quot;Adulte Stammzellen in der Biotechnologie und f&#252;r die zuk&#252;nftige Regenerative Medizin - Fraunhofer IBMT - komplette L&#246;sungen aus einer Hand&quot;
http://www.ibmt.fhg.de/Pressemitteilung_MEDICA2006.pdf

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=354

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Forscher des Fraunhofer-Instituts f&amp;#252;r Biomedizinische Technik in St. Ingbert, kurz Fh-IBMT, haben auf der Medica 2006 ein integriertes Verfahren zum Umgang mit adulten Stammzellen vorgestellt. Dieses reicht von ihrer Isolierung &amp;#252;ber die Invitro-Vermehrung, Differenzierung und Charakterisierung mittels Ultraschall bis zur Konservierung dieser Zellen.&lt;br /&gt;
Die &amp;#8220;regenerative Medizin&amp;#8221; will mithilfe der Zelltherapie die Regenerationsf&amp;#228;higkeit von erkrankten Gewebes erh&amp;#246;hen. Forscher hoffen sogar, mit Zellen, die au&amp;#223;erhalb des K&amp;#246;rpers erzeugte werden, erkranktes Gewebe ersetzen zu k&amp;#246;nnen.&lt;br /&gt;
Das Fh-IBMT hat eine Strategie entwickelt,  adulte Stammzellen aus exokrinem Dr&amp;#252;sengewebe &amp;#8211;  zum Beispiel aus der Speichel-, der Bauchspeichel- oder Schwei&amp;#223;dr&amp;#252;se &amp;#8211; zu gewinnen.&lt;br /&gt;
Auf der Medica hat das dmr. mit Eike Wei&amp;#223;, Physiker am Fraunhofer-Institut f&amp;#252;r Biomedizinische Technik, gesprochen: {...}&lt;br /&gt;
Adulte Stammzellen zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie sich spontan differenzieren k&amp;#246;nnen. Das hei&amp;#223;t, aus ihnen entstehen nach und nach &amp;#252;ber zweihundert unterschiedliche Zelltypen. Diese sind allerdings nicht so einfach zu unterscheiden, wenn man die Lebensf&amp;#228;higkeit der Zellen nicht beeintr&amp;#228;chtigen m&amp;#246;chte. So kann die klassische F&amp;#228;rbung zur Bestimmung eines Zelltypus zum Tod der Zelle f&amp;#252;hren. Mithilfe der akustischen Mikroskopie kann die Zelle beobachtet werden, ohne sie zu sch&amp;#228;digen, {...}&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Interview Deutsches Medizinradio (16.11.2006, Ort: Medica 2006), Presseinformation des Fh-IBMT (November 2006), Bild mit freundlicher Genehmigung des Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ibmt.fhg.de/index_medizintechnik.html" title="Internetseite des Fh-IBMT"&gt;Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik&lt;/a&gt; – Internetseite des Fh-IBMT
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.ibmt.fhg.de/Pressemitteilung_MEDICA2006.pdf" title="&amp;apos;Adulte Stammzellen in der Biotechnologie und für die zukünftige Regenerative Medizin - Fraunhofer IBMT - komplette Lösungen aus einer Hand&amp;apos;"&gt;Presseinformation des  Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik vom November 2006&lt;/a&gt; – &amp;apos;Adulte Stammzellen in der Biotechnologie und für die zukünftige Regenerative Medizin - Fraunhofer IBMT - komplette Lösungen aus einer Hand&amp;apos;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-11-22-41932.mp3"&gt;File Download (4:32 min / 4.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-11-22-41932.mp3" length="4404019" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:04:32</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Fri, 06 Oct 2006 16:03:00 +0200</pubDate>
    <title>Kaufladen, Spiele und Notare - zu Besuch in einer sprachtherapeutischen Praxis</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=337</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=337</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Sprachtherapie</itunes:keywords>
    <category>Sprachtherapie</category>
    <itunes:subtitle>Die Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Unter einer Sprachst&#246;rung &#8211; auch als Sprachfehler bezeichnet &#8211; wird eine St&#246;rung der Erzeugung der Sprache verstanden. Klar hiervon zu trennen sind</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Die Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Unter einer Sprachst&#246;rung &#8211; auch als Sprachfehler bezeichnet &#8211; wird eine St&#246;rung der Erzeugung der Sprache verstanden. Klar hiervon zu trennen sind Sprechst&#246;rungen, bei denen vor allem die motorische Erzeugung von Lauten betroffen ist. Frau Birgitta Juchems, akademische Sprachtherapeutin in D&#252;sseldorf, besch&#228;ftigt sich schwerpunktm&#228;&#223;ig mit Sprach-, Sprech- und Schluckst&#246;rungen bei Kindern und Erwachsenen. 

	Das dmr. hat Frau Juchems, akademische Sprachtherapeutin in D&#252;sseldorf, in ihrer Praxis besucht. {...}

	Akademische Sprachtherapeuten sind im &#8216;Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten&#8217; (dbs) organisiert, einem Zusammenschluss akademisch ausgebildeter Spezialisten f&#252;r die Pr&#228;vention, Diagnostik, Therapie, Beratung und Nachsorge bei St&#246;rungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und der Nahrungsaufnahme im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Die Mitglieder des Verbandes sind Sprachheilp&#228;dagogen, Klinische Linguisten, Klinische Sprechwissenschaftler und Patholinguisten. Alle Mitglieder des Verbandes sind Absolventen von interdisziplin&#228;ren Hochschulstudieng&#228;ngen, die Inhalte aus Linguistik und Phonetik, Psychologie, (Sonder-)P&#228;dagogik und Medizin integrieren. 

	Quellen: Deutsches Medizinradio, Webseite Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (http://www.dbs-ev.de)

Links:
- Sprachtherapie Juchems
http://www.sprachtherapie-juchems.de/
- Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sprachheilp&#228;dagogik e.V.
http://www.dgs-ev.de/
- Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten
http://www.dbs-ev.de
- Deutscher Bundesverband f&#252;r Logop&#228;die e.V.
http://www.dbl-ev.de
- Bundesverband klinischer Linguisten e.V.
http://www.bkl-ev.de
- Deutscher Bundesverband klinischer Sprechwissenschaftler
http://www.dbks.net
- Verband f&#252;r Patholinguistik
http://www.vpl-online.de/

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=337

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Die Sprache ist die wichtigste Kommunikationsform des Menschen. Unter einer Sprachst&amp;#246;rung &amp;#8211; auch als Sprachfehler bezeichnet &amp;#8211; wird eine St&amp;#246;rung der Erzeugung der Sprache verstanden. Klar hiervon zu trennen sind Sprechst&amp;#246;rungen, bei denen vor allem die motorische Erzeugung von Lauten betroffen ist. Frau Birgitta Juchems, akademische Sprachtherapeutin in D&amp;#252;sseldorf, besch&amp;#228;ftigt sich schwerpunktm&amp;#228;&amp;#223;ig mit Sprach-, Sprech- und Schluckst&amp;#246;rungen bei Kindern und Erwachsenen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das dmr. hat Frau Juchems, akademische Sprachtherapeutin in D&amp;#252;sseldorf, in ihrer Praxis besucht. {...}&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Akademische Sprachtherapeuten sind im &amp;#8216;Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten&amp;#8217; (dbs) organisiert, einem Zusammenschluss akademisch ausgebildeter Spezialisten f&amp;#252;r die Pr&amp;#228;vention, Diagnostik, Therapie, Beratung und Nachsorge bei St&amp;#246;rungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und der Nahrungsaufnahme im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Die Mitglieder des Verbandes sind Sprachheilp&amp;#228;dagogen, Klinische Linguisten, Klinische Sprechwissenschaftler und Patholinguisten. Alle Mitglieder des Verbandes sind Absolventen von interdisziplin&amp;#228;ren Hochschulstudieng&amp;#228;ngen, die Inhalte aus Linguistik und Phonetik, Psychologie, (Sonder-)P&amp;#228;dagogik und Medizin integrieren. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quellen: Deutsches Medizinradio, Webseite Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (http://www.dbs-ev.de)&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.sprachtherapie-juchems.de/" title=""&gt;Sprachtherapie Juchems&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dgs-ev.de/" title=""&gt;Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dbs-ev.de" title=""&gt;Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dbl-ev.de" title=""&gt;Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.bkl-ev.de" title=""&gt;Bundesverband klinischer Linguisten e.V.&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.dbks.net" title=""&gt;Deutscher Bundesverband klinischer Sprechwissenschaftler&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.vpl-online.de/" title=""&gt;Verband für Patholinguistik&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-10-06-51526.mp3"&gt;File Download (6:16 min / 5.8 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-10-06-51526.mp3" length="6081740" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:06:16</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Mon, 07 Aug 2006 20:09:00 +0200</pubDate>
    <title>Die blaue Halle - wo die Nobelpreiträger feiern</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=277</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=277</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>Nobelpreis,FB&#160;Geschichte&#160;der&#160;Medizin</itunes:keywords>
    <category>Nobelpreis</category>
    <category>FB Geschichte der Medizin</category>
    <itunes:subtitle>Der Nobelpreis z&#228;hlt wohl zu den bekanntesten Auszeichnungen und seine Tr&#228;ger der Sparte Physiologie und Medizin geh&#246;ren zu den Besten der Wissenschaft. Traditionell werden die Gewinner des Nobelpreises im Oktober bekannt gegeben.</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Der Nobelpreis z&#228;hlt wohl zu den bekanntesten Auszeichnungen und seine Tr&#228;ger der Sparte Physiologie und Medizin geh&#246;ren zu den Besten der Wissenschaft. Traditionell werden die Gewinner des Nobelpreises im Oktober bekannt gegeben.
Nach der Preisverleihung durch den schwedischen K&#246;nig am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, sind die Preistr&#228;ger und ihre Familien, Vertreter der preisverleihenden Institute und ehemalige Preistr&#228;ger sowie Studierende Gast im Stockholmer Stadthaus. Frau Karin Wallin &#8211; Tourguide im Stadthaus &#8211; zur Bedeutung der blauen Halle: ... 
Ein kurzer Blick in die Geschichte: Am 27. November 1885 legte Alfred Nobel in seinem Testament in Paris den Grundstein f&#252;r den Fond, der j&#228;hrlich jene Menschen mit einem Preis auszeichnen sollte, die im vergangenen Jahr der Menschheit den gr&#246;&#223;ten Nutzen gebracht haben. Ein F&#252;nftel der Summe geht an denjenigen, der die wichtigste Entdeckung auf dem Gebiete der Physiologie oder der Medizin gemacht hat. Seit 1901 &#8211; also &#252;ber 100 Jahren &#8211; wird der Nobelpreis f&#252;r Physiologie und Medizin beinahe j&#228;hrlich vergeben. Nur in den Jahren 1915-18,  1921, 1925 und 1940-42 wurde kein Preis dieser Sparte verliehen.
Gro&#223;e Namen finden sich in der Liste der Preistr&#228;ger: Robert Koch wurde f&#252;r seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Tuberkulose ausgezeichnet. Konrad Lorenz erhielt den Preis f&#252;r die Entdeckungen zur Organisation und Ausl&#246;sung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern und Paul Ehrlich wurde er als Anerkennung f&#252;r seine Arbeiten &#252;ber die Immunit&#228;t &#252;berreicht.
1995 wurde die deutsche Wissenschaftlerin Christiane N&#252;sslein-Volhard gemeinsam mit Edward B. Lewis und Eric F. Wieschaus f&#252;r ihre grundlegenden Erkenntnisse &#252;ber die genetische Kontrolle der fr&#252;hen Embryoentwicklung ausgezeichnet.
Nicht mehr lange, und die Frage werden wieder lauter werden: Wer wird es diesmal? Welche gro&#223;e Pers&#246;nlichkeit hat der Menschheit einen solch gro&#223;en Dienst erwiesen, dass sie es wert ist, vom Nobelkomitee gew&#228;hlt zu werden.

	Quelle: Website der Nobel Foundation (nobelprize.org), Deutsches Medizinradio. Abbildung Deutsches Medizinradio.

Links:
- nobelprize.org
Offizielle Webseite der Nobel Foundation
http://nobelprize.org/
- nobelprize.org
Liste aller Nobelpreitr&#228;ger
http://nobelprize.org/nobel_prizes/lists/all/
- www.nobelpreis.org
Open Source Projekt zum Nobelpreis
http://www.nobelpreis.org
- Wikipedia
Seite von Wikipedia zum Nobelpreis
http://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=277

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Der Nobelpreis z&amp;#228;hlt wohl zu den bekanntesten Auszeichnungen und seine Tr&amp;#228;ger der Sparte Physiologie und Medizin geh&amp;#246;ren zu den Besten der Wissenschaft. Traditionell werden die Gewinner des Nobelpreises im Oktober bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
Nach der Preisverleihung durch den schwedischen K&amp;#246;nig am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, sind die Preistr&amp;#228;ger und ihre Familien, Vertreter der preisverleihenden Institute und ehemalige Preistr&amp;#228;ger sowie Studierende Gast im Stockholmer Stadthaus. Frau Karin Wallin &amp;#8211; Tourguide im Stadthaus &amp;#8211; zur Bedeutung der blauen Halle: ... &lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick in die Geschichte: Am 27. November 1885 legte Alfred Nobel in seinem Testament in Paris den Grundstein f&amp;#252;r den Fond, der j&amp;#228;hrlich jene Menschen mit einem Preis auszeichnen sollte, die im vergangenen Jahr der Menschheit den gr&amp;#246;&amp;#223;ten Nutzen gebracht haben. Ein F&amp;#252;nftel der Summe geht an denjenigen, der die wichtigste Entdeckung auf dem Gebiete der Physiologie oder der Medizin gemacht hat. Seit 1901 &amp;#8211; also &amp;#252;ber 100 Jahren &amp;#8211; wird der Nobelpreis f&amp;#252;r Physiologie und Medizin beinahe j&amp;#228;hrlich vergeben. Nur in den Jahren 1915-18,  1921, 1925 und 1940-42 wurde kein Preis dieser Sparte verliehen.&lt;br /&gt;
Gro&amp;#223;e Namen finden sich in der Liste der Preistr&amp;#228;ger: Robert Koch wurde f&amp;#252;r seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Tuberkulose ausgezeichnet. Konrad Lorenz erhielt den Preis f&amp;#252;r die Entdeckungen zur Organisation und Ausl&amp;#246;sung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern und Paul Ehrlich wurde er als Anerkennung f&amp;#252;r seine Arbeiten &amp;#252;ber die Immunit&amp;#228;t &amp;#252;berreicht.&lt;br /&gt;
1995 wurde die deutsche Wissenschaftlerin Christiane N&amp;#252;sslein-Volhard gemeinsam mit Edward B. Lewis und Eric F. Wieschaus f&amp;#252;r ihre grundlegenden Erkenntnisse &amp;#252;ber die genetische Kontrolle der fr&amp;#252;hen Embryoentwicklung ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Nicht mehr lange, und die Frage werden wieder lauter werden: Wer wird es diesmal? Welche gro&amp;#223;e Pers&amp;#246;nlichkeit hat der Menschheit einen solch gro&amp;#223;en Dienst erwiesen, dass sie es wert ist, vom Nobelkomitee gew&amp;#228;hlt zu werden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quelle: Website der Nobel Foundation (nobelprize.org), Deutsches Medizinradio. Abbildung Deutsches Medizinradio.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://nobelprize.org/" title="Offizielle Webseite der Nobel Foundation"&gt;nobelprize.org&lt;/a&gt; – Offizielle Webseite der Nobel Foundation
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://nobelprize.org/nobel_prizes/lists/all/" title="Liste aller Nobelpreiträger"&gt;nobelprize.org&lt;/a&gt; – Liste aller Nobelpreiträger
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.nobelpreis.org" title="Open Source Projekt zum Nobelpreis"&gt;www.nobelpreis.org&lt;/a&gt; – Open Source Projekt zum Nobelpreis
    &lt;/li&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis" title="Seite von Wikipedia zum Nobelpreis"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; – Seite von Wikipedia zum Nobelpreis
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-08-07-66164.mp3"&gt;File Download (5:31 min / 5.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-08-07-66164.mp3" length="5347737" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:05:31</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Wed, 19 Apr 2006 13:53:00 +0200</pubDate>
    <title>Neue Wege in der Multiple Sklerose-Behandlung</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=82</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=82</guid>
    <dc:creator>Matthias Linzbach</dc:creator>
    <itunes:author>Matthias Linzbach</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>KB&#160;Multiple&#160;Sklerose,FB&#160;Immunologie</itunes:keywords>
    <category>KB Multiple Sklerose</category>
    <category>FB Immunologie</category>
    <itunes:subtitle>In Experimenten an M&#228;usen konnten Wissenschaftler der Universit&#228;t von Neapel Hinweise daf&#252;r finden, dass die Blockade des so genannten Fetthormones Leptin das Fortschreiten der Krankheit bremst. Egal, ob vor oder nach Ausbruch der</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>In Experimenten an M&#228;usen konnten Wissenschaftler der Universit&#228;t von Neapel Hinweise daf&#252;r finden, dass die Blockade des so genannten Fetthormones Leptin das Fortschreiten der Krankheit bremst. Egal, ob vor oder nach Ausbruch der Erkrankung das Hormon &#252;ber Antik&#246;rper blockiert wurde bzw. die Fettrezeptoren das Leptin nicht binden konnten:
Bei den Versuchstieren verlangsamte sich das Forschreiten der Krankheit; es traten weniger Krankheitssch&#252;be auf. Als Erkl&#228;rung f&#252;r diesen positiven Effekt wird eine Verringerung der Immunantwort gegen den K&#246;rper durch die k&#246;rpereigenen T-Abwehrzellen angesehen, die das wichtige nervenisolierende Material Myelin angreifen.

	Quelle:
G. Matarese et. al. Leptin neutralization interferes with pathogenic T cell autoractivity in autoimmune encephalomyelitis. The Journal of Clinical Investigation,  Feb 2006; 116: 447 &#8211; 455.

Links:
- Link zu ScienceDaily
Immune Cells May Help Maintain Cognition An Brain Cell Renewal
http://www.sciencedaily.com/releases/200/01/060115153751.htm

Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=82

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;In Experimenten an M&amp;#228;usen konnten Wissenschaftler der Universit&amp;#228;t von Neapel Hinweise daf&amp;#252;r finden, dass die Blockade des so genannten Fetthormones Leptin das Fortschreiten der Krankheit bremst. Egal, ob vor oder nach Ausbruch der Erkrankung das Hormon &amp;#252;ber Antik&amp;#246;rper blockiert wurde bzw. die Fettrezeptoren das Leptin nicht binden konnten:&lt;br /&gt;
Bei den Versuchstieren verlangsamte sich das Forschreiten der Krankheit; es traten weniger Krankheitssch&amp;#252;be auf. Als Erkl&amp;#228;rung f&amp;#252;r diesen positiven Effekt wird eine Verringerung der Immunantwort gegen den K&amp;#246;rper durch die k&amp;#246;rpereigenen T-Abwehrzellen angesehen, die das wichtige nervenisolierende Material Myelin angreifen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quelle:&lt;br /&gt;
G. Matarese et. al. Leptin neutralization interferes with pathogenic T cell autoractivity in autoimmune encephalomyelitis. The Journal of Clinical Investigation,  Feb 2006; 116: 447 &amp;#8211; 455.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://www.sciencedaily.com/releases/200/01/060115153751.htm" title="Immune Cells May Help Maintain Cognition An Brain Cell Renewal"&gt;Link zu ScienceDaily&lt;/a&gt; – Immune Cells May Help Maintain Cognition An Brain Cell Renewal
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-04-19-68157.mp3"&gt;File Download (1:05 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-04-19-68157.mp3" length="1153433" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:05</itunes:duration>
</item><item>
    <pubDate>Mon, 10 Apr 2006 10:41:00 +0200</pubDate>
    <title>Autoimmunzellen unterstützen das Lernen</title>
    <link>http://www.medizinradio.de/index.php?id=53</link>
    <guid>http://www.medizinradio.de/index.php?id=53</guid>
    <dc:creator>Michael Wenzel</dc:creator>
    <itunes:author>Michael Wenzel</itunes:author>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <itunes:keywords>FB&#160;Immunologie,FB&#160;Neurologie</itunes:keywords>
    <category>FB Immunologie</category>
    <category>FB Neurologie</category>
    <itunes:subtitle>Bis vor Kurzem wurde angenommen, dass der Mensch mit einer festen Zahl von Nervenzellen geboren wird, die nicht ersetzt werden. Deshalb schwindet mit zunehmendem Alter die geistige Leistungsf&#228;higkeit. Inzwischen konnte diese Annahme widerlegt</itunes:subtitle>
	  <itunes:summary>Bis vor Kurzem wurde angenommen, dass der Mensch mit einer festen Zahl von Nervenzellen geboren wird, die nicht ersetzt werden. Deshalb schwindet mit zunehmendem Alter die geistige Leistungsf&#228;higkeit. Inzwischen konnte diese Annahme widerlegt werden. In der Tat behalten bestimmte Gehirnregionen zeitlebens die F&#228;higkeit bei, Nervenzellen zu erneuern. Dazu geh&#246;rt zum Beipspiel der Hippocampus, der an der Ausbildung des Erinnerungsverm&#246;gens beteiligt ist.
Wie israelische Wissenschaftler k&#252;rzlich entdeckten, sind f&#252;r die Neubildung der Zellen des zentralen Nervensysteme T-Zellen notwendig, die gegen k&#246;rpereigene Strukturen gerichtet sind. Bisher wurden die marodierenden Immunzellen als Gefahr angesehen, da sie &#8211; einmal au&#223;er Kontrolle geraten &#8211; schwere Erkrankungen verursachen k&#246;nnen. In Experiementen an Ratten konnten die Forscher zeigen, dass bei gesunden erwachsenen Tieren gerade die gegen Eigenstrukturen gerichteten Zellen f&#252;r die Neubildung von Gehirnzellen notwendig sind. Eine &#228;hnliche Abh&#228;ngigkeit konnten sie f&#252;r die Ausbildung des r&#228;umlichen Denkens und des Erinnerungsverm&#246;gens beschreiben.

	Quelle:
Ziv Y. et al. (2005) Immune cells contribute to the maintenance of neurogenesis and spatial learning abilities in adulthood. Nature Neuroscience (Online-Vorabpublikation vom 15.1. 2006)Weitere Informationen unter http://www.medizinradio.de?id=53

(Alle Angaben ohne Gew&#228;hr)
Copyrights:
Deutsches Medizinradio
www.medizinradio.de
(Alle Rechte vorbehalten. Vervielf&#228;ltigung nur mit Genehmigung)    </itunes:summary>
    <description>&lt;p&gt;Bis vor Kurzem wurde angenommen, dass der Mensch mit einer festen Zahl von Nervenzellen geboren wird, die nicht ersetzt werden. Deshalb schwindet mit zunehmendem Alter die geistige Leistungsf&amp;#228;higkeit. Inzwischen konnte diese Annahme widerlegt werden. In der Tat behalten bestimmte Gehirnregionen zeitlebens die F&amp;#228;higkeit bei, Nervenzellen zu erneuern. Dazu geh&amp;#246;rt zum Beipspiel der Hippocampus, der an der Ausbildung des Erinnerungsverm&amp;#246;gens beteiligt ist.&lt;br /&gt;
Wie israelische Wissenschaftler k&amp;#252;rzlich entdeckten, sind f&amp;#252;r die Neubildung der Zellen des zentralen Nervensysteme T-Zellen notwendig, die gegen k&amp;#246;rpereigene Strukturen gerichtet sind. Bisher wurden die marodierenden Immunzellen als Gefahr angesehen, da sie &amp;#8211; einmal au&amp;#223;er Kontrolle geraten &amp;#8211; schwere Erkrankungen verursachen k&amp;#246;nnen. In Experiementen an Ratten konnten die Forscher zeigen, dass bei gesunden erwachsenen Tieren gerade die gegen Eigenstrukturen gerichteten Zellen f&amp;#252;r die Neubildung von Gehirnzellen notwendig sind. Eine &amp;#228;hnliche Abh&amp;#228;ngigkeit konnten sie f&amp;#252;r die Ausbildung des r&amp;#228;umlichen Denkens und des Erinnerungsverm&amp;#246;gens beschreiben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Quelle:&lt;br /&gt;
Ziv Y. et al. (2005) Immune cells contribute to the maintenance of neurogenesis and spatial learning abilities in adulthood. Nature Neuroscience (Online-Vorabpublikation vom 15.1. 2006)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-04-10-78780.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <enclosure url="http://www.medizinradio.de/pod/dmr-2006-04-10-78780.mp3" length="1468006" type="audio/mpeg" />
    <itunes:duration>00:01:30</itunes:duration>
</item>
</channel>
</rss>